Eine schlagkräftige Interessenvertretung

setzt einen schlagkräftigen Bildungspartner voraus.

Das Bildungswerk des Deutschen Gewerkschaftsbundes Bayern veranstaltet jährlich knapp 700 Seminare und steht vor Ort zur Seite. Vom Altenpfleger bis zur Werkzeugmechanikerin - das DGB Bildungswerk Bayern macht sich seit 40 Jahren für alle stark, die für ihre Interessen eintreten.

Aktuelle Seminare

Sucht und Alkohol am Arbeitsplatz

Die Zahl der von einem Alkoholproblem Betroffenen wird auf fünf Prozent pro Betrieb geschätzt. Verschweigen bringt den Betroffenen ebenso wenig wie eine fristlose...

Büro Oberbayern
vom 23.01.201924.01.2019

Die Protokollführung

Sitzungsprotokolle können wichtige Beweismittel insbesondere in arbeitsgerichtlichen Verfahren sein. Das Seminar macht mit den wichtigsten Vorschriften für die...

Büro Oberbayern
am 29.01.2019

Urlaubsrecht

Mit der Entscheidung des EuGH vom 20.01.2009 ist das Urlaubsrecht kräftig in Bewegung geraten. Dieses Seminar gibt einen Überblick über die Grundlagen und den...

Büro Oberbayern
am 31.01.2019

Schulung für Mitglieder von Wahlvorständen (MVG)

Seminar im Auftrag von Verdi FB 3 Gesundheit, soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen Im Zeitraum zwischen 01.01. und 30.4.2019 finden die nächsten Wahlen für die...

Büro Landesstelle
am 04.02.2019

Rente mit 63 Altersteilzeit - wie geht das in der betrieblichen Umsetzung?

Flexible Altersrente ab 2017 - neueste gesetzliche Entwicklungen Nachdem die Große Koalition mit der Einführung der Rente mit 63 ab 01.07.2014 eine kleine Rentenreform...

Büro Oberbayern
vom 04.02.201906.02.2019

Programm

Es gibt viele Möglichkeiten, sich unserem Seminarprogramm zu nähern. Sie können:
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DGB Bildungswerk Bayern

Betriebliche Weiterbildung im Zeichen des digitalen Wandels – Betriebs- und Personalräte als Weiterbildungsmentoren

Die folgende Veranstaltung wird vom DGB Bildungswerk Bayern gemeinsam mit der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit und dem DGB Bayern durchgeführt. Sie ist Teil des bayerischen Weiterbildungspakts.

Wir sind mitten drin im digitalen Wandel der Arbeitswelt. Die beruflichen Anforderungen an die Beschäftigten steigen und sie ändern sich ständig. Der Wandel ist rasant und mehrt die Bedeutung des lebenslangen Lernens und der berufsbegleitenden Fort- und Weiterbildung für den Erhalt der Arbeitskraft und die berufliche Anschlussfähigkeit.

Zu wenige Beschäftigte profitieren derzeit noch von Weiterbildungsangeboten. Dass muss sich ändern, denn eine einmal gemachte Berufsausbildung trägt nicht mehr durch das ganze Leben. Alle Beschäftigten müssen beim digitalen Wandel mitgenommen werden.

Das gelingt nur mit starken Betriebs- und Personalräten. Durch ihre Mitbestimmungs- und Informationsrechte  bei der Weiterbildung nach Paragraph 96-98 Betriebsverfassungsgesetz und Art. 76 Personalvertretungsgesetz kommt ihnen eine Schlüsselrolle bei der Ermittlung des Weiterbildungsbedarfs der Kolleginnen und Kollegen und der Initiierung entsprechender beruflicher Weiterbildungsangebote zu.

Aber  wie  funktioniert  Weiterbildung  in  Bayern?  Wo  gibt  es  Fördermöglichkeiten,  wo  und  welche  Weiterbildungsangebote gibt es auf der regionalen Ebene? Wie können Betriebs- und Personalräte ihre Initiativrechte nach § 96-98 Betriebsverfassungsgesetz und Art. 76 Personalvertretungsgesetz optimal nutzen um die Beschäftigten bei der Weiterbildung zu unterstützen?

