Eine schlagkräftige Interessenvertretung

setzt einen schlagkräftigen Bildungspartner voraus.

Das Bildungswerk des Deutschen Gewerkschaftsbundes Bayern veranstaltet jährlich knapp 700 Seminare und steht vor Ort zur Seite. Vom Altenpfleger bis zur Werkzeugmechanikerin - das DGB Bildungswerk Bayern macht sich seit über 45 Jahren für alle stark, die für ihre Interessen eintreten.

Aktuelle Seminare

Gewalt und sexuelle Belästigung

Seminar im Auftrag von Verdi FB 3 Gesundheit, soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen In vielen Berufen ist in den letzten Jahren eine große psychische Belastung...

Büro Landesstelle
vom 27.01.202029.01.2020

Betriebsräte II a - Mitbestimmungsrechte in sozialen Angelegenheiten

Grundlagenseminar Im Seminar werden schwerpunktmäßig die Struktur der betriebsverfassungsrechtlichen Beteiligungsrechte, Tarifvorbehalte und...

Büro Oberbayern
vom 27.01.202031.01.2020

Betriebsräte I - Einführung in Betriebsverfassungsgesetz und Betriebsratsarbeit

Grundlagenseminar In diesem Seminar werden die Grundlagen des Betriebsverfassungsgesetzes intensiv behandelt, insbesondere die Rechte und Pflichten der Betriebsräte im...

Büro Oberbayern
vom 03.02.202007.02.2020

Dienstplangestaltung in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen

Seminar im Auftrag von Verdi FB 3 Gesundheit, soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen Die Schichtpläne in den unterschiedlichen Abteilungen stecken voller Rätsel und...

Büro Landesstelle
vom 04.02.202006.02.2020

Führen und Leiten von Betriebsrats- und Personalratsgremien sowie Mitarbeitervertretungen

Modul 1 Dieses Seminar richtet sich an Betriebsrats- und Personalratsvorsitzende sowie Vorsitzende der Mitarbeitervertretungen und ihre Stellvertreter. Eine gut...

Büro Oberbayern
am 05.02.2020

Programm

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DGB Bildungswerk Bayern

31. Mai: Irgendwas mit Hühnern. Lesung von Roland Röder aus "Krauts & Rüben. Der letzte linke Kleingärtner"

Der letzte linke Kleingärtner sinniert über Erntefreuden und Hagelschäden, über sterbende Hühner und blühendes Leben sowie nicht zuletzt über die politische Ökonomie des Kleingartenwesens und der großen Landwirtschaft

Dabei schwankt er in seinen Ausführungen zwischen penetrant ordnungsliebend und ebenso penetrant auf Vielfalt gepolt. Daraus entstehen allerhand argumentative Komplikationen, die nur durch intensive Selbstgespräche über Gartenbau sowie "über Gott und die Welt" gelöst werden können. Und zwischendrin gibt er fundierte Anbautipps und berichtet von seinem ständigen Kampf mit dem Wetter, dem Regen, der Sonne, dem Saatgut und dem Boden.

Vorlesender: Roland Röder (Journalist)

Veranstaltungszeit: Freitag 31. Mai 2019, 19:00 - 21:00 Uhr
Teilnahmebeitrag: kostenlos
Seminarort: DGB Gewerkschaftshaus München, Schwanthalerstraße 64, 80336 München
Anmeldung:

18. Mai: Globalisierte Arbeitsmärkte – Aktuelle Entwicklungen und gewerkschaftliche Herausforderungen

In diesem Seminar sollen Arbeitsmärkte als gesellschaftliches Phänomen aus der Perspektive einer Soziologie der Globalisierung kritisch diskutiert werden.

Arbeitsmärkte sind durch eine zunehmende internationale Mobilisierung und Mobilität von Arbeit gekennzeichnet. Zugleich werden sie immer stärker über Online-Plattformen „digitalisiert“, sodass Angebot und Nachfrage von Arbeit über nationalstaatliche Grenzen hinweg wahrgenommen werden können. Von Seiten der staatlichen Politik werden Arbeitsmärkte jedoch weiterhin hauptsächlich aus nationaler Perspektive konzipiert und reguliert.

