Eine schlagkräftige Interessenvertretung

setzt einen schlagkräftigen Bildungspartner voraus.

Das Bildungswerk des Deutschen Gewerkschaftsbundes Bayern veranstaltet jährlich knapp 700 Seminare und steht vor Ort zur Seite. Vom Altenpfleger bis zur Werkzeugmechanikerin - das DGB Bildungswerk Bayern macht sich seit 40 Jahren für alle stark, die für ihre Interessen eintreten.

Aktuelle Seminare

Psychische Belastungen am Arbeitsplatz: Bestandsaufnahme, Analyse, Handlungsmöglichkeiten

Stress, Leistungsverdichtung, Druck und Belastungen am Arbeitsplatz werden für immer mehr Beschäftigte zum Problem für die Gesundheit. Nicht nur die Vorgaben des...

Büro Oberbayern
vom 25.11.201927.11.2019

Rhetorik und Kommunikation für betriebliche Interessenvertreter

Seminar im Auftrag von Verdi FB 3 Gesundheit, soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen- neu- nun auch §16 MAVO Anerkennung Kommunikation ist und bleibt die...

Büro Landesstelle
vom 25.11.201927.11.2019

Einführung in das Mitarbeitervertretungsgesetz - Einstieg leicht gemacht

Seminar im Auftrag von Verdi FB 3 Gesundheit, soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen Sie sind in die Mitarbeitervertretung (MAV) gewählt worden. Nun stellen sich die...

Büro Landesstelle
vom 02.12.201906.12.2019

Führen und Leiten von Betriebsrats- und Personalratsgremien sowie Mitarbeitervertretungen

Modul 5 Dieses Seminar richtet sich an Betriebsrats- und Personalratsvorsitzende sowie Vorsitzende der Mitarbeitervertretungen und ihre Stellvertreter. Eine gut...

Büro Oberbayern
am 03.12.2019

Führen und Leiten von Betriebsrats- und Personalratsgremien sowie Mitarbeitervertretungen

Modul 5 Dieses Seminar richtet sich an Betriebsrats- und Personalratsvorsitzende sowie Vorsitzende der Mitarbeitervertretungen und ihre Stellvertreter. Eine gut...

Büro Oberbayern
am 03.12.2019

Programm

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DGB Bildungswerk Bayern

1. Juni: Fairer Handel – Ist eine bessere Welt käuflich?

Der Faire Handel verspricht, die Welt durch Konsum sozial gerechter zu machen. Im Rausch der jährlich zweistelligen Wachstumskurven geraten die politischen und ökonomischen Grundlagen aus dem Blick. Aber kann man eine bessere Welt wirklich kaufen und kann es einen fairen Kapitalismus geben, wie es der Faire Handel unterstellt?

Werden die Welt besser und die Wirtschaftsbeziehungen gerechter, wenn viele Menschen „gerecht“ einkaufen? Auch die gewerkschaftsfeindlichen Lidl und Starbucks haben die Vorteile von „Green- und Fairwashing“ erkannt und führen einige wenige Fair Handels Produkte. Dafür werden sie von relevanten Akteuren der Fair-Handels-Szene gefeiert und ausgezeichnet, z.B. von Transfair e.V.

Fairer Handel ist wie faires Wetter: Wünschenswert aber unerreichbar. Das Wetter gehorcht ebenso wie der Kapitalismus nicht den individuellen Wünschen der Akteure Es gibt keine kapitalistische Wirtschaft ohne den Zwang zum Wachstum. Dem kann sich kein Akteur des Fairen Handels entziehen. Deutlich ist auch die Kritik von „Brot für die Welt“, das den Fairen Handel fördert: „Es ist offensichtlich schwer auszuhalten, dass dem Erkennen und Verstehen von (…) Fehlentwicklungen in den meisten Fällen nicht sofort ein leicht gehbarer Lösungsschritt folgen muss. (…) Man wird sich die Welt nicht gut kaufen können.“

Richtig ist, das Leben einiger Menschen im globalen Süden kann durch den Fairen Handel verbessert werden, was viel ist. Dies greift aber angesichts der globalen Überlebenskrisen zu kurz. Der Faire Handel sollte sich an seine Ursprünge der Kritik des Welthandels erinnern und dessen zerstörerische Dynamik nicht länger ignorieren.

Im Seminar werden Möglichkeiten und Grenzen des Fairen Handels diskutiert.