Ziel des gemeinsamen Seminars von DGB-Bildungswerk Bayern und der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit ist die Fortbildung von Betriebsräten zu Weiterbildungsmentoren für ihre Kolleginnen und Kollegen in den Betrieben und Dienststellen.

Das nötige Rüstzeug hinsichtlich gesetzlicher und tarifvertraglicher Regelungen sowie bestehender Förder- und Weiterbildungsangebote auf regionaler und Landesebene soll anhand der folgenden Themenschwerpunkte vermittelt werden:

  • Einführung in das Thema Digitalisierung: Welche Berufsprofile/Qualifikationen werden künftig (noch) gebraucht?
  • Vermittlung  von  Informationen  über  Unterstützungsmöglichkeiten  und  Weiterbildungsangebote  für  Beschäftigte und Betriebe durch die Bundesagentur für Arbeit
  • Mitbestimmungsrechte und Informationsansprüche des Betriebsrats zw. Personalrats in der Weiterbildung nach Betriebsverfassungsgesetz/Personalvertretungsgesetz
  • Überblick über bestehende Weiterbildungstarifverträge und Betriebsvereinbarungen bzw. Dienstvereinbarungen zum Thema
  • Themenbehandlung unter Berücksichtigung der aktuellen Rechtsprechung Austausch und Ideenfindung für die eigene Arbeit

Durch  das  Seminar  führen  Referentinnen und Referenten  des  Instituts  für  Arbeitsmarkt-  und  Berufsforschung  und/oder der regionalen Dienststellen der Arbeitsagentur sowie Referentinnen und Referenten von DGB und Mitgliedsgewerkschaften. Die Seminargebühr beträgt 287 Euro inklusive Verpfelgung. Ein Seminar für Betriebs- und Personalräte nach §37.6 Abs. 6 BetrVG, § 46 Abs. 5 BayPVG

Termin 1: 10.04.2019 in München
Termin 2: 24.07.2019 in Nürnberg
Termin 3: 23.10.2019 in Würzburg

„Bei uns hats begonnen“: Die Revolution von 1918 in der Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt

Die Geschichtswerkstadt hat interessante Geschichten zur Räterebublik im Münchner Viertel Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt herausgefunden. Nun gibt es im Münchner DGB-Gewerkschaftshaus eine Ausstellung darüber - in Kooperation mit dem DGB Bildungswerk München. Wir empfehlen zwei Führungen:

Führung 1: Donnerstag, 24. Jan. 2019 – Beginn um 19:00 Uhr mit Beate Bidjanbeg

Je mehr die Geschichtswerkstadt geforscht habe, desto klarer habe sich herausgestellt: "Bei uns hat's begonnen"! Richtig interessante Geschichten über die Revolution gäbe es über die Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt zu erzählen, heißt es im Flyer über die Ausstellung z. B:

  • dass von St-Anton in der Kapuzinerstraße die "Roten" runtergeschossen haben und diese später dann von den "Weißen" im Pfortennebenzimmer des Kreszentiastifts zum Tode verurteilt und an der Ecke Geyerstraße erschossen wurden ...bis auf einen Matrosen, der unter die Brücke am Glockenbach entflohen ist....
  • dass Hedwig Kämpfer, die mit ihrem Mann Richard in der Dreimühlenstraße gewohnt hat, die erste und einzige Richterin im Revolutionstribunal war...
  • dass Carl Kröpelin aus der Westermühlstraße die Arbeiter der Zahnradfabrik Hurth aus der Holzstraße am 7.11. 1918 mit auf die Theresienwiese genommen hat zur Friedensdemonstration, die dann zur Revolution wurde und kurz vor Mitternacht in der Ausrufung des Freistaats Bayern gipfelte.