Gewerkschaften sind, mehr als je zuvor, als Form der kollektiven Interessenvertretung der Arbeitenden in globalisierten Arbeitsmärkten erforderlich. Doch gewerkschaftliches Handeln wird durch die genannten Entwicklungen ebenfalls komplexer und zunehmend schwieriger. Das Verständnis davon, wie Arbeitsmärkte aktuell funktionieren und wie sie politisch strukturiert werden, ist eine Grundbedingung dafür, dass ein globalisiertes gewerkschaftliches Handeln Erfolg haben kann.

In diesem Seminar sollen Arbeitsmärkte als gesellschaftliches Phänomen aus der Perspektive einer Soziologie der Globalisierung kritisch diskutiert werden. Hierzu werden aktuelle Tendenzen der internationalen Mobilisierung und Mobilität von Arbeit sowie der Digitalisierung von Arbeitsmärkten besonders berücksichtigt. Daran anschließend soll eine Diskussion über die Heraus-forderungen und Handlungsmöglichkeiten von Gewerkschaften im Rahmen globalisierter Arbeitsmärkte geführt werden.

Ziel ist es, zu klären, welche gewerkschaftlichen Herausforderungen durch diese globalisierten Arbeitsmärkte entstehen und was Gewerkschaften tun können, um die gegenwärtige Globalisierung von Arbeitsmärkten im Interesse der anhängig Beschäftigten beeinflussen zu können.

Referentin: Dr. Ana Cárdenas Tomažič

Anmeldeschluss: Freitag, 10. Mai 2019
Seminarbeginn: Samstag 18. Mai 2019, 10:30 Uhr
Seminarende: Samstag, 18. Mai 2019, 17:00 Uhr
Teilnahmebeitrag: 5 Euro
Seminarort: Gewerkschaftshaus Nürnberg, Kornmarkt 5-7, 90402 Nürnberg
Anmeldung:

4. Mai: Lebenslanges Lernen - Eine kritische Bestandsaufnahme

Lukas Eble und Dr. Manuel Rühle werfen einen kritischen Blick auf die Forderung nach "lebenslangem Lernen".

Die vormalige Alltagsweisheit vom lernfähigen Hänschen und dem Hans, der nimmer mehr lernt, ist schon länger aus der Mode geraten. Heute gilt ein „Lebenslanges Lernen von der Wiege bis zur Bahre“ als gesellschaftliche Notwendigkeit, der sich niemand entziehen darf. Wer sich heute nicht permanent weiterbildet, so die herrschende Meinung, gefährde nicht nur die eigene „Beschäftigungsfähigkeit“, sondern auch den Erfolg des „nationalen Standorts“ in der Weltmarktkonkurrenz.

Die Anfänge des bildungspolitischen Konzepts des Lebenslangen Lernens reichen bis in die 1960er Jahre zurück. Sie sind Ausdruck tiefgreifender Veränderungen in den globalen kapitalistischen Verwertungsbedingungen. Neben dem Ziel einer fortlaufenden Anpassung der Qualifikationen an die Marktbedarfe finden sich darin aber auch progressive Impulse, etwa die Vorstellung, unabhängig von der sozialen Herkunft lernen zu dürfen.

Das Konzept des Lebenslangen Lernens fordert dabei nicht einfach nur eine „lebenslange Weiterbildung für alle“. Im Fokus steht vielmehr die Hervorbringung eines bestimmten, ökonomisch geforderten Sozialcharakters, der sich flexibel und mobil den je herrschenden Anforderungen anpasst. Die „Bereitschaft zum freiwilligen Mitmachen“ ist ein elementarer Bestandteil des gegenwärtigen Kapitalismus, der maßgeblich auf den Wissensbeständen und Fähigkeiten der Arbeitenden beruht. Daher ist die Bearbeitung des Phänomens Lebenslangen Lernens in erster Linie keine bildungspolitische, sondern eine gesellschaftspolitische Aufgabe.

