Eine schlagkräftige Interessenvertretung

setzt einen schlagkräftigen Bildungspartner voraus.

Das Bildungswerk des Deutschen Gewerkschaftsbundes Bayern veranstaltet jährlich knapp 700 Seminare und steht vor Ort zur Seite. Vom Altenpfleger bis zur Werkzeugmechanikerin - das DGB Bildungswerk Bayern macht sich seit über 45 Jahren für alle stark, die für ihre Interessen eintreten.

Aktuelle Seminare

Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) - Überblick und Regelungsmöglichkeiten

Im Seminar werden grundlegende Informationen zu den Vorschriften des SGB IX und zur betrieblichen Umsetzung gegeben. Darüber hinaus werden die arbeitsrechtlichen...

Büro Oberbayern
vom 28.09.202230.09.2022

Top vorbereitet in die Betriebsversammlung!

Professionelles und sicheres Auftreten vor der Belegschaft Gelungene Betriebsversammlungen sind das Aushängeschild für jeden Betriebsrat. Viele Menschen haben jedoch...

Büro Oberbayern
vom 28.09.202230.09.2022

Rufbereitschaft und Bereitschaftsdienst

Rufbereitschaft und Bereitschaftsdienst sind Sonderformen der Arbeitszeitgestaltung, die dem Mitbestimmungsrecht der betrieblichen Interessenvertretung unterliegen. In...

Büro Oberbayern
am 28.09.2022

Vertiefung Eingruppierungsrecht der AVR des Diakonischen Werkes Bayern

Seminar im Auftrag von ver.di FB C - Gesundheit, Soziale Dienste, Bildung und Wissenschaft Die Mitbestimmung bei der Eingruppierung der Beschäftigten gehört zu den...

Büro Landesstelle
vom 29.09.202230.09.2022

Fachforum EDV/IT/Datenschutz-Verantwortliche im Betriebsrat 2022

Kooperationsveranstaltung Tibay und Kritische Akademie Inzell Einer der derzeit häufigsten Begriffe in Verbindung mit aktuellen IT-Systemen ist der der "Business...

Büro Oberbayern
vom 03.10.202207.10.2022

Programm

Es gibt viele Möglichkeiten, sich unserem Seminarprogramm zu nähern. Sie können:
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Seminarprogramm ver.di FB C

DGB Bildungswerk Bayern präsentiert in Zusammenarbeit mit ver.di FB C (Gesundheit, Soziale Dienste,
Bildung und Wissenschaft) ein eigenes Jahresprogramm.

Zum Programm

Programm katholische MAV

Das Seminarprogramm für katholische Mitarbeitervertretungen nach §16 MAVO.
Zum Programm

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DGB Bildungswerk Bayern

Gestalten der Gegenaufklärung – Von den katholischen Gegenrevolutionären bis zur postmodernen Kritik an "kultureller Aneignung"

Tagesseminar am 08.10.2023 in München

Die gegenwärtige Zerstörung der Vernunft reicht tiefer und ist weiter fortgeschritten, als viele glauben. Auch im Lager derer, die heute 'fake news' und Rechtspopulismus anklagen, gibt es philosophische und gesellschaftstheoretische Positionen, die dem Irrationalismus der kritisierten Rechten in nichts nachstehen. Oft sind die theoretischen Quellen beider Seiten identisch – es sind Denker wie Nietzsche, Schmitt oder Heidegger, auf die man sich hier wie dort positiv bezieht. In Uniseminaren und Thinktanks, bei Antirassismus-Trainings und Integrationsbeauftragten, in Medien und bei Politaktivisten verschiedenster Couleur hat sich eine ideologische Querfront formiert. Demonstrativ bekämpft man die rationalistischen Grundmotive der Aufklärung und beschwört ein numinoses 'Heterogenes' oder 'Anderes': das Individuum wird in repressiven Kollektiven, Affektströmen oder einem Machtgeschehen aufgelöst, dem höchstens noch ein antiegalitärer, aristokratischer Individualismus herrschender Eliten oder Diskursingenieure zur Seite gestellt wird.

