Eine schlagkräftige Interessenvertretung

setzt einen schlagkräftigen Bildungspartner voraus.

Das Bildungswerk des Deutschen Gewerkschaftsbundes Bayern veranstaltet jährlich knapp 700 Seminare und steht vor Ort zur Seite. Vom Altenpfleger bis zur Werkzeugmechanikerin - das DGB Bildungswerk Bayern macht sich seit 40 Jahren für alle stark, die für ihre Interessen eintreten.

Aktuelle Seminare

JAV-Praxis II: Ausbildung nach dem Krankenpflegegesetz checken und verbessern (JAV II BetrVG/BayPVG)

Seminar im Auftrag von Verdi FB 3 Gesundheit, soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen Nach dem Einführungsseminar folgt alles Wesentliche über das Krankenpflegegesetz...

Büro Landesstelle
vom 26.06.201730.06.2017

AT-Angestellte - Ein Thema für den Betriebsrat

Außertariflich ist nicht außerbetrieblich! Das Seminar behandelt die verschiedenen Arbeitnehmerbegriffe. Hierzu gehören die arbeitsrechtlichen Spezialregelungen für...

Büro Oberbayern
vom 27.06.201728.06.2017

Mobbing und Konflikte im Gesundheits- und Sozialwesen - Theorie und Praxis

Seminar im Auftrag von Verdi FB 3 Gesundheit, soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen Mobbing am Arbeitsplatz macht den Menschen wehrlos. Betroffene sind tief...

Büro Landesstelle
vom 28.06.201730.06.2017

Betriebsräte II a - Mitbestimmung des Betriebsrats in sozialen Angelegenheiten

Grundlagenseminar

Büro Oberbayern
vom 03.07.201707.07.2017

Wirtschaftsausschuss Kompakt II

Die moderne Betriebswirtschaft hält Einzug in die Unternehmen. Ob Produktions-, Dienstleistungs- oder Sozialbereich: Neue Finanzierungsformen, veränderte...

Büro Oberbayern
vom 03.07.201706.07.2017

Programm

Es gibt viele Möglichkeiten, sich unserem Seminarprogramm zu nähern. Sie können:
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Oder in Papierform bestellen

DGB Bildungswerk Bayern

Am Start: Münchenprogramm für zweite Jahreshälfte 2017

Das Programmheft des DGB Bildungswerks für München und Umgebung ist da. Es umfasst den Zeitraum von Juli bis Dezember 2017. Darin erwartet Sie ein vielfältiges Angebot an Stadtteilrundgängen, Betriebsbesichtigungen, Vorträgen, Seminaren und Workshops. Vom „Literarischen München zur Zeit Thomas Manns“ über die „Bayerische Akademie der Wissenschaften“ bis zur „Architektur der Macht in München“ haben wir erneut ein breites Themenspektrum für Sie zusammengestellt.

Interessierte können das Programm hier im PDF-Format herunterladen. Alle neuen Kurse erscheinen auch in unserer Kurssuche und können darüber bequem online gebucht werden. Das druckfrische Münchenprogramm ist im Foyer des DGB-Gewerkschaftshauses München und in ausgewählten Bibliotheken vorzufinden oder kann unverbindlich unter anmeldung@bildungswerk-bayern.de geordert werden.

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldungen und wünschen Ihnen spannende Führungen und anregende Kurse im Rahmen unseres Programms.

20. Mai: Produktivkraftentwicklung in der Marxschen Kritik

Im kommenden Seminar nimmt der Politikwissenschaftler Dr. Jan Hoff die Entwicklung der Produktivkräfte nach Marx in den Blick - auch vor dem Hintergrund aktueller Fragen.

Schlagwörter wie „Industrie 4.0“, „Roboter-Kapitalismus“ oder „Hightech-Kapitalismus“ sind in aller Munde. Das gilt nicht nur für die Verteidiger des Kapitalismus, sondern auch für einen Teil der gesellschaftskritischen Denker, die ihre Hoffnung auf Überwindung des Kapitalismus einmal mehr an die fortschreitende Entwicklung der Produktivkräfte knüpfen. Dabei sollte allen klar sein, dass Produktivkraftentwicklung in der kapitalistischen Ökonomie durch die Zielsetzung der Gewinnmaximierung bestimmt wird.

Das Seminar ist in vier Punkte gegliedert. Zunächst soll die Diskussion über Produktivkraftentwicklung in der klassischen Ökonomie vor Marx dargelegt werden. Die entsprechenden Theorien wurden von Marx rezipiert und teilweise anerkannt, obwohl er systematisch über sie hinausging. Als zweites folgt ein Überblick über Themengebiete, denen sich Marx im Rahmen der Kritik der politischen Ökonomie widmete: Produktion des relativen Mehrwerts, Maschinerie und Großindustrie, formelle und wirkliche Unterordnung der Arbeit unter das Kapital, die Theorie des Gesamtarbeiters, „wissensökonomische“ Ansätze („general intellect“) sowie die Rolle der Technik im Rahmen der „Bildungselemente“ einer neuen Gesellschaft. Schon hier ist angedeutet, dass stets ein Bogen von der Frage der Produktivkraftentwicklung zur Klassentheorie bei Marx gespannt wird.

