Corona–Zwangspause dauert weiter an

Schrittweise Wiederaufnahme des Angebots

Unsere Präsenzseminare für betriebliche Interessenvertretungen starten wieder Mitte Juni. Daneben haben wir verschiedene Webinare im Angebot, die Unterstützung bei den aktuellen Herausforderungen geben. Auch unser gewerkschaftspolitisches Programm ist teilweise in den virtuellen Raum umgezogen. Mit dem Münchenprogrammm geht es im Juli wieder los.

Aktuelle Seminare

Die Gefährdungsanzeige

Wenn der Stress bei der Arbeit überhand nimmt, müssen Beschäftigte anfangen, für sich zu sorgen. Hier hilft die Gefährdungsanzeige. Im Seminar werden die zentralen...

Büro Oberbayern
am 16.06.2020

Schwerpunkt: Versetzungen / Änderungskündigungen - Webinar

Das Arbeitsverhältnis in den Zeiten von Corona - elementares Wissen für betriebliche Interessenvertretungen Elemente der einseitigen Vertragsgestaltung für den...

Büro Oberbayern
am 17.06.2020

Arbeitsvertragsrecht Schwerpunkt Abmahnung - Webinar

Das Arbeitsverhältnis in den Zeiten von Corona - elementares Wissen für betriebliche Interessenvertretungen Vieles hat sich geändert in den letzten Wochen; Vieles ist...

Büro Oberbayern
am 18.06.2020

Betriebsräte II b - Mitwirkung bei personellen Angelegenheiten

Grundlagenseminar Ziel dieses Seminars ist es, den Themenkomplex der personellen Maßnahmen (Personalplanung § 92 ff. BetrVG, Auswahlrichtlinien § 95 BetrVG,...

Büro Oberbayern
vom 22.06.202026.06.2020

Kündigungsschutzrecht - Schwerpunkt Betriebsbedingte Kündigung - Webinar

Das Arbeitsverhältnis in den Zeiten von Corona - elementares Wissen für betriebliche Interessenvertretungen Ein winziges Virus hält die Welt in Atem. Der Wirtschaft...

Büro Oberbayern
am 22.06.2020

Programm

Es gibt viele Möglichkeiten, sich unserem Seminarprogramm zu nähern. Sie können:
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DGB Bildungswerk Bayern

7. März: Einmaleins der Kapitalismuskritik

Der Kapitalismus hat wieder ein schlechtes Image, dank Wirtschaftskrisen und Klimawandel. Bloß was Kapitalismus ausmacht, darüber gehen die Ansichten auseinander. Ein Tagesseminar zur Klärung mit dem Publizisten Peter Bierl.

Viele sprechen von Neoliberalismus und Globalisierung, einige vom Raubtier- oder Kasinokapitalismus, als ginge es bloß um Auswüchse. Manche unterscheiden Kapitalismus und Marktwirtschaft, andere Finanzwirtschaft und „Realwirtschaft“ als wären es Paralleluniversen. Nach rechts anschlussfähig ist die Rede von den Heuschrecken oder der Herrschaft der internationalen Hochfinanz. Antisemitisch ist die Hetze gegen Rothschild und George Soros.

Im Seminar werden aktuelle und historische Varianten der Kapitalismuskritik in ihrem Kontext dargestellt und kritisch analysiert. Dabei zeigt sich, dass Kapitalismuskritik kein Privileg der Linken war oder ist. Es gab und gibt konservative, reaktionäre, rechte und völkische, nationalliberale und sozialreformerische Ansätze, neben anarchistischen, sozialistischen und kommunistischen Theorien.

Diese Ansätze werden mit der Marx’schen Kritik der politischen Ökonomie konfrontiert. Karl Marx kritisierte das Kapital als dynamisches Verhältnis, als Gesellschaftsform. Profitmaximierung und Akkumulation von Kapital sind der Zweck der Veranstaltung, nicht die Befriedigung von Grundbedürfnissen. Dafür sind Fabriken und Büros, Banken und Börse, Kaufladen und Supermarkt gleichermaßen notwendig, ein integriertes System aus Produktion, Finanzen und Handel.