Das Seminar führt in Grundmotive radikalkonservativen Denkens ein. Es wird untersucht, auf welche Widersprüche der klassischen Aufklärung der Konservatismus reagiert und welche Kontinuitäten es zwischen konservativen Positionen und postmodernen Ansätzen in der gegenwärtigen Identitätspolitik gibt.

Referent: PD Dr. Ingo Elbe, Privatdozent und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Philosophie der Universität Oldenburg.
Letzte Buchveröffentlichung zum Thema: Gestalten der Gegenaufklärung. Untersuchungen zu Konservatismus, politischem Existentialismus und Postmoderne, 2. überarb. Aufl., Würzburg 2021. Online-Texte unter: https://uol.de/philosophie/pd-dr-ingo-elbe/publikationen

Termin: Samstag, 08.10.2022, 10:30 – 17:00 Uhr
Ort: Eine-Welt-Haus München, Schwanthalerstr. 80, 80336 München
Teilnahmebeitrag: 10 Euro (inkl. Getränke und Mittagsimbiss)
Anmeldung per .

Im Kampf gegen das Vergessen. Erinnern an das Oktoberfestattentat 1980

Filmvorführung mit Zeitzeugengespräch am Freitag, 23.09.2022 in München

Am 26.09.1980 fand das schwerste Bombenattentat in der Geschichte der Bundesrepublik statt. Am Haupteingang des Münchner Oktoberfestes detonierte eine Bombe. 13 Menschen wurden getötet, 211 Menschen wurden zum Teil schwer verletzt. Unter den Toten war auch der Täter, der 21-jährige Gundolf Köhler. Die Tat hatte einen „rechten“ Hintergrund. Der Täter stand in Verbindung zu der neonazistischen Wehrsportgruppe Hoffmann. Die Hintergründe des Attentats wurden bis heute nicht richtig aufgearbeitet.

Die Dokumentation der DGB Jugend München aus dem Jahr 2020 begibt sich auf Spurensuche nach Erinnerungen an das Oktoberfest-Attentat. Moderatorin Suli Kurban trifft Überlebende, Vertreter:innen der DGB Jugend München und den Musiker, Moderator und Autor David Mayonga. Gemeinsam verorten sie die Fragen: Warum ist es wichtig, an rechten Terror zu erinnern und was passiert, wenn eine (Stadt-)Gesellschaft die Erinnerung an die rechten Kapitel der eigenen Geschichte vergisst? Was bedeutet es für die Überlebenden, dass die Erinnerung an den Anschlag so wenig Beachtung innerhalb der Gesellschaft findet? Wieso gedenkt die Gewerkschaftsjugend seit mehr als 38 Jahren dem Attentat und wieso betrifft das, was damals passierte, heute noch uns alle?

Regie: Markus Hensel (MEDIASCHOOL BAYERN). Projektleitung: Magdalena Siebert (DGB Jugend München). Redaktion: Kristofer Herbers (DGB Jugend München), Tilo Mahn (MEDIASCHOOL BAYERN). Produktion: MEDIASCHOOL BAYERN. Ca. 25 Min, D 2020.
In Kooperation mit dem Kreisjugendring München-Stadt, gefördert durch den Solidaritätsfond der Hans-Böckler-Stiftung und das Kulturreferat der Landeshauptstadt München.

Im Anschluss an die Filmvorführung diskutieren wir gemeinsam mit einem Überlebenden des Attentats und Vertreter:innen der DGB Jugend über die heutigen Aufgaben der Erinnerungsarbeit, adäquate Formen des Erinnerns und die politischen Konsequenzen, die aus den historischen Geschehnissen zu ziehen sind.

Eine gemeinsame Veranstaltung der DGB-Jugend München und des DGB Bildungswerks Bayern in Kooperation mit der Münchner Volkshochschule.