Im Seminar wollen wir die Programmatik des „LLL“ mittels gesellschafts- und bildungstheoretischer Überlegungen in den Blick nehmen. Dabei interessiert uns vor allem die Frage, welche gewerkschaftlichen Herausforderungen damit verknüpft sind bzw. sich verknüpfen lassen: Wie kann der gesellschaftliche Anpassungsdruck, der durch das allgegenwärtige Digitalisierungsszenario weiter verschärft wird, im Interesse der Beschäftigten gewendet werden?

Referenten: Lukas Eble und Dr. Manuel Rühle

Anmeldeschluss: Freitag, 26. Apri 2019
Seminarbeginn: Samstag 04. Mai 2019, 10:30 Uhr
Seminarende: Samstag, 04. Mai 2019, 17:00 Uhr
Teilnahmebeitrag: 5 Euro
Seminarort: Gewerkschaftshaus München, Schwanthalerstraße 64, 80336 München
Anmeldung:
Die Teilnahme ist kostenlos, Mittagsimbiss wird bereitgestellt

TIBAY: Was wir machen

Die Technologie- und Innovationsberatungsagentur in Bayern (TIBAY) ist heute eine Abteilung des DGB Bildungswerks Bayern und zugleich Teil des bundesweiten TBS-Netzes. Gegründet wurde das gewerkschaftsnahe Institut als gemeinsames Projekt des bayerischen Arbeitsministeriums und der DGB-Gewerkschaften im Jahre 1999. Seitdem berät TIBAY erfolgreich betriebliche Interessenvertretungen in Bayern.

TIBAY unterstützen Betriebs- und Personalräte sowie Mitarbeitervertretungen dabei, sich aktiv in betriebliche Veränderungs- und Gestaltungsprozesse einzubringen. TIBAY hat sich insbesondere auf die Begleitung digitaler Veränderungsprozesse spezialisiert – am Ende der Beratung steht zumeist eine Betriebs- oder Dienstvereinbarung.

Die Beratungs- und Bildungsangebote der Technologie-Beratungsstellen sind immer auch ein Gegengewicht zu Beratenden des Managements, die in Belegschaften vor allem einen Kostenfaktor sehen und einseitige technische Lösungen, Überwachung und Standortverlagerungen vor Nachhaltigkeit setzen.

Beratung für die Interessenvertretung

Nah am betrieblichen Problem, fachlich aktuell und vertrauensvoll in der Zusammenarbeit erarbeiten wir gemeinsam Strategien und stärken deren Position. Hierfür stellen wir Expertenwissen und praktische Erfahrungen zur Verfügung. Unsere Spezialistinnen und Spezialisten kommen zu Ihnen ins Unternehmen und unterstützen Sie bei der Erarbeitung möglicher Lösungsansätze, die an Ihren Anforderungen ausgerichtet sind.

Die Beratungen werden gemäß § 80.3 oder § 111 BetrVG bzw. nach entsprechenden Regelungen der Personalvertretungsgesetze der Länder und des Bundes sowie der Regelungen für Mitarbeitervertretungen der katholischen und evangelischen Kirchen durchgeführt und in der Regel vom Arbeitgeber bezahlt.

Inhouse- / Betriebsseminare

In Kooperation mit gewerkschaftlichen Bildungsträgern – die in der Regel den Seminarrahmen organisieren – sorgen unsere  Referentinnen und Referenten seit mehr als zwei Dekaden für eine professionelle Gestaltung von Seminaren für Einsteigende und Fortgeschrittene.

Betriebliche Seminare für Gremien eines Unternehmens oder einer Dienststelle sind stets problembezogen und lösungsorientiert ausgerichtet an der spezifischen betrieblichen Situation. Gemeinsam wird ein maßgeschneidertes Seminar entwickelt. In den Seminaren gehen die Referentinnen und Referenten auf konkrete Rahmenbedingungen ein und bieten gegebenenfalls die Möglichkeit, auch andere betriebliche Akteure und Experten einzubeziehen.