Referent: Roland Röder, Geschäftsführer Aktion 3. Welt Saar e.V.

Anmeldeschluss: Freitag, 31. Mai 2019
Seminarbeginn: Samstag 01. Juni 2019, 10:30 Uhr
Seminarende: Samstag, 01. Juni 2019, 17:00 Uhr
Teilnahmebeitrag: 5 Euro
Seminarort: Gewerkschaftshaus München, Schwanthalerstraße 64, 80336 München
Anmeldung:

31. Mai: Irgendwas mit Hühnern. Lesung von Roland Röder aus "Krauts & Rüben. Der letzte linke Kleingärtner"

Der letzte linke Kleingärtner sinniert über Erntefreuden und Hagelschäden, über sterbende Hühner und blühendes Leben sowie nicht zuletzt über die politische Ökonomie des Kleingartenwesens und der großen Landwirtschaft

Dabei schwankt er in seinen Ausführungen zwischen penetrant ordnungsliebend und ebenso penetrant auf Vielfalt gepolt. Daraus entstehen allerhand argumentative Komplikationen, die nur durch intensive Selbstgespräche über Gartenbau sowie "über Gott und die Welt" gelöst werden können. Und zwischendrin gibt er fundierte Anbautipps und berichtet von seinem ständigen Kampf mit dem Wetter, dem Regen, der Sonne, dem Saatgut und dem Boden.

Vorlesender: Roland Röder (Journalist)

Veranstaltungszeit: Freitag 31. Mai 2019, 19:00 - 21:00 Uhr
Teilnahmebeitrag: kostenlos
Seminarort: DGB Gewerkschaftshaus München, Schwanthalerstraße 64, 80336 München
Anmeldung:

18. Mai: Globalisierte Arbeitsmärkte – Aktuelle Entwicklungen und gewerkschaftliche Herausforderungen

In diesem Seminar sollen Arbeitsmärkte als gesellschaftliches Phänomen aus der Perspektive einer Soziologie der Globalisierung kritisch diskutiert werden.

Arbeitsmärkte sind durch eine zunehmende internationale Mobilisierung und Mobilität von Arbeit gekennzeichnet. Zugleich werden sie immer stärker über Online-Plattformen „digitalisiert“, sodass Angebot und Nachfrage von Arbeit über nationalstaatliche Grenzen hinweg wahrgenommen werden können. Von Seiten der staatlichen Politik werden Arbeitsmärkte jedoch weiterhin hauptsächlich aus nationaler Perspektive konzipiert und reguliert.

Gewerkschaften sind, mehr als je zuvor, als Form der kollektiven Interessenvertretung der Arbeitenden in globalisierten Arbeitsmärkten erforderlich. Doch gewerkschaftliches Handeln wird durch die genannten Entwicklungen ebenfalls komplexer und zunehmend schwieriger. Das Verständnis davon, wie Arbeitsmärkte aktuell funktionieren und wie sie politisch strukturiert werden, ist eine Grundbedingung dafür, dass ein globalisiertes gewerkschaftliches Handeln Erfolg haben kann.

In diesem Seminar sollen Arbeitsmärkte als gesellschaftliches Phänomen aus der Perspektive einer Soziologie der Globalisierung kritisch diskutiert werden. Hierzu werden aktuelle Tendenzen der internationalen Mobilisierung und Mobilität von Arbeit sowie der Digitalisierung von Arbeitsmärkten besonders berücksichtigt. Daran anschließend soll eine Diskussion über die Heraus-forderungen und Handlungsmöglichkeiten von Gewerkschaften im Rahmen globalisierter Arbeitsmärkte geführt werden.

Ziel ist es, zu klären, welche gewerkschaftlichen Herausforderungen durch diese globalisierten Arbeitsmärkte entstehen und was Gewerkschaften tun können, um die gegenwärtige Globalisierung von Arbeitsmärkten im Interesse der anhängig Beschäftigten beeinflussen zu können.

Referentin: Dr. Ana Cárdenas Tomažič

Anmeldeschluss: Freitag, 10. Mai 2019
Seminarbeginn: Samstag 18. Mai 2019, 10:30 Uhr
Seminarende: Samstag, 18. Mai 2019, 17:00 Uhr
Teilnahmebeitrag: 5 Euro
Seminarort: Gewerkschaftshaus Nürnberg, Kornmarkt 5-7, 90402 Nürnberg
Anmeldung:

4. Mai: Lebenslanges Lernen - Eine kritische Bestandsaufnahme

Lukas Eble und Dr. Manuel Rühle werfen einen kritischen Blick auf die Forderung nach "lebenslangem Lernen".