Führung 2: Freitag, 08. Feb. 2019 – Beginn 11:00 mit Heini Ortner und Adelheid Schmidt-Thomé

Die Ausstellung zeigt die Chronologie des 7.11.1918, die Ereignisse davor, die zur Revolution und der Ausrufung des Freistaats Bayern geführt haben und die Ereignisse danach mit den blutigen Kämpfen zur Niederschlagung der Räterepubliken mit Fokus auf Orte, Personen und Ereignisse im 2. Stadtbezirk.

 

Treffpunkt jeweils im Foyer des DGB-Gewerkschaftshauses, Schwanthalerstraße 64 in 80336 München

Die Revolution von 1918 in der Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt

23. Februar: Was ist Dialektik?

Von der Einführung bis zur dialektischen Kritik des Neoliberalismus wird Prof. Dr. Gerhard Stapelfeldt im kommenden Tagesseminar über Dialektik referieren.

Die Frage, was Dialektik sei, suggeriert, es handele sich um eine Methode, die unabhängig vom Gegenstand bestimmt, gelernt und auf jedes mögliche Objekt anwendbar sei. Dieser Erwartung entsprechenden die geläufigen Vorurteile über Dialektik, etwa die Formel: ‚These – Antithese – Synthese’. Diese Vorurteile projizieren die Form der Methoden positiver Fachwissenschaften auf die Form einer dialektischen Theorie der Gesellschaft. Die Vorurteile sind nicht zu verwerfen, sondern als Ausdruck einer Gesellschaft aufzuklären, in der die Verhältnisse bewusstlos zu einer fixen, den Subjekten entfremdeten Objektivität verdinglicht sind.

Marx hat die Dialektik deshalb als eine Denkweise bestimmt, die „ihrem Wesen nach kritisch und revolutionär ist.“ Dialektik sei die Aufklärung bewusstloser gesellschaftlicher Verhältnisse, zentrales Moment der revolutionären Verwirklichung einer vernünftigen Gesellschaft, in der die Menschen sich ihrer selbst und ihrer Verhältnisse bewusst sind. In einer solchen Gesellschaft hätte die Dialektik ihren Gegenstand verloren.

Dialektik ist also nicht zu fixieren, nicht auf Formeln zu reduzieren, sondern exemplarisch und im gesellschafts-geschichtlichen Kontext vorzuführen: etwa an den Philosophien und Gesellschaftstheorien von Platon, Hegel, Marx, Horkheimer, Adorno.

Referent: Prof. Dr. Gerhard Stapelfeldt, lehrte bis 2009 am Institut für Soziologie der Universität Hamburg

Anmeldeschluss: Freitag, 15. Februar 2019
Seminarbeginn: Samstag 23. Januar 2019, 10:30 Uhr
Seminarende: Samstag, 23. Januar 2019, 17:00 Uhr
Teilnahmebeitrag: 5 Euro
Seminarort: Gewerkschaftshaus München, Schwanthalerstraße 64, 80336 München
Anmeldung:

26. Januar: Gesellschaftliche Krisendynamiken und politischer Rechts(d)ruck

Das Seminar gibt einen Überblick über politische und ökonomische Verschiebungen, die den gesellschaftlichen Krisendynamiken, der Vertiefung globaler Spaltungs- und Konfliktlinien und den Krisenreaktionen von rechts zugrunde liegen.

Seit 2008 lassen sich im globalen politischen Klima zunehmende autoritäre, nationalistische und rassistische Verschiebungen feststellen. Begünstigt werden sie durch miteinander zusammenhängende ökonomische, soziale, öko­logische und geopolitische Krisendynamiken sowie durch eine verschärfte Konkurrenz um die Verteilung der Krisenlasten. Trotz verbaler Abgrenzungen vom ‚Rechtspopulismus‘, prägt dieser Trend vermehrt auch die Politik der ‚Mitte‘.

Das laute Bereden der sogenannten ‚Flüchtlingskrise‘, die sicherheitspolitische Aufrüstung gegen ‚Fremde‘ und ‚Gefährder‘ und eine Renationalisierung staatlicher Interessenpolitik überlagern auch in Deutschland die politische Auseinandersetzung mit den Ursachen globaler Kriseneskalationen. Zugleich vertiefen sie soziale Spaltungen, für deren Bearbeitung tragfähige Strategien fehlen.