TIBAY berät und schult seit 1999 erfolgreich betriebliche Interessenvertretungen in Bayern. Wenden Sie sich jederzeit an uns, wenn Sie eine Beratung wünschen:

 

TIBAY Technologie- und Innovationsberatung
in Bayern beim DGB Bildungswerk
Schwanthalerstr. 64
D-80336 München
Tel.:  +49 (089) 54 34 46 - 14
E-Mail:

 

 

 

DGB-Index Gute Arbeit: Ein Drittel arbeitet ohne Wertschätzung der eigenen Person

Wie bewerten Beschäftigten die sozialen Beziehungen im Betrieb? Der aktuelle DGB-Index Gute Arbeit gibt Antworten.

Zu einem guten Betriebsklima gehören eine vertrauensvolle Kommunikation ebenso wie ein wertschätzendes Verhalten und soziale Unterstützungdurch Kolleg*innen und Vorgesetzte. Das Betriebsklima kann im positivenFall Motivation, Wohlbefinden und Gesundheit der Beschäftigten fördernund trägt dann zu einer guten Arbeitsqualität bei. Fehlende soziale Unterstützung und ein destruktives Führungsverhalten führen dagegen zu Stress und können die körperliche und psychische Gesundheit beeinträchtigen. Die Ergebnisse der repräsentativen Beschäftigtenbefragung zum DGB-In-dex Gute Arbeit 2018 zeigen, dass die Beschäftigten in Deutschland das Klima in ihren Unternehmen differenziert bewerten. Während die große Mehrheit der Befragten auf die Unterstützung durch Kolleg*innen zählenkann, ist die Kommunikation gegenüber den Vorgesetzten häufig von Angst geprägt.

Zu den Ergebnissen

Artikelaktionen

Gute Weiterbildung gestalten!

 

Mit der Digitalisierung sehen sich Beschäftigte und Unternehmen immer neuen Anforderungen ausgesetzt. Wie muss Weiterbildung gestaltet sein, damit die Arbeitenden nicht zum Spielball wechselnder Marktanforderungen werden? Welche Möglichkeiten gibt es für betriebliche Interessenvertretungen, gute Weiterbildung vorausschauend mitzugestalten?

Unser Beratungsangebot

Zum Übersichts-Flyer

Alphabetisierung jetzt!

In Deutschland gibt es über 6,2 Millionen Menschen zwischen 18 und 64 Jahren, die nicht gut lesen und schreiben können.
Das DGB Bildungswerk Bayern baut deshalb kollegiale Netzwerke für Grundbildung und Alphabetisierung in den Betrieben auf.

Weitere Informationen

Überblick und Ansprechpersonen in Bayern

 


MAV katholische Kirche

DGB Bildungswerk Bayern präsentiert 2020 in Zusammenarbeit mit ver.di FB 3 (Gesundheit, soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen) erstmals ein eigenes Jahresprogramm für die Mitarbeitervertretungen der katholischen Kirche. Zu allen Seminaren im Jahresprogramm liegen Anerkennungen nach § 16 MAVO vor.

Zum Programm

DGB Bayern

03.01.2020. Arbeitsmarkt: Qualifizierung der Beschäftigten muss stärker in den Fokus rücken – Politik und Arbeitgeber gefordert

13.12.2019. DGB Bayern fordert Entlastungen für Minijobbende

29.11.2019. Gemeinsam Langzeitarbeitslosigkeit reduzieren – Fokus auf Prävention

IG Metall Bayern

16.01.2020. Harman: Stoppt den Profitgier-Plan!

16.01.2020. IG Metall Bayern startet in Tarifrunde 2020 für die Metall- und Elektroindustrie

13.01.2020. Vorsprung durch Mitbestimmung

ver.di Bayern

20.01.2020. Provinzial NordWest: Sozial geschützt

20.12.2019. Tariflösung für Kaufhof und Karstadt

18.12.2019. Tarifabschluss in der Leiharbeit