Eine schlagkräftige Interessenvertretung

setzt einen schlagkräftigen Bildungspartner voraus.

Das Bildungswerk des Deutschen Gewerkschaftsbundes Bayern veranstaltet jährlich knapp 700 Seminare und steht vor Ort zur Seite. Vom Altenpfleger bis zur Werkzeugmechanikerin - das DGB Bildungswerk Bayern macht sich seit über 45 Jahren für alle stark, die für ihre Interessen eintreten.

Aktuelle Seminare

Betriebliche Weiterbildung gestalten - Gesetzliche Rahmenbedingungen und Fördermöglichkeiten

Webinar - Veranstaltung von DGB Bayern, DGB Bildungswerk Bayern und Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit Die Digitalisierung hat enorme Auswirkungen...

Büro Oberbayern
am 08.12.2020

Corona-Pandemie und die Anforderungen an den Arbeitsschutz

Kostenloses Webinar! Die Corona-Pandemie bringt ganz neue Anforderungen an den Arbeitsschutz: zum normalen Arbeitsschutz kommt Hygiene als Thema hinzu und die...

Büro Oberbayern
am 14.12.2020

Rechtstellung der Betriebsratsmitglieder

Webinar Die Tätigkeit als Betriebsrat ist ein Ehrenamt, dass viel Engagement und Mut erfordert. Eine ganze Reihe gesetzlicher Regelungen sollen dafür sorgen, dass...

Büro Oberbayern
vom 16.12.202017.12.2020

Arbeits- und Gesundheitsschutz im Gesundheits- und Sozialwesen

Seminar im Auftrag von Verdi FB 3 Gesundheit, soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen Der Arbeits- und Gesundheitsschutz gehört zu den grundlegenden Aufgaben...

Büro Landesstelle
vom 11.01.202113.01.2021

Änderungskündigung oder Direktionsrecht?

".. und morgen kehren Sie dann den Hof..!" Was und inwieweit der Arbeitgeber veränderte Arbeitsbedingungen über sein sog. Direktionsrecht anweisen oder eine...

Büro Oberbayern
am 13.01.2021

Programm

Es gibt viele Möglichkeiten, sich unserem Seminarprogramm zu nähern. Sie können:
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Webinare

Unsere Webinare sind kein Frontalunterricht mit Videokamera, sondern ein lebendiger Austausch auf Augenhöhe. Unserere Referentinnen und Referenten vermitteln das Thema im Gespräch mit den Teilnehmenden. Betriebliche Erfahrungen und Fragen können dabei direkt eingebracht werden. Kommende Webinare

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DGB Bildungswerk Bayern

28. September: Fachtagung - Gewerkschaftliche Bildungsarbeit - Stand und Perspektiven

Die Fachtagung des DGB Bildungswerks Bayern will den organisationsübergreifenden Austausch über Grundlagen, Konzepte und aktuelle Baustellen in der gewerkschaftlichen Bildungsarbeit fördern

Die Gewerkschaften sind derzeit mit tiefgreifenden gesellschaftlichen Umbrüchen konfrontiert, die sie vor neue Herausforderungen stellen. Die Digitalisierung der Arbeitswelt, der anhaltende politische Rechtstrend und Verschiebungen in den globalen ökonomischen Beziehungen sind nur einige Aspekte. Gerade in solchen Zeiten ist die Entwicklung neuer Ansätze und Strategien notwendig. Hier kann die Bildungsarbeit einen wichtigen Beitrag zur gewerkschaftlichen Arbeit insgesamt leisten. Sie stellt Räume bereit, in denen ohne unmittelbaren Handlungsdruck Perspektiven entwickelt und diskutiert werden können.

Im Mittelpunkt der diesjährigen Fachtagung des DGB Bildungswerk Bayern zur gewerkschaftlichen Bildungsarbeit stehen die gewerkschaftlichen Bildungsstätten in Bayern. Ihnen kommt eine herausragende Rolle innerhalb der Bildungsarbeit zu, da sie besonders intensive und damit produktive Bildungsprozesse ermöglichen können.