Mehr Informationen zum Film: www.erinnernheisstkaempfen.de

Termin: Freitag, 23.09.2022, 18:00 – 20:00 Uhr
Ort: Münchner Aids-Hilfe, Lindwurmstr. 71 (Rgb.), Studio
Die Teilnahme ist kostenlos.
Anmeldung per .

Faschismustheorien in Zeiten des Rechtsrucks

Tagesseminar am Samstag, 16.07.2022 in Nürnberg

Was ist eigentlich Faschismus und wo droht er aktuell?

Das Erstarken der extremen Rechten vielerorts auf der Welt während der letzten Jahre hat dazu geführt, dass wieder verstärkt über Faschismus gesprochen und diskutiert wird. Doch das Wort „Faschismus“ diente schon immer nicht nur als sinnvolle Analysekategorie, sondern auch als grenzenlos gebrauchter Kampfbegriff. Insbesondere von linker Seite wurde dieser Begriff nicht selten auf alle möglichen autoritären und menschenfeindlichen Tendenzen ausgeweitet und dadurch analytisch entwertet.

Trotzdem lassen sich aus den jahrzehntelangen Forschungen und Theoriedebatten zum Faschismus einige Erkenntnisse gewinnen, die für heutige Herausforderungen wichtig sind. Im ersten Block des Seminars („Was ist Faschismus?“) soll ein sinnvoll anwendbarer, einigermaßen genauer Faschismusbegriff erarbeitet werden. Als Bezugspunkt dient dabei die historische Epoche des Faschismus zwischen dem Ende des Ersten und dem Ende des Zweiten Weltkriegs (1918-1945). Grundgedanken und Hauptströmungen der Faschismustheorie werden vorgestellt.

Im zweiten Block des Seminars („Wo droht Faschismus?“) wollen wir schauen, was uns die historisch gebildeten Kriterien und Begriffe für die heutige Zeit zu sagen haben: Lassen sich „Damals“ und „Heute“ überhaupt vergleichen? Entstehen oder existieren auch heute faschistische Massenbewegungen oder sogar Herrschaftssysteme? Müssen wir vielleicht sogar eine neuerliche Epoche des Faschismus befürchten? Im Fokus stehen dabei die Verhältnisse in Deutschland und Europa.

Referent: Mathias Wörsching, Historiker und Politikwissenschaftler, Betreiber der Webseite faschismustheorie.de und Autor des Buchs Faschismustheorien (Schmetterling-Verlag).

Termin: Samstag, 16.07.2022, 10:30 – 17:00 Uhr
Ort: Gewerkschaftshaus Nürnberg, Kornmarkt 5-7, 90402 Nürnberg
Teilnahmebeitrag: 10 Euro (inkl. Mittagsimbiss)
Anmeldung per .

Wagenknecht: Nationale Sitten und Schicksalsgemeinschaft

Buchvorstellung mit Diskussion am Mittwoch, 13.07.2022, 18:00-20:00 Uhr in München

Sahra Wagenknecht ist die derzeit prominenteste Politikerin der Partei DIE LINKE. Ihr 2021 erschienenes Buch „Die Selbstgerechten“, in dem sie einen angeblichen linksliberalen Zeitgeist attackiert, wurde ein Bestseller und erhielt viel Zuspruch von konservativer und rechter Seite. Gleichzeitig brachte es ihr ein Parteiausschlussverfahren ein, welches jedoch scheiterte.

Der Band Wagenknecht: Nationale Sitten und Schicksalsgemeinschaft setzt sich kritisch mit Wagenknechts Positionen auseinander und zeigt, wie sie als Brückenbauerin ins neofaschistische Lager wirkt. So hat sie ihren anti­kapitalistischen Standpunkt eingetauscht gegen einen, der den deutschen Kapitalismus (den sie Marktwirtschaft nennt) unterstützenswert findet, und kultiviert idealistisch-konservatives und reaktionäres Gedankengut (Natürlichkeit sozialer Gesellschaftsformen, Universalität historisch-spezifischer Sachverhalte, Identitätstheorien etc.).