Marx entwickelte eine Geld- und Krisentheorie und beschäftigte sich mit Aktiengesellschaften als am weitesten entwickelter Form des Kapitals. Damit bildet sein Werk eine wichtige Grundlage für die theoretische und praktische Auseinandersetzung mit den aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen.

Referent: Peter Bierl, Politikwissenschafter und freier Journalist

Seminarzeiten: Samstag 07. März 2020, 10:30 Uhr - 17:00 Uhr
Teilnahmebeitrag: 5 Euro
Seminarort: Gewerkschaftshaus Nürnberg, Kornmarkt 5-7, 90402 Nürnberg
Anmeldung:

Abgesagt: Fachtagung 18. März: Schwerpunkt: Weiterbildung

[Abgesagt] Ausgehend von aktuellen Entwicklungen in der Arbeitswelt gibt die kommende Fachtagung einen Überblick über das Feld der betrieblichen Weiterbildung.

 

[Abgesagt]  Mit der Digitalisierung verändern sich Arbeitsprozesse, Arbeitsorganisation und Produkte immer schneller. Beschäftigte und Unternehmen sehen sich ständig neuen Anforderungen ausgesetzt. Mit den neuen technischen Möglichkeiten steigt auch die Unsicherheit bei den Arbeitenden: Ist mein Arbeitsplatz „zukunftssicher“? Was muss ich tun, damit ich auch weiterhin „beschäftigungsfähig“ bleibe?

Eine zentrale Antwort auf diese Entwicklungen ist die betriebliche Weiterbildung. Doch wie muss diese gestaltet sein, damit die Arbeiten-den nicht zum Spielball unternehmerischer Anforderungen werden? Welche Möglichkeiten gibt es für betriebliche Interessenvertretungen, Weiterbildung vorausschauend mitzugestalten? Diesen und weiteren Fragen widmet sich die Fachtagung 2020 des DGB Bil-dungswerk Bayern.

Ausgehend von aktuellen Entwicklungen in der Arbeitswelt gibt sie einen Überblick über das Feld der betrieblichen Weiterbildung.Im Mittelpunkt stehen die verschiedenen Handlungsmöglichkeiten für betriebliche Interessenvertretungen.

Mit: 

  • Matthias Jena (Vorsitzender DGB Bayern)
  • Dr. Sarah Nies (Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung München)
  • Prof. Dr. Wolfgang Menz (Universität Hamburg)
  • Torsten Weber (TIBAY)
  • Dr. Manuel Rühle (Pädagogischer Leiter DGB Bildungswerk Bayern)
  • Dr. Christopher Franke (Weiterbildungsberater DGB Bildungswerk Bayern)

Freistellung und Kostenübernahme: Bei der Fachtagung handelt es sich um eine Veranstaltung für betriebliche Interessenvertretungen nach § 37 Abs. 6 BetrVG, Art. 46 Abs. 5 BayPVG, § 46 Abs. 6 BPersVG, § 96 Abs. 4 SG

Veranstaltungszeit: Mittwoch 18. März 2020, 10:00 – 16:00 Uhr
Veranstaltungsort: Gewerkschaftshaus München Ludwig-Koch-Saal, Schwanthalerstr. 64, 80336 München
Anmeldung offline: Hier geht es zum Flyer
Anmeldung online: Folgt

 

 

Bildungswerk präsentiert erstmals Jahresprogramm für MAV der katholischen Kirche

2020 bietet das DGB Bildungswerk Bayern in Zusammenarbeit mit ver.di FB 3 (Gesundheit, soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen) erstmals ein eigenes Jahresprogramm für die Mitarbeitervertretungen der katholischen Kirche an. Zu allen Seminaren im Jahresprogramm liegen uns die Anerkennungen nach § 16 MAVO vor. Wir freuen uns auf reges Interesse und gerne können auch Einzelausschreibungen angefordert werden.