Diese Perspektive wird im dritten und vierten Teil fortgesetzt, wenn die Rezeption und eigenständige Weiterführung der Marxschen Produktivkrafttheorie zunächst von ca. 1960-1980, dann auch in den Debatten der Gegenwart darzustellen ist. Dabei ging es ganz entscheidend um die Frage, wie die Bedingungen der Klassenentstehung und der Klassenzusammensetzung im sich technologisch fortentwickelnden Kapitalismus zu bestimmen sind: Wie verändert sich die Arbeiterklasse als „revolutionäres Subjekt“ im Kontext technologischer Umwälzungsprozesse? Muss die produktivkraftbedingte neue Zusammensetzung der abhängig Beschäftigten gar zu einem „Abschied vom Proletariat“ als Subjekt führen? Oder sind hinter der Dominanz des „general intellect“ innerhalb der kapitalistischen Produktion bereits die Umrisse einer befreiten Gesellschaft zu erkennen?

Referent:
Dr. habil. Jan Hoff, lehrt am Institut für Soziologie der LMU München

Anmeldeschluss: Freitag, 12. Mai 2017
Seminarbeginn: Samstag 20. Mai 2017, 10:00 Uhr
Seminarende: Samstag, 20. Mai 2017, 17:30 Uhr
Teilnahmebeitrag: 5 Euro
Seminarort: DGB-Haus München, Schwanthalerstraße 64, 80336 München
Anmeldung:

6. Mai: Otto Bauer und der Austromarxismus

Im kommenden gewerkschaftspolitischen Seminar des DGB Bildungswerks wird die Theoriegeschichte der österreichischen Sozialdemokratie zwischen den Weltkriegen des 20. Jahrhunderts behandelt. Zentrale Rolle spielt dabei die Person Otto Bauer. Es führt durchs Seminar Magister Johann Huber, Vorsitzender des Bildungsausschusses von ver.di Niederbayern.

Diese Geschichte der österreichischen Sozialdemokratie zwischen den Weltkriegen des 20. Jahrhunderts ist eng verbunden mit dem führenden Theoretiker Otto Bauer (1881 Wien – 1938 Paris) sowie dem Begriff Austromarxismus, der vielfach als die österreichische Schule des Marxismus bezeichnet wird und als dessen zentrales Dokument das Linzer Programm von 1926 der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei (SDAP) gelten kann.

Hier der Auszug aus einem Text von Otto Bauer in der „Arbeiterzeitung“ vom 3. November 1927 zum Begriff Austromarxismus:

„Wir haben das Wort ein paar Jahre vor dem Kriege zum ersten mal aus dem Munde eines amerikanischen Sozialisten (…) gehört; es hat sich dann ziemlich schnell eingebürgert. Als ‚Austromarxisten‘ bezeichnete man damals eine Gruppe jüngerer, wissenschaftlich tätiger österreichischer Genossen: Max Adler, Karl Renner, Rudolf Hilferding, Gustav Eckstein, Otto Bauer, Friedrich Adler waren die bekanntesten unter ihnen. Was sie vereinigte, war nicht etwa eine besondere politische Richtung, sondern die Besonderheit ihrer wissenschaftlichen Arbeit. (…) Waren Marx und Engels von Hegel, waren die späteren Marxisten vom Materialismus ausgegangen, so sind die jüngeren ‚Austromarxisten‘ teils von Kant, teils von Mach her gekommen. Andererseits haben sich diese jüngeren ‚Austromarxisten‘ an österreichischen Hochschulen mit der so genannten österreichischen Schule der Nationalökonomie auseinandersetzen müssen; auch diese Auseinandersetzung hat die Methode und Struktur ihres Denkens beeinflusst. Und schließlich haben sie alle im alten, von den Nationalitätenkämpfen erschütterten Österreich es lernen müssen, die marxistische Geschichtsauffassung auf komplizierte, aller oberflächlichen, schematischen Anwendung der Marxschen Methode spottende Erscheinungen anzuwenden. (…) Krieg und Revolution haben freilich die ‚austromarxistische‘ Schule aufgelöst: den Diskussionen der Kriegs- und Nachkriegszeit standen die Männer, die dieser Schule angehört hatten, innerhalb des internationalen Sozialismus in verschiedenen, oft entgegengesetzten Lagern. Das Wort ‚Austromarxismus‘ bekam infolgedessen eine andre Bedeutung. Unsere Gegner gewöhnten sich, ganz einfach die österreichischen Sozialdemokraten ‚Austromarxisten‘ zu schimpfen. Das war natürlich Unfug, der Unfug von Unwissenden, die eine politische Partei mit einer wissenschaftlichen Richtung verwechseln“.