Die Autoren Wolfgang Veiglhuber, Klaus Weber, Michael Wendl und Ernst Wolowicz stellen den Band vor uns diskutieren mit uns.

Termin: Mittwoch, 13.07.2022, 18:00 – 20:00 Uhr
Ort: Eine-Welt-Haus München, Schwanthalerstr. 80, 80336 München
Die Teilnahme ist kostenlos.
Anmeldung per .

Karl Marx: Das Kapital - Kritik der politischen Ökonomie

Tagesseminar am Samstag, 25.06.2022 in Nürnberg

Seit der Krise 2008ff. wird vermehrt Kritik am Kapitalismus laut. Dabei überwiegt meist ein undeutliches Verständnis der kapitalistischen Verhältnisse sowie Ressentiments gegen Banken, Management und ‚die da oben‘. Doch Empörung und Anklage Einzelner allein haben die gesellschaftlichen Verhältnisse noch nie zum Besseren verändert, sondern im Gegenteil eher zu Rückschritt und Barbarei geführt. Kritische Untersuchung ökonomischer und politischer Zusammenhänge ist für gesellschaftliche Emanzipation daher unverzichtbar. Die Marx’sche Kritik der politischen Ökonomie wurde zwar im 19. Jahrhundert veröffentlicht, bietet aber nach wie vor eine der gründlichsten Analysen des Kapitalismus.

Mit dem Seminar wird in zentrale Begriffe von Marx eingeführt. Unter anderem interessieren uns folgende Fragen: Was unterscheidet Kapitalismus von früheren Gesellschaftsepochen? Was versteht Marx unter Ware, Wert, Geld und Kapital? Welche Bedeutung haben bei ihm Klasse und Staat?

Das Seminar wendet sich an alle diejenigen, die in eine kollektive Auseinandersetzung mit der Marx’schen Kritik der politischen Ökonomie einsteigen möchten und keine (größeren) Vorkenntnisse haben. Dabei sollen alle Fragen erlaubt sein und Expert:innendebatten vermieden werden.

Valeria Bruschi und Moritz Zeiler. Beide betreuen seit mehreren Jahren Lektürekurse zum Marxschen Kapital. Kürzlich ist der von ihnen herausgegebene Band Das Klima des Kapitals. Kritik der politischen Ökonomie und gesellschaftliche Naturverhältnisse erschienen.

Termin: Samstag, 25.06.2022, 10:30 – 17:00 Uhr
Ort: Gewerkschaftshaus Nürnberg, Kornmarkt 5-7, 90402 Nürnberg
Teilnahmebeitrag: 10 Euro (inkl. Mittagsimbiss)
Anmeldung per .

Artikelaktionen

Webinare

Unsere Webinare sind kein Frontalunterricht mit Videokamera, sondern ein lebendiger Austausch auf Augenhöhe. Unsere Referentinnen und Referenten vermitteln das Thema im Gespräch mit den Teilnehmenden. Betriebliche Erfahrungen und Fragen können dabei direkt eingebracht werden. Kommende Webinare

Gute Weiterbildung gestalten!

 

Mit der Digitalisierung sehen sich Beschäftigte und Unternehmen immer neuen Anforderungen ausgesetzt. Wie muss Weiterbildung gestaltet sein, damit die Arbeitenden nicht zum Spielball wechselnder Marktanforderungen werden? Welche Möglichkeiten gibt es für betriebliche Interessenvertretungen, gute Weiterbildung vorausschauend mitzugestalten?

Unser Beratungsangebot

Alphabetisierung jetzt!

In Deutschland gibt es über 6,2 Millionen Menschen zwischen 18 und 64 Jahren, die nicht gut lesen und schreiben können.
Das DGB Bildungswerk Bayern baut deshalb kollegiale Netzwerke für Grundbildung und Alphabetisierung in den Betrieben auf.

Weitere Informationen

 

DGB Bayern

27.09.2022. 930.931 Beschäftigte in Bayern profitieren vom höheren Mindestlohn

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