ReferentInnen

Prof. Dr. Julika Bürgin, Hochschule Darmstadt

Manfred Weidenfelder, ver.di Bildungszentrum Haus Brannenburg

Gebhard Schwägerl, Kritische Akademie Inzell

Werner Hartl, IG Metall Bildungszentrum Lohr-Bad Orb

 

Programm

10:30 Impulsvortrag: Welche politische Bildung für welche Demokratie? (Julika Bürgin)
11:45 Pause
12:00 Gewerkschaftliche Bildungsarbeit als politische Bildungsarbeit – Perspektiven aus Haus Brannenburg (Manfred Weidenfelder)
12:45 Mittagspause
13:30 Schwerpunkte der Bildungsarbeit im Bildungszentrum Lohr-Bad Orb und die Frage nach dem Umgang mit dem politischen Rechtstrend (Werner Hartl)
14:15 Pause
14:30 Die Kritische Akademie Inzell – Hintergründe, Bildungsangebote und aktuelle Herausforderungen (Gebhard Schwägerl)
15:15 Gemeinsame Diskussion zur Zukunft der gewerkschaftlichen Bildungsarbeit in Bayern
16:00 Tagungsende

 

Beginn: 28. September 2019, 10:30 Uhr
Ende: 28. September 2019, 16:00 Uhr
Ort: DGB-Haus München, Schwanthalerstraße 64, 80336 München

Anmeldung erforderlich
Anmeldeschluss: Mittwoch, 18. September 2019
Die Teilnahme ist kostenlos.
Ein Mittagsimbiss wird bereitgestellt.
Anmeldung per

Flyer zur Veranstaltung herunterladen

Vortrag: Heimat und Heimatschutz mit Peter Bierl

Es gab Zeiten, da war Heimat verpönt. Sie roch nach Mief, sah aus nach Kitschfilm und röhrendem Hirsch, nach Nazis und Verdrängung. Heute ist Heimat wieder angesagt. Im Fernsehen, in Musik und Literatur, in der Politik. Grüne wetteifern mit Konservativen um das Image der besseren Heimatpartei.

 

Peter Bierl, Journalist und Autor des Buches "Grüne Braune - Umwelt-, Tier- und Heimatschutz von Rechts", skizziert die braune Karriere des Begriffes Heimat, seine Verbindung mit der Umweltbewegung und geht der Frage nach, wieso Heimat heute wieder angesagt ist.

 

Donnerstag, 04.07.2019
19.00 - 21.30 Uhr
DGB-Haus, Schwanthalerstr. 64, Raum C.0.05
Eintritt frei
Anmeldung:

20. Juli: Die Wiederkehr des autoritären Charakters

Auf der ganzen Welt ist der autoritäre Nationalismus auf dem Vormarsch und wird von vielen Menschen als Lösung für gesellschaftliche Probleme euphorisch begrüßt. Obwohl die Menschen aus der Geschichte wissen müssten, welche katastrophalen Folgen autoritäre und totalitäre Politik hat, und auch wenn deutlich ist, dass die Führerfiguren nur in ihrem eigenen Interesse handeln, bleibt die Begeisterung meist ungebrochen. Ein Tagesseminar mit dem Philosophen und Erziehungswissenschaftler Dr. Michael Kubsda.

Wie ist es zu erklären, dass Menschen in derart unvernünftiger Weise und gegen ihre eigenen Interessen ein solch blindes Vertrauen in rechte Agitatoren haben und all ihre Hoffnung in diese setzen?

Das Seminar versucht mit Rückgriff auf die Forschungen und Erkenntnisse der Kritischen Theorie aus den 1930er und 1940er Jahren Antworten zu finden. Die Wissenschaftler der Frankfurter Schule widmeten sich diesem Problem auf Grund der Massenbegeisterung für Bewegungen des autoritären Totalitar­ismus wie Faschismus, Nationalsozialismus oder Stalinismus. Sie entwickelten die Theorie des „autoritären Charakters“. Dazu wurden wissenschaftliche Ansätze aus der Psycho­analyse mit einer kritischen Soziologie verbunden. Auf diese Weise wollten sie ein Phänomen erklären, dass mit einer einzigen Wissenschaft allein nicht mehr zu erfassen war.

Das Seminar will die sozialpsychologische Theorie des „autoritären Charakters“ der Frankfurter Schule in ihren wesentlichen Punkten aufarbeiten. Auf dieser Grundlage soll diskutiert werden, welche Erkenntnisse noch zutreffen und welche ergänzt werden müssen, um eine Erklärung der aktuellen Begeisterung für autoritäre Agitatoren zu erhalten.