Die vormalige Alltagsweisheit vom lernfähigen Hänschen und dem Hans, der nimmer mehr lernt, ist schon länger aus der Mode geraten. Heute gilt ein „Lebenslanges Lernen von der Wiege bis zur Bahre“ als gesellschaftliche Notwendigkeit, der sich niemand entziehen darf. Wer sich heute nicht permanent weiterbildet, so die herrschende Meinung, gefährde nicht nur die eigene „Beschäftigungsfähigkeit“, sondern auch den Erfolg des „nationalen Standorts“ in der Weltmarktkonkurrenz.

Die Anfänge des bildungspolitischen Konzepts des Lebenslangen Lernens reichen bis in die 1960er Jahre zurück. Sie sind Ausdruck tiefgreifender Veränderungen in den globalen kapitalistischen Verwertungsbedingungen. Neben dem Ziel einer fortlaufenden Anpassung der Qualifikationen an die Marktbedarfe finden sich darin aber auch progressive Impulse, etwa die Vorstellung, unabhängig von der sozialen Herkunft lernen zu dürfen.

Das Konzept des Lebenslangen Lernens fordert dabei nicht einfach nur eine „lebenslange Weiterbildung für alle“. Im Fokus steht vielmehr die Hervorbringung eines bestimmten, ökonomisch geforderten Sozialcharakters, der sich flexibel und mobil den je herrschenden Anforderungen anpasst. Die „Bereitschaft zum freiwilligen Mitmachen“ ist ein elementarer Bestandteil des gegenwärtigen Kapitalismus, der maßgeblich auf den Wissensbeständen und Fähigkeiten der Arbeitenden beruht. Daher ist die Bearbeitung des Phänomens Lebenslangen Lernens in erster Linie keine bildungspolitische, sondern eine gesellschaftspolitische Aufgabe.

Im Seminar wollen wir die Programmatik des „LLL“ mittels gesellschafts- und bildungstheoretischer Überlegungen in den Blick nehmen. Dabei interessiert uns vor allem die Frage, welche gewerkschaftlichen Herausforderungen damit verknüpft sind bzw. sich verknüpfen lassen: Wie kann der gesellschaftliche Anpassungsdruck, der durch das allgegenwärtige Digitalisierungsszenario weiter verschärft wird, im Interesse der Beschäftigten gewendet werden?

Referenten: Lukas Eble und Dr. Manuel Rühle

Anmeldeschluss: Freitag, 26. Apri 2019
Seminarbeginn: Samstag 04. Mai 2019, 10:30 Uhr
Seminarende: Samstag, 04. Mai 2019, 17:00 Uhr
Teilnahmebeitrag: 5 Euro
Seminarort: Gewerkschaftshaus München, Schwanthalerstraße 64, 80336 München
Anmeldung:
Die Teilnahme ist kostenlos, Mittagsimbiss wird bereitgestellt

TIBAY: Was wir machen

Die Technologie- und Innovationsberatungsagentur in Bayern (TIBAY) ist heute eine Abteilung des DGB Bildungswerks Bayern und zugleich Teil des bundesweiten TBS-Netzes. Gegründet wurde das gewerkschaftsnahe Institut als gemeinsames Projekt des bayerischen Arbeitsministeriums und der DGB-Gewerkschaften im Jahre 1999. Seitdem berät TIBAY erfolgreich betriebliche Interessenvertretungen in Bayern.

TIBAY unterstützen Betriebs- und Personalräte sowie Mitarbeitervertretungen dabei, sich aktiv in betriebliche Veränderungs- und Gestaltungsprozesse einzubringen. TIBAY hat sich insbesondere auf die Begleitung digitaler Veränderungsprozesse spezialisiert – am Ende der Beratung steht zumeist eine Betriebs- oder Dienstvereinbarung.

Die Beratungs- und Bildungsangebote der Technologie-Beratungsstellen sind immer auch ein Gegengewicht zu Beratenden des Managements, die in Belegschaften vor allem einen Kostenfaktor sehen und einseitige technische Lösungen, Überwachung und Standortverlagerungen vor Nachhaltigkeit setzen.

