Soziale Bewegungen - Ursprünge und Aussichten
Rechte und autoritäre Bewegungen werden weltweit stärker. Diese Entwicklung geht mit einer Schwächung sozialer Bewegungen einher, die für progressive gesellschaftliche Veränderungen kämpfen.
Soziale Bewegungen bildeten sich, als das Adjektiv „sozial“ zu einem Kampfbegriff wurde. Seit Mitte des 18. Jahrhunderts tauchen sie in verschiedenen Formen auf und lassen sich als einen Erfahrungszusammenhang verstehen; die Akteur:innen streiten darum, in Freiheit und Gleichheit das Leben zu ändern und die Welt zu verändern. Dazu gehörten und gehören ganz entscheidend auch die Gewerkschaften. Damit sind soziale Bewegungen von rechten und autoritären Bewegungen ebenso abzugrenzen, wie von Aufständen und Unruhen, Protesten und Revolutionen.
Das Seminar zeichnet die Entstehung und Entwicklung zentraler sozialer Bewegungen nach. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, worauf es ankam und ankommt, damit sich soziale Bewegungen entfalten – und welche gewerkschaftspolitischen Schlussfolgerungen daraus zu ziehen sind.
Referentin: Dr. Annette Ohme-Reinicke, Soziologin und Autorin des Buchs Soziale Bewgungen - Ursprünge und aktuelle Formen (Schmetterling-Verlag).
Termin: Samstag, 14.02.2026, 10:30 – 17:00 Uhr
Ort: Münchner Aids-Hilfe, Lindwurmstr. 71 (Rückgebäude), Raum 0.1
Teilnahmebeitrag: 15 Euro (inkl. Getränke und Mittagsimbiss)
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