Referent: Dr. Michael Kubsda, Philosoph und Erziehungswissenschaftler

Anmeldeschluss: Freitag, 12. Juli 2019
Seminarbeginn: Samstag 20. Juli 2019, 10:30 Uhr
Seminarende: Samstag, 20. Juli 2019, 17:00 Uhr
Teilnahmebeitrag: 5 Euro
Seminarort: Gewerkschaftshaus München, Schwanthalerstraße 64, 80336 München
Anmeldung:

13. Juli: Gentrifizierung, Wohnungsnot und solidarischer Widerstand

Die Wohnungsfrage ist zur „neuen sozialen Frage des 21. Jahrhunderts“ erklärt worden. In vielen Städten Deutschlands steigen die Mieten und Kaufpreise, Menschen verlieren ihr zu Hause und soziale und kulturelle Einrichtungen werden verdrängt. Was steckt hinter der Entwicklung und wie kann dagegen vorgegangen werden? Ein Tagesseminar mit Dr. Lisa Vollmer vom Institut für Europäische Urbanistik der Bauhaus-Universität Weimar.

Ausgehend vom grundsätzlichen Widerspruch zwischen dem Wohnraum als Ware und als Grundbedürfnis widmen wir uns in dem Tagesseminar der Geschichte der Wohnungspolitik in Deutschland. Der Phase der fordistischen Massenproduktion von sozialem Wohnraum und des sozialen Klassenkompromisses zwischen Immobilien­wirtschaft und Mieter*innen folgte seit den 1970er Jahren eine tiefgreifende neoliberale Umstrukturierung der Wohnraumversorgung. Deregulierung und Privatisierung in Kombination mit unternehmerischen Stadt­politiken haben den Boden bereitet für den Einstieg des globalen Kapitals auf die deutschen Immobilienmärkte nach der Finanzkrise 2007. Kommunen fehlen heute Handlungsmöglichkeiten aber auch Hand­lungs­­wille, der aktuellen Krise der Bezahlbarkeit zu begegnen.

Dabei gibt es zahleiche Vorschläge, wie eine soziale gerechte Wohnungspolitik gestaltet sein könnte. Viele dieser Alternativen wurden von einer neuen sozialen Bewegung, der Mieter*innenbewegung, formuliert. Auch deren solidarische Praktiken sind Gegenstand des Seminars.

Referentin: Dr. Lisa Vollmer, Institut für Europäische Urbanistik der Bauhaus-Universität Weimar

Anmeldeschluss: Freitag, 5. Juli 2019
Seminarbeginn: Samstag 13. Juli 2019, 10:30 Uhr
Seminarende: Samstag, 13. Juli 2019, 17:00 Uhr
Teilnahmebeitrag: 5 Euro
Seminarort: Gewerkschaftshaus München, Schwanthalerstraße 64, 80336 München
Anmeldung:

29. Juni: Leistungssteuerung und Arbeitsbelastung im digitalen Kapitalismus

Um Arbeitskraft für das Unternehmens-interesse nutzbar zu machen, braucht es mehr als den bloßen Arbeitsvertrag: Um die Leistung von Beschäftigten zu kontrollieren und – wichtiger noch – zu aktivieren, verfolgen Unternehmen spezifische Strategien der Steuerung. Ein Tagesseminar mit Dr. Sarah Nies und Prof. Dr. Wolfgang Menz.

Der Taylorismus mit der rigiden Trennung von planenden und ausführenden Arbeiten und streng hierarchischer Kontrolle gehört zu den berühmtesten Beispielen eines Systems betrieblicher Leistungssteuerung. Mit der „Subjektivierung von Arbeit“ und der „Vermarktlichung“ des Unternehmens haben sich neue Formen der Leistungssteuerung durchgesetzt, die die Ursachen klassischer Belastungsfaktoren scheinbar überwinden: Flachere Hierarchien, flexible Arbeitszeiten, mehr Autonomiespielräume und die Nutzung subjektiver Potenziale sind Teil der betrieblichen Arbeitsrealität geworden.

Dies bedeutet für die Beschäftigten allerdings keineswegs weniger Zwang und weniger Belastung. Denn an die Stelle starrer Hierarchien und rigider Prozesskontrolle ist die unmittelbare Konfrontation mit Marktanforder­ungen, die Steuerung über (marktorientierte) Kennzahlen und die Übertragung unter­nehmerischer Verantwortung auf die Beschäf­tigten getreten. In solchen Konstellationen scheinen Beschäftigte oftmals aus eigenem Antrieb und gegen ihre eigenen Interessen arbeitspolitische Regulierungen zu unterlaufen und zur eigenen Leistungsintensivierung beizutragen.

