Corona–Zwangspause dauert weiter an

Schrittweise Wiederaufnahme des Angebots

Unsere Präsenzseminare für betriebliche Interessenvertretungen starten wieder Mitte Juni. Daneben haben wir verschiedene Webinare im Angebot, die Unterstützung bei den aktuellen Herausforderungen geben. Auch unser gewerkschaftspolitisches Programm ist teilweise in den virtuellen Raum umgezogen. Mit dem Münchenprogrammm geht es im Juli wieder los.

Aktuelle Seminare

Die Gefährdungsanzeige

Wenn der Stress bei der Arbeit überhand nimmt, müssen Beschäftigte anfangen, für sich zu sorgen. Hier hilft die Gefährdungsanzeige. Im Seminar werden die zentralen...

Büro Oberbayern
am 16.06.2020

Schwerpunkt: Versetzungen / Änderungskündigungen - Webinar

Das Arbeitsverhältnis in den Zeiten von Corona - elementares Wissen für betriebliche Interessenvertretungen Elemente der einseitigen Vertragsgestaltung für den...

Büro Oberbayern
am 17.06.2020

Arbeitsvertragsrecht Schwerpunkt Abmahnung - Webinar

Das Arbeitsverhältnis in den Zeiten von Corona - elementares Wissen für betriebliche Interessenvertretungen Vieles hat sich geändert in den letzten Wochen; Vieles ist...

Büro Oberbayern
am 18.06.2020

Betriebsräte II b - Mitwirkung bei personellen Angelegenheiten

Grundlagenseminar Ziel dieses Seminars ist es, den Themenkomplex der personellen Maßnahmen (Personalplanung § 92 ff. BetrVG, Auswahlrichtlinien § 95 BetrVG,...

Büro Oberbayern
vom 22.06.202026.06.2020

Kündigungsschutzrecht - Schwerpunkt Betriebsbedingte Kündigung - Webinar

Das Arbeitsverhältnis in den Zeiten von Corona - elementares Wissen für betriebliche Interessenvertretungen Ein winziges Virus hält die Welt in Atem. Der Wirtschaft...

Büro Oberbayern
am 22.06.2020

Programm

Es gibt viele Möglichkeiten, sich unserem Seminarprogramm zu nähern. Sie können:
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DGB Bildungswerk Bayern

Funkelnagelneu: Das Münchenprogramm für Juli – Dezember 2019

Wenn Sie sich in kritischer und zugleich unterhaltsamer Weise mit den vielfältigen Facetten der Lebens- und Arbeitswelt auseinandersetzen wollen, dann sind Sie bei uns richtig: 

Von der Idee einer gewalt- und herrschaftsfreien Gesellschaft im Vortrag „Anarchismus in Theorie und politischer Praxis“ über die Frage nach einer nachhaltigen Zukunft  in „München wird besser - ein öko-sozialer Rundgang“ zu einem unverstellten Blick auf das Ende des Lebens im „Institut für Pathologie im Klinikum Schwabing“, bietet das Programm einen spannenden Fundus.

Interessierte können das Programm hier im PDF-Format herunterladen. Alle neuen Kurse erscheinen auch in unserer Kurssuche und können darüber bequem online gebucht werden. Das druckfrische Münchenprogramm ist im Foyer des DGB-Gewerkschaftshauses München und in ausgewählten Bibliotheken vorzufinden oder kann unverbindlich geordert werden.

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldungen und wünschen Ihnen spannende Führungen und anregende Kurse im Rahmen unseres Programms.

1. Juni: Fairer Handel – Ist eine bessere Welt käuflich?

Der Faire Handel verspricht, die Welt durch Konsum sozial gerechter zu machen. Im Rausch der jährlich zweistelligen Wachstumskurven geraten die politischen und ökonomischen Grundlagen aus dem Blick. Aber kann man eine bessere Welt wirklich kaufen und kann es einen fairen Kapitalismus geben, wie es der Faire Handel unterstellt?