Die Krisen der Wirtschafts-, Bildungs- und Sozialsysteme, die fortschreitende Desintegration der EU – zu der gerade auch die Politik des Krisenexporteurs Deutschland beiträgt –, die sich abzeichnende Klimakatastrophe und weltweite Fluchtbewegungen haben geteilte Hintergründe. Sie liegen in jenen globalen Wirtschafts-, Wachstums- und Konsummodellen, von deren Nettobilanz Deutschland weiter profitiert und an die unsere alltäglichen Lebensgewohnheiten und Orientierungen geknüpft bleiben. Eine Auseinandersetzung mit den Ursachen steht hier vor globale Aufgaben, die durch nationalistische Rhetoriken, projektive Abwehrkämpfe oder Stellvertreterkriege nur verdrängt, aber nicht gelöst werden.

Das Seminar gibt einen Überblick über politische und ökonomische Verschiebungen, die den gesellschaftlichen Krisendynamiken, der Vertiefung globaler Spaltungs- und Konfliktlinien und den Krisenreaktionen von ‚rechts‘ zugrunde liegen. Zugleich sollen Ansatzpunkten für mögliche Gegenstrategien und sozialpolitische Alternativen sondiert und diskutiert werden.

Referent: Dr. Tino Heim, Sozialwissenschaftler, Institut für Soziologie der Technischen Universität Dresden

Anmeldeschluss: Freitag, 18. Januar 2019
Seminarbeginn: Samstag 26. Januar 2019, 10:30 Uhr
Seminarende: Samstag, 26. Januar 2019, 17:00 Uhr
Teilnahmebeitrag: 5 Euro
Seminarort: Gewerkschaftshaus Nürnberg, Kornmarkt 5-7, 90402 Nürnberg
Anmeldung:

Wir sind dann mal weg

Wir wünschen allen erholsame Feiertage und eine sanfte Landung im neuen Jahr 2019! Das DGB Bildungswerk stellt ab dem 22. Dezember seinen Betrieb ein und ist erst ab dem 2. Januar wieder erreichbar.

Artikelaktionen

Alphabetisierung jetzt!

In Deutschland gibt es über 7,5 Millionen Menschen zwischen 18 und 64 Jahren, die nicht gut lesen und schreiben können.
Das DGB Bildungswerk Bayern baut deshalb kollegiale Netzwerke für Grundbildung und Alphabetisierung in den Betrieben auf. Hier können Sie sich über das Projekt informieren: MENTO!

DGB Bayern

04.01.2019. Arbeitsmarkt: Lohnsteigerungen stützen Konjunktur

18.12.2018. Neue DGB-Analyse: Mindestlohn sorgt für mehr Lohn und Beschäftigung – Gesetzgeber muss Tarifbindung stärken

07.12.2018. Rentenreport des DGB Bayern zeigt Missstände auf

IG Metall Bayern

18.01.2019. Solidarität mit Audi-Streikenden in Ungarn

16.01.2019. Textil/Bekleidung: Arbeitgeber setzen auf Eskalation

03.01.2019. Zehntausende wählen Zeit statt Geld

ver.di Bayern

10.01.2019. An den Flughäfen streikt das Sicherheitspersonal für mehr Lohn

09.01.2019. Sicherheitspersonal an Flughäfen fordert 20 Euro Stundenlohn

04.01.2019. Bis zu 17,1 Prozent mehr Entgelt in der Geld- und Wert-Branche

Qualitätsmanagement

Für den DGB Bayern ist das DGB Bildungswerk Bayern Akteur im Rahmen des Aktionsplans des Bayerischen Ministeriums für Umwelt und Gesundheit:
"Bildung für nachhaltige Entwicklung in Bayern"

Darüber hinaus hat sich das DGB Bildungswerk Bayern erneut einer Prüfung auf der Basis des EFQM-Modells unterzogen und den Qualitätslevel „Recognized for Excellence“ erzielt.