Das Programm kann hier im PDF-Format eingesehen werden: Zum Programm

 

15. Februar: Die (Neue) Rechte und der Staat in Lateinamerika

Lange Zeit sah es so aus, als würde sich Lateinamerika politisch zu einem „linken“ Kontinent entwickeln. Mittlerweile haben dort in zahlreichen Ländern rechte Regierungen die Macht übernommen. Um deren Aufstieg zu verstehen, sind nicht nur der nationale, sondern der globale Kontext relevant.

Doch ist dieser Aufstieg wirklich so neu? Welche gesellschaftlichen Gruppen sind von der Politik der lateinamerikanischen Rechten besonders betroffen und in welcher Weise? Tatsächlich ist das Bild von einem natürlich zu Ende gehenden, progressiven Zyklus etwas irreführend, denn Politik ist immer umkämpft; unterschiedliche Interessen können sich mal mehr, mal weniger in staatlicher Politik durchsetzen und haben u. U. mit starken Beharrungskräften des Staates im Kapitalismus zu kämpfen.

Ziel des Seminars ist es, den „militanten Konservatismus“ besser einordnen zu können. Im Fokus stehen Mexiko, Kolumbien und Brasilien. Diese drei Beispiele sind sehr unterschiedlich und erlauben uns ein komplexeres Bild der Region zu entwerfen. So scheint sich in Mexiko der Wind gedreht zu haben. Die Neue Rechte, die die eskalierenden Gewaltraten seit 2007 mit verantwortet, hat einem Präsidenten Platz gemacht, der unter progressiven Kräften im Land viel Hoffnung geweckt hat, aber auch viel Kritik erfährt. In Kolumbien hat der bewaffnete Konflikt jahrelang den militanten Konservastismus legitimiert.

Doch trotz des 2016 geschlossenen Friedensvertrages zwischen Staat und FARC-Guerilla nehmen die Mordraten insbesondere an GewerkschafterInnen und LandaktivistInnen, indigenen VertreterInnen und MenschenrechtlerInnen nicht ab. Besteht hier ein Widerspruch? Dass in Brasilien die Neue Rechte nicht nur zu Gewalt auffordert, sondern ökologische Spannungsverhältnisse auf die Spitze treibt, ist längst ein globales Thema geworden. Doch was bedeuten diese Dynamiken für politisch aktive Menschen in Brasilien?

In jedem Fall hat die Rechtswende gesellschaftliche Widersprüche verschärft: Austeritätspolitik, Flexibilisierung von Arbeit und die Aufgabe der Kontrolle über Ressourcen gehen einher mit der Kriminalisierung von Protest.

Referentin: Dr. Alke Jenss, Soziologin, Arnold-Bergstraesser-Institut Freiburg

Seminarzeiten: Samstag 15. Februar 2020, 10:30 Uhr -17:00 Uhr
Teilnahmebeitrag: 5 Euro
Seminarort: Gewerkschaftshaus München, Schwanthalerstraße 64, 80336 München
Anmeldung:

25. Januar: Die Weimarer Republik - Gründe des Scheiterns und Konsequenzen für die Gegenwart

Die erste deutsche Demokratie existierte nur etwas über 14 Jahre. In der heutigen historischen und politischen Diskussion zur Weimarer Republik liegt der Schwerpunkt auf deren Scheitern im Jahr 1933. Ein Tagesseminar mit dem Münchner Sozialwissenschaftler Dr. Ernst Wolowicz

Anders als oft wahrgenommen, war die Weimarer Republik nicht in einer Dauerkrise. Krisenphasen sind von Phasen einer relativen Stabilisierung zu unterscheiden. Die Legitimationsbasis für die regierenden Parteien schwankte stark, je nach ökonomischer und sozialer Lage.

Am Beginn der Weimarer Republik stand ein asymmetrischer Klassenkompromiss der MSPD mit den Eliten des Militärs, der Wirtschaft und der Verwaltung. Nur der politische Überbau wurde demokratisiert und sozialpolitische Reformen wurden durchgeführt. Die ökonomischen, militärischen, bürokratischen und kulturellen Machtpositionen blieben jedoch weitgehend in der Hand der konservativen bzw. reaktionären Elite aus der Zeit des Kaiserreiches. Mit der Verschärfung der ökonomischen Krise ab Herbst 1929 wurde dieser anfängliche asymmetrische Klassenkompromiss auf der (sozial-)politischen Ebene von den Eliten immer mehr aufgekündigt.