Werden die Welt besser und die Wirtschaftsbeziehungen gerechter, wenn viele Menschen „gerecht“ einkaufen? Auch die gewerkschaftsfeindlichen Lidl und Starbucks haben die Vorteile von „Green- und Fairwashing“ erkannt und führen einige wenige Fair Handels Produkte. Dafür werden sie von relevanten Akteuren der Fair-Handels-Szene gefeiert und ausgezeichnet, z.B. von Transfair e.V.

Fairer Handel ist wie faires Wetter: Wünschenswert aber unerreichbar. Das Wetter gehorcht ebenso wie der Kapitalismus nicht den individuellen Wünschen der Akteure Es gibt keine kapitalistische Wirtschaft ohne den Zwang zum Wachstum. Dem kann sich kein Akteur des Fairen Handels entziehen. Deutlich ist auch die Kritik von „Brot für die Welt“, das den Fairen Handel fördert: „Es ist offensichtlich schwer auszuhalten, dass dem Erkennen und Verstehen von (…) Fehlentwicklungen in den meisten Fällen nicht sofort ein leicht gehbarer Lösungsschritt folgen muss. (…) Man wird sich die Welt nicht gut kaufen können.“

Richtig ist, das Leben einiger Menschen im globalen Süden kann durch den Fairen Handel verbessert werden, was viel ist. Dies greift aber angesichts der globalen Überlebenskrisen zu kurz. Der Faire Handel sollte sich an seine Ursprünge der Kritik des Welthandels erinnern und dessen zerstörerische Dynamik nicht länger ignorieren.

Im Seminar werden Möglichkeiten und Grenzen des Fairen Handels diskutiert.

Referent: Roland Röder, Geschäftsführer Aktion 3. Welt Saar e.V.

Anmeldeschluss: Freitag, 31. Mai 2019
Seminarbeginn: Samstag 01. Juni 2019, 10:30 Uhr
Seminarende: Samstag, 01. Juni 2019, 17:00 Uhr
Teilnahmebeitrag: 5 Euro
Seminarort: Gewerkschaftshaus München, Schwanthalerstraße 64, 80336 München
Anmeldung:

31. Mai: Irgendwas mit Hühnern. Lesung von Roland Röder aus "Krauts & Rüben. Der letzte linke Kleingärtner"

Der letzte linke Kleingärtner sinniert über Erntefreuden und Hagelschäden, über sterbende Hühner und blühendes Leben sowie nicht zuletzt über die politische Ökonomie des Kleingartenwesens und der großen Landwirtschaft

Dabei schwankt er in seinen Ausführungen zwischen penetrant ordnungsliebend und ebenso penetrant auf Vielfalt gepolt. Daraus entstehen allerhand argumentative Komplikationen, die nur durch intensive Selbstgespräche über Gartenbau sowie "über Gott und die Welt" gelöst werden können. Und zwischendrin gibt er fundierte Anbautipps und berichtet von seinem ständigen Kampf mit dem Wetter, dem Regen, der Sonne, dem Saatgut und dem Boden.

Vorlesender: Roland Röder (Journalist)

Veranstaltungszeit: Freitag 31. Mai 2019, 19:00 - 21:00 Uhr
Teilnahmebeitrag: kostenlos
Seminarort: DGB Gewerkschaftshaus München, Schwanthalerstraße 64, 80336 München
Anmeldung:

18. Mai: Globalisierte Arbeitsmärkte – Aktuelle Entwicklungen und gewerkschaftliche Herausforderungen

In diesem Seminar sollen Arbeitsmärkte als gesellschaftliches Phänomen aus der Perspektive einer Soziologie der Globalisierung kritisch diskutiert werden.