Beratung für die Interessenvertretung

Nah am betrieblichen Problem, fachlich aktuell und vertrauensvoll in der Zusammenarbeit erarbeiten wir gemeinsam Strategien und stärken deren Position. Hierfür stellen wir Expertenwissen und praktische Erfahrungen zur Verfügung. Unsere Spezialistinnen und Spezialisten kommen zu Ihnen ins Unternehmen und unterstützen Sie bei der Erarbeitung möglicher Lösungsansätze, die an Ihren Anforderungen ausgerichtet sind.

Die Beratungen werden gemäß § 80.3 oder § 111 BetrVG bzw. nach entsprechenden Regelungen der Personalvertretungsgesetze der Länder und des Bundes sowie der Regelungen für Mitarbeitervertretungen der katholischen und evangelischen Kirchen durchgeführt und in der Regel vom Arbeitgeber bezahlt.

Inhouse- / Betriebsseminare

In Kooperation mit gewerkschaftlichen Bildungsträgern – die in der Regel den Seminarrahmen organisieren – sorgen unsere  Referentinnen und Referenten seit mehr als zwei Dekaden für eine professionelle Gestaltung von Seminaren für Einsteigende und Fortgeschrittene.

Betriebliche Seminare für Gremien eines Unternehmens oder einer Dienststelle sind stets problembezogen und lösungsorientiert ausgerichtet an der spezifischen betrieblichen Situation. Gemeinsam wird ein maßgeschneidertes Seminar entwickelt. In den Seminaren gehen die Referentinnen und Referenten auf konkrete Rahmenbedingungen ein und bieten gegebenenfalls die Möglichkeit, auch andere betriebliche Akteure und Experten einzubeziehen.

TIBAY berät und schult seit 1999 erfolgreich betriebliche Interessenvertretungen in Bayern. Wenden Sie sich jederzeit an uns, wenn Sie eine Beratung wünschen:

 

TIBAY Technologie- und Innovationsberatung
in Bayern beim DGB Bildungswerk
Schwanthalerstr. 64
D-80336 München
Tel.:  +49 (089) 54 34 46 - 14
E-Mail:

 

 

 

Artikelaktionen

Digitalisierung begleiten!

Betriebs- und Personalräte können den digitalen Wandel in Unternehmen begleiten - damit die Beschäftigten nicht auf der Strecke bleiben. Wie das geht, erklären wir in unseren Seminaren für Weiterbildungsmentoren. Diese Seminare sind Teil des bayerischen Weiterbildungspakts und werden vom DGB Bildungswerk Bayern in Zusammenarbeit mit dem DGB Bayern und der Bundesagentur für Arbeit durchgeführt. Die nächsten Termine:

24. Juli (Nürnberg)
23. Oktober (Würzburg)

Gute Weiterbildung gestalten!

 

Mit der Digitalisierung sehen sich Beschäftigte und Unternehmen immer neuen Anforderungen ausgesetzt. Wie muss Weiterbildung gestaltet sein, damit die Arbeitenden nicht zum Spielball wechselnder Marktanforderungen werden? Welche Möglichkeiten gibt es für betriebliche Interessenvertretungen, gute Weiterbildung vorausschauend mitzugestalten?

Unser Beratungsangebot

Zum Übersichts-Flyer

Alphabetisierung jetzt!

In Deutschland gibt es über 7,5 Millionen Menschen zwischen 18 und 64 Jahren, die nicht gut lesen und schreiben können.
Das DGB Bildungswerk Bayern baut deshalb kollegiale Netzwerke für Grundbildung und Alphabetisierung in den Betrieben auf.

Weitere Informationen

Überblick und Ansprechpersonen in Bayern

 


DGB Bayern

10.11.2019. DGB-Jugend Bayern gedenkt Opfer des Nationalsozialismus

05.11.2019. DGB Bayern begrüßt Urteil zu Hartz-IV-Sanktionen

04.11.2019. Ein Jahr schwarz-orange Koalition – DGB Bayern sieht wenig Licht und viel Schatten

IG Metall Bayern

18.11.2019. 800 Osram-Beschäftigte demonstrieren vor Konzernzentrale für ein Zukunftskonzept

12.11.2019. Kein Kaputtsparen bei Osram!

07.11.2019. Betriebsrat erreicht Beschäftigungssicherung bis 2026 bei Bosch Bamberg

ver.di Bayern

12.11.2019. Lufthansa: 400 Euro Winterzulage pro Monat

07.11.2019. Organisiert zur Entlastung

04.11.2019. Jährliches Weiterbildungsbudget mit der ING vereinbart