Die politische Demokratie wurde zunächst durch Präsidialkabinette ausgehöhlt, die mit Notverordnungen des Reichspräsidenten Hindenburg ausgestattete waren. Mit der politischen Machtübertragung an die NSDAP wurde sie schließlich abgeschafft.
Erleichtert wurde diese Politik durch eine zutiefst gespaltene Arbeiterbewegung (MSPD und USPD, ab 1920 SPD und KPD).

Das Seminar zeichnet diese Entwicklungen nach und fragt danach, welche Lehren sich aus dem Scheitern der Weimarer Republik für die Gegenwart ziehen lassen. Wenngleich man bei historischen Vergleichen stets vorsichtig sein muss (2020 ist sicher nicht 1930 oder 1933), ist es angesichts einer erstarkten AfD doch sinnvoll zu ergründen, welche Ursachen dieses Scheitern hatte.

Referent: Dr. Ernst Wolowicz, Sozialwissenschaftler

Seminarzeiten: Samstag 25. Januar 2020, 10:30 Uhr -17:00 Uhr
Teilnahmebeitrag: 5 Euro
Seminarort: Gewerkschaftshaus München, Schwanthalerstraße 64, 80336 München
Anmeldung:

 

Artikelaktionen

Hygienekonzept

Zum Schutz vor einer Ansteckung mit SARS-CoV-2 gilt auf Veranstaltungen des DGB Bildungswerk Bayern folgendes Hygienekonzept. Zur Ansicht

Gute Weiterbildung gestalten!

 

Mit der Digitalisierung sehen sich Beschäftigte und Unternehmen immer neuen Anforderungen ausgesetzt. Wie muss Weiterbildung gestaltet sein, damit die Arbeitenden nicht zum Spielball wechselnder Marktanforderungen werden? Welche Möglichkeiten gibt es für betriebliche Interessenvertretungen, gute Weiterbildung vorausschauend mitzugestalten?

Unser Beratungsangebot

Zum Übersichts-Flyer

Alphabetisierung jetzt!

In Deutschland gibt es über 6,2 Millionen Menschen zwischen 18 und 64 Jahren, die nicht gut lesen und schreiben können.
Das DGB Bildungswerk Bayern baut deshalb kollegiale Netzwerke für Grundbildung und Alphabetisierung in den Betrieben auf.

Weitere Informationen

Überblick und Ansprechpersonen in Bayern

 


MAV katholische Kirche

DGB Bildungswerk Bayern präsentiert 2020 in Zusammenarbeit mit ver.di FB 3 (Gesundheit, soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen) erstmals ein eigenes Jahresprogramm für die Mitarbeitervertretungen der katholischen Kirche. Zu allen Seminaren im Jahresprogramm liegen Anerkennungen nach § 16 MAVO vor.

Zum Programm

DGB Bayern

03.06.2020. Arbeitsmarkt: Corona-Bremsspur in Bayern unübersehbar

22.05.2020. DGB Rechtsschutz erstreitet über 26 Millionen Euro für bayerische Gewerkschaftsmitglieder

18.05.2020. DGB Bayern kritisiert menschenunwürdige Verhältnisse in Massenunterkünften

IG Metall Bayern

03.06.2020. FAQ Kinderbetreuung während Corona

29.05.2020. Online-Seminare in der Krise für IG Metall-Aktive und Beschäftigte

26.05.2020. IG Metall und Voith einigen sich auf Sozialtarifvertrag für Beschäftigte in Sonthofen

ver.di Bayern

16.03.2020. Entlastungsvereinbarung mit Uniklinikum Schleswig-Holstein getroffen

16.03.2020. Filmkreative werden am Erfolg von deutschen Netflix-Produktionen beteiligt

21.02.2020. Ameos-Kliniken: Jetzt wird verhandelt