Arbeitsmärkte sind durch eine zunehmende internationale Mobilisierung und Mobilität von Arbeit gekennzeichnet. Zugleich werden sie immer stärker über Online-Plattformen „digitalisiert“, sodass Angebot und Nachfrage von Arbeit über nationalstaatliche Grenzen hinweg wahrgenommen werden können. Von Seiten der staatlichen Politik werden Arbeitsmärkte jedoch weiterhin hauptsächlich aus nationaler Perspektive konzipiert und reguliert.

Gewerkschaften sind, mehr als je zuvor, als Form der kollektiven Interessenvertretung der Arbeitenden in globalisierten Arbeitsmärkten erforderlich. Doch gewerkschaftliches Handeln wird durch die genannten Entwicklungen ebenfalls komplexer und zunehmend schwieriger. Das Verständnis davon, wie Arbeitsmärkte aktuell funktionieren und wie sie politisch strukturiert werden, ist eine Grundbedingung dafür, dass ein globalisiertes gewerkschaftliches Handeln Erfolg haben kann.

In diesem Seminar sollen Arbeitsmärkte als gesellschaftliches Phänomen aus der Perspektive einer Soziologie der Globalisierung kritisch diskutiert werden. Hierzu werden aktuelle Tendenzen der internationalen Mobilisierung und Mobilität von Arbeit sowie der Digitalisierung von Arbeitsmärkten besonders berücksichtigt. Daran anschließend soll eine Diskussion über die Heraus-forderungen und Handlungsmöglichkeiten von Gewerkschaften im Rahmen globalisierter Arbeitsmärkte geführt werden.

Ziel ist es, zu klären, welche gewerkschaftlichen Herausforderungen durch diese globalisierten Arbeitsmärkte entstehen und was Gewerkschaften tun können, um die gegenwärtige Globalisierung von Arbeitsmärkten im Interesse der anhängig Beschäftigten beeinflussen zu können.

Referentin: Dr. Ana Cárdenas Tomažič

Anmeldeschluss: Freitag, 10. Mai 2019
Seminarbeginn: Samstag 18. Mai 2019, 10:30 Uhr
Seminarende: Samstag, 18. Mai 2019, 17:00 Uhr
Teilnahmebeitrag: 5 Euro
Seminarort: Gewerkschaftshaus Nürnberg, Kornmarkt 5-7, 90402 Nürnberg
Anmeldung:

4. Mai: Lebenslanges Lernen - Eine kritische Bestandsaufnahme

Lukas Eble und Dr. Manuel Rühle werfen einen kritischen Blick auf die Forderung nach "lebenslangem Lernen".

Die vormalige Alltagsweisheit vom lernfähigen Hänschen und dem Hans, der nimmer mehr lernt, ist schon länger aus der Mode geraten. Heute gilt ein „Lebenslanges Lernen von der Wiege bis zur Bahre“ als gesellschaftliche Notwendigkeit, der sich niemand entziehen darf. Wer sich heute nicht permanent weiterbildet, so die herrschende Meinung, gefährde nicht nur die eigene „Beschäftigungsfähigkeit“, sondern auch den Erfolg des „nationalen Standorts“ in der Weltmarktkonkurrenz.

Die Anfänge des bildungspolitischen Konzepts des Lebenslangen Lernens reichen bis in die 1960er Jahre zurück. Sie sind Ausdruck tiefgreifender Veränderungen in den globalen kapitalistischen Verwertungsbedingungen. Neben dem Ziel einer fortlaufenden Anpassung der Qualifikationen an die Marktbedarfe finden sich darin aber auch progressive Impulse, etwa die Vorstellung, unabhängig von der sozialen Herkunft lernen zu dürfen.

Das Konzept des Lebenslangen Lernens fordert dabei nicht einfach nur eine „lebenslange Weiterbildung für alle“. Im Fokus steht vielmehr die Hervorbringung eines bestimmten, ökonomisch geforderten Sozialcharakters, der sich flexibel und mobil den je herrschenden Anforderungen anpasst. Die „Bereitschaft zum freiwilligen Mitmachen“ ist ein elementarer Bestandteil des gegenwärtigen Kapitalismus, der maßgeblich auf den Wissensbeständen und Fähigkeiten der Arbeitenden beruht. Daher ist die Bearbeitung des Phänomens Lebenslangen Lernens in erster Linie keine bildungspolitische, sondern eine gesellschaftspolitische Aufgabe.