Welche gewerkschaftlichen Handlungs­strategien unter diesen Bedingungen (noch) greifen ist ebenso Gegenstand der Diskussion des Seminars wie jüngste Veränderungen im Verhältnis von Kontrolle und Belastung durch Digitalisierung von Arbeit: So nähren die neue Fülle prozessbezogener Daten, der Einsatz von Assistenzsystemen und digitale Echtzeitsteuerung zum einen Befürchtungen eines „digitalen Taylorismus“, zum anderen verschärfen Vernetzungstechnologien und neue Formen digitaler Arbeitsorganisation die Unmittelbarkeit von Marktabhängigkeiten.

Seminarinhalte

  1. „Warum arbeiten die Arbeiter?“ – Grundprinzipien betrieblicher Leistungssteuerung
  2. Marktorientierter Steuerungsmodus und „interessierte Selbstgefährdung“
  3. Subjektivierung und subjektive Arbeitsansprüche
  4. Permanente Erreichbarkeit – eine neue Stufe der Entgrenzung durch digitale Technologien?
  5. Industrie 4.0: Selbstorganisation oder digitaler Taylorismus?
  6. Eine neue Arbeitsform: Crowdsourcing – digitale Tagelöhner?
  7. Fazit: Arbeits- und Interessenpolitik im digitalen Kapitalismus

Referent/in:
Dr. Sarah Nies, Institut für sozialwissenschaftliche Forschung München
Prof. Dr. Wolfgang Menz, Fachbereich Sozialökonomie der Universität Hamburg

Seminarbeginn: Samstag 29. Juni 2019, 10:30 Uhr
Seminarende: Samstag, 29. Juni 2019, 17:00 Uhr
Teilnahmebeitrag: 5 Euro
Seminarort: Gewerkschaftshaus München, Schwanthalerstraße 64
Anmeldung:

Gewerkschaftshaus München

Schwanthalerstraße 64

Artikelaktionen

Hygienekonzept

Zum Schutz vor einer Ansteckung mit SARS-CoV-2 gilt auf Veranstaltungen des DGB Bildungswerk Bayern folgendes Hygienekonzept. Zur Ansicht

Gute Weiterbildung gestalten!

 

Mit der Digitalisierung sehen sich Beschäftigte und Unternehmen immer neuen Anforderungen ausgesetzt. Wie muss Weiterbildung gestaltet sein, damit die Arbeitenden nicht zum Spielball wechselnder Marktanforderungen werden? Welche Möglichkeiten gibt es für betriebliche Interessenvertretungen, gute Weiterbildung vorausschauend mitzugestalten?

Unser Beratungsangebot

Zum Übersichts-Flyer

Kostenloser Online-Vortrag

Betriebliche Weiterbildung gestalten – Rahmenbedingungen und Fördermöglichkeiten

Eine Online-Veranstaltung für betriebliche Interessenvertretungen im Rahmen des Kooperationsprojekts „Weiterbildungsmentoren“ des DGB Bayern und der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit:

 

Termin 08.12.20:

Termin 06.10.20:

 

Alphabetisierung jetzt!

In Deutschland gibt es über 6,2 Millionen Menschen zwischen 18 und 64 Jahren, die nicht gut lesen und schreiben können.
Das DGB Bildungswerk Bayern baut deshalb kollegiale Netzwerke für Grundbildung und Alphabetisierung in den Betrieben auf.

Weitere Informationen

Überblick und Ansprechpersonen in Bayern

 


MAV katholische Kirche

DGB Bildungswerk Bayern präsentiert 2020 in Zusammenarbeit mit ver.di FB 3 (Gesundheit, soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen) erstmals ein eigenes Jahresprogramm für die Mitarbeitervertretungen der katholischen Kirche. Zu allen Seminaren im Jahresprogramm liegen Anerkennungen nach § 16 MAVO vor.

Zum Programm

DGB Bayern

19.11.2020. Neuer DGB-Report zeigt: Knapp eine Million Beschäftigte in Bayern arbeiten im Niedriglohnsektor

12.11.2020. Soziales Netz Bayern fordert mehr soziale Gerechtigkeit in Bayern

10.11.2020. DGB Bayern bezieht Ausweichquartier im Münchner Osten

IG Metall Bayern

27.11.2020. Horn: "Die Corona-Leugner-Bewegung passt nicht zur IG Metall"

27.11.2020. Delegierte wählen sechs neue Gesichter in Bezirkskommission und Beirat

17.11.2020. IG Metall Bayern fordert zur Beschäftigungssicherung Arbeitszeitabsenkung mit Teillohnausgleich und vier Prozent Entgeltvolumen

ver.di Bayern

24.11.2020. Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen

23.11.2020. Omnibusgewerbe: Verhandlungen gescheitert

20.11.2020. Speditionen, Transport, Logistik: Tarifabschluss erreicht