Referent:
Magister Johann Huber, Vorsitzender des Bildungsausschusses von ver.di Niederbayern

Anmeldeschluss: Freitag, 28. April 2017
Seminarbeginn: Samstag 6. Mai 2017, 10:00 Uhr
Seminarende: Samstag, 6. Mai 2017, 17:30 Uhr
Teilnahmebeitrag: 5 Euro
Seminarort: DGB-Haus München, Schwanthalerstraße 64, 80336 München
Anmeldung:

DGB Bildungswerk modernisiert Server-Architektur

In der Woche vom 17. - 22. April bekommt das DGB Bildungswerk eine neue Server-Architektur.

Deshalb kann unsere Erreichbarkeit in dieser Woche nicht gänzlich gewährleistet werden. Sowohl die Mail- als auch die Telefon-Kommunikation des DGB Bildungswerks Bayern sowie des DGB Bildungswerks München könnten zeitweise betroffen sein. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Fachtag am 10. Mai: Die EU-Datenschutzverordnung und die Folgen im Unternehmen

Im Mai 2018 wird die EU-Datenschutzverordnung (DSGVO) in allen EU-Mitgliedsstaaten ihre volle Geltung erlangen, nachdem sie seit 2016 in Kraft ist. Sie löst damit das Bundesdatenschutzgesetz ab.

Was heißt das für die Unternehmen und Mitbestimmungsorgane? Wie wird der Beschäftigtendatenschutz aussehen und was passiert mit den bisherigen Betriebs- und Dienstvereinbarungen? Wie sind Verschärfungen im Bußgeldbereich einzuschätzen? Bei unserem Fachtag zur EU-Datenschutzverordnung bringen Licht ins Dunkel:

Peter Maier
Leiter des Referats 1 des Bayerischen Landesamts für Datenschutzaufsicht
Die neue DSGVO aus Sicht der Aufsichtsbehörden

Prof. Dr. Peter Wedde
Professor für Arbeitsrecht und Recht der Informationsgesellschaft an der Frankfurt Universität of Applied Sience
Die DSGVO und die Mitbestimmung - auf was sich Interessenvertretungen einstellen müssen

Christian Volkmer
Geschäftsführender Gesellschafter Projekt 29
Was sich durch die DSGVO für Unternehmen ändert und was das in der betrieblichen Praxis heißt.

Moderation: Torsten Weber (TIBAY)

Wann: Mittwoch, 10. Mai, 9:00 Uhr bis etwa 16:00 Uhr
Wo: DGB-Haus München, Schwanthalerstraße 64, 80336 München
Wieviel: 129 Euro inklusive Verpflegung
Zur Anmeldung geht es hier.

Beim Fachtag handelt es sich um eine Veranstaltung für betriebliche Interessenvertretungen nach § 37 Abs. 6 BetrVG, Art. 46 Abs. 5 BayPVG, § 46 Abs. 6 BPersVG, § 96 Abs. 4 SGB, § 19 Abs. 3 MVG, § 16 Abs. 1 MAVO.

 

Artikelaktionen

Alphabetisierung jetzt!

In Deutschland gibt es über 7,5 Millionen Menschen zwischen 18 und 64 Jahren, die nicht gut lesen und schreiben können.
Das DGB Bildungswerk Bayern baut deshalb kollegiale Netzwerke für Grundbildung und Alphabetisierung in den Betrieben auf. Hier können Sie sich über das Projekt informieren: MENTO!

DGB Bayern

02.06.2017. Über 810.000 Gewerkschaftsmitglieder in Bayern

01.06.2017. DGB und katholische Kirche in Bayern würdigen ehrenamtliches Engagement für Flüchtlinge

24.05.2017. DGB-Aktionstag am 31. Mai: Bayernweit mehr als 70 Aktionen für eine gute Rente

IG Metall Bayern

22.06.2017. Teilerfolg in Amberg

14.06.2017. Risikofaktor Zeitdruck

06.06.2017. Atypische Beschäftigung wächst weiter

ver.di Bayern

16.06.2017. ver.di verstärkt die Warnstreiks bei den Versicherungen

13.06.2017. Tarifverhandlungen bei Zalando Brieselang

09.06.2017. Altersversorgung im öffentlichen Dienst: ver.di mit Arbeitgebern über Startgutschriften einig

Qualitätsmanagement

Für den DGB Bayern ist das DGB Bildungswerk Bayern Akteur im Rahmen des Aktionsplans des Bayerischen Ministeriums für Umwelt und Gesundheit:
"Bildung für nachhaltige Entwicklung in Bayern"

Darüber hinaus hat sich das DGB Bildungswerk Bayern erneut einer Prüfung auf der Basis des EFQM-Modells unterzogen und den Qualitätslevel „Recognized for Excellence“ erzielt.