Im Seminar wollen wir die Programmatik des „LLL“ mittels gesellschafts- und bildungstheoretischer Überlegungen in den Blick nehmen. Dabei interessiert uns vor allem die Frage, welche gewerkschaftlichen Herausforderungen damit verknüpft sind bzw. sich verknüpfen lassen: Wie kann der gesellschaftliche Anpassungsdruck, der durch das allgegenwärtige Digitalisierungsszenario weiter verschärft wird, im Interesse der Beschäftigten gewendet werden?

Referenten: Lukas Eble und Dr. Manuel Rühle

Anmeldeschluss: Freitag, 26. Apri 2019
Seminarbeginn: Samstag 04. Mai 2019, 10:30 Uhr
Seminarende: Samstag, 04. Mai 2019, 17:00 Uhr
Teilnahmebeitrag: 5 Euro
Seminarort: Gewerkschaftshaus München, Schwanthalerstraße 64, 80336 München
Anmeldung:
Die Teilnahme ist kostenlos, Mittagsimbiss wird bereitgestellt

Artikelaktionen

Hygienekonzept

Zum Schutz vor einer Ansteckung mit SARS-CoV-2 gilt auf Veranstaltungen des DGB Bildungswerk Bayern folgendes Hygienekonzept. Zur Ansicht

Gute Weiterbildung gestalten!

 

Mit der Digitalisierung sehen sich Beschäftigte und Unternehmen immer neuen Anforderungen ausgesetzt. Wie muss Weiterbildung gestaltet sein, damit die Arbeitenden nicht zum Spielball wechselnder Marktanforderungen werden? Welche Möglichkeiten gibt es für betriebliche Interessenvertretungen, gute Weiterbildung vorausschauend mitzugestalten?

Unser Beratungsangebot

Zum Übersichts-Flyer

Alphabetisierung jetzt!

In Deutschland gibt es über 6,2 Millionen Menschen zwischen 18 und 64 Jahren, die nicht gut lesen und schreiben können.
Das DGB Bildungswerk Bayern baut deshalb kollegiale Netzwerke für Grundbildung und Alphabetisierung in den Betrieben auf.

Weitere Informationen

Überblick und Ansprechpersonen in Bayern

 


MAV katholische Kirche

DGB Bildungswerk Bayern präsentiert 2020 in Zusammenarbeit mit ver.di FB 3 (Gesundheit, soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen) erstmals ein eigenes Jahresprogramm für die Mitarbeitervertretungen der katholischen Kirche. Zu allen Seminaren im Jahresprogramm liegen Anerkennungen nach § 16 MAVO vor.

Zum Programm

DGB Bayern

03.06.2020. Arbeitsmarkt: Corona-Bremsspur in Bayern unübersehbar

22.05.2020. DGB Rechtsschutz erstreitet über 26 Millionen Euro für bayerische Gewerkschaftsmitglieder

18.05.2020. DGB Bayern kritisiert menschenunwürdige Verhältnisse in Massenunterkünften

IG Metall Bayern

03.06.2020. FAQ Kinderbetreuung während Corona

29.05.2020. Online-Seminare in der Krise für IG Metall-Aktive und Beschäftigte

26.05.2020. IG Metall und Voith einigen sich auf Sozialtarifvertrag für Beschäftigte in Sonthofen

ver.di Bayern

16.03.2020. Entlastungsvereinbarung mit Uniklinikum Schleswig-Holstein getroffen

16.03.2020. Filmkreative werden am Erfolg von deutschen Netflix-Produktionen beteiligt

21.02.2020. Ameos-Kliniken: Jetzt wird verhandelt