Eine schlagkräftige Interessenvertretung

setzt einen schlagkräftigen Bildungspartner voraus.

Das Bildungswerk des Deutschen Gewerkschaftsbundes Bayern veranstaltet jährlich knapp 700 Seminare und steht vor Ort zur Seite. Vom Altenpfleger bis zur Werkzeugmechanikerin - das DGB Bildungswerk Bayern macht sich seit über 50 Jahren für alle stark, die für ihre Interessen eintreten.

Aktuelle Seminare

Da gehe ich gerne hin - attraktive Mitarbeiterversammlungen

Seminar im Auftrag von ver.di FB C - Gesundheit, Soziale Dienste, Bildung und Wissenschaft Mitarbeiterversammlungen sind wichtige Ereignisse und müssen regelmäßig...


am 15.06.2026

Betriebsrat I - Einführung in Betriebsverfassungsgesetz und Betriebsratsarbeit

Grundlagenseminar Das Betriebsverfassungsgesetz ist das zentrale Werkzeug für die Betriebsratsarbeit. Seine umfassende Kenntnis ist die Voraussetzung für eine...

Büro Oberbayern
vom 15.06.202619.06.2026

Bayerischer Krankenhaus Transformationsgipfel 2026

Seminar im Auftrag von ver.di FB C - Gesundheit, Soziale Dienste, Bildung und Wissenschaft Der Transformationsprozess in der bayerischen Krankenhauslandschaft ist in...

Büro Landesstelle
am 15.06.2026

Beteiligung der Mitarbeitervertretungen bei personellen Einzelmaßnahmen - Teil 1

Seminar im Auftrag von ver.di FB C - Gesundheit, Soziale Dienste, Bildung und Wissenschaft "Personelle Angelegenheiten" - was so sachlich-nüchtern klingt, ist die...


am 16.06.2026

Wenn wir nicht weiterkommen - Wege zur Einigung, zum Kompromiss, zum Erfolg - Das Kirchengerichts- bzw. Einigungsstellenverfahren

Seminar im Auftrag von ver.di FB C - Gesundheit, Soziale Dienste, Bildung und Wissenschaft Wenn sich Mitarbeitervertretung und Dienststellenleitung in...


am 17.06.2026

Seminarprogramm

Es gibt viele Möglichkeiten, sich unserem Seminarprogramm zu nähern. Sie können:
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Oder in Papierform bestellen

Seminarprogramm ver.di FB C

Seminarprogramm in Zusammenarbeit mit ver.di Fachbereich C (Gesundheit, Soziale Dienste, Bildung und Wissenschaft)

Zum Programm

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DGB Bildungswerk Bayern

Entdecken: das Münchenprogramm Juli bis Dezember 2022

Ein abwechslungsreiches Angebot an Stadtteilrundgängen, Betriebsbesichtigungen, Vorträgen, Seminaren und Workshops wartet auch im zweiten Halbjahr auf Sie: „Von „Pop, Architektur, München in den 1970ern“ über „Sehenswerte Bahnhöfe der U2 und U1 im Münchner Untergrund“ bis „Klimakrise und Kapitalismus“ und „Wer bin ich? Wer sind wir? Wer sind die anderen?“

Entdecken Sie Geschichte, Gesellschaft und Kultur in München und darüber hinaus!

Über unsere Homepage können Sie sich einfach und schnell per Kurssuche-Funktion anmelden. Anmeldungen sind für unsere und Ihre Planungssicherheit erforderlich.

Das Programmheft im PDF-Format finden Sie hier. Das gedruckte Heft können Sie per bestellen, oder Sie holen es sich in der Stadtinformation im Rathaus oder in einer Stadtteilbibliothek ab.

Bitte beachten Sie, dass aus organisatorischen Gründen nicht alle Veranstaltungen in Kooperation mit der MVHS im Programmheft abgedruckt werden konnten. Den jeweils aktuellen Stand unseres Angebots finden Sie auf unserer Homepage.

Diskussionsveranstaltung: Pandemie trifft Klassengesellschaft

Reflexionen zur Corona-Pandemie, zur staatlichen Arbeitskraftbewirtschaftung und dem Gesundheitssektor am Mittwoch, 25.05.2022 in München

Inzwischen sind nach offiziellen Angaben mehr als 130.000 Menschen in Deutschland (Stand 4. April) an der Corona-Pandemie gestorben, einige hunderttausend Menschen dürften an Langzeitfolgen leiden. Aber wir müssen nach vorne schauen und mit dem Virus leben, lautet die Botschaft. Seit die Kapazitäten der Intensivmedizin zum entscheidenden Kriterium erklärt und die Inzidenz abgewertet wurde, gilt das Sterben in geordneten Bahnen als Maßstab für erfolgreiches politisches Handeln.

Manches Versäumnis, von der Schließung der Impfzentren bis zum kostenpflichtigen Testen, wird in den Talkshows thematisiert, aber immer nur als Vorspiel zur Pointe, dass es nichts bringe, über Fehler zu reden, sondern nach vorne geschaut und ohne parteipolitischen Zwist die nationale Kraftanstrengung gemeistert werden müsse. Der Impfstoffmangel in den Armutsregionen dieser Welt spielt sowieso keine Rolle, am Patentschutz wird nicht gerüttelt, gilt es doch, einer deutschen Firma, Biontech, eine überragende Position auf dem Weltmarkt zu sichern.

Die Corona-Pandemie ist keine Naturkatastrophe, sondern menschengemacht, weil die Wahrscheinlichkeit des Überspringens von gefährlichen Viren auf Menschen mit der Abholzung von Wäldern, massenhaftem Wildtierhandel und Massentierhaltung zusammenhängt. Das Virus trifft auch nicht alle gleichermaßen, sondern die ärmeren Teile der Bevölkerung überdurchschnittlich. Sie leben in engen Wohnungen, fahren mit öffentlichen Transportmitteln zur Arbeit oder verlieren ihre Jobs. Sie infizieren sich häufiger und sterben eher. Pandemie trifft Klassengesellschaft.

Es referieren und diskutieren: Thomas Ebermann, Kabarettist und Publizist, und Nadja Rakowitz, Medizinsoziologin, Geschäftsführerin des Vereins demokratischer Ärztinnen und Ärzte (vdää) und im Bündnis Krankenhaus statt Fabrik. Die Moderation übernimmt Julia Killet (Kurt-Eisner-Verein/Rosa Luxemburg Stiftung Bayern).

Veranstalter:innern: DGB Bildungswerk Bayern, Kurt-Eisner-Verein/Rosa Luxemburg Stiftung Bayern, Linkes Bündnis gegen Antisemitismus München, Mittwochsdisko Dießen, NaturFreunde Deutschlands-Bezirk München e.V.

Mittwoch, 25.05.2022 ab 19 Uhr in der AIDS-Hilfe München (Studio im Mittelbau), Lindwurmstraße 71 (Nähe U-Bahn Kapuzinerstraße). Die Teilnahme ist kostenlos.

Wozu noch Utopien? Die politische Bedeutung des Denkens von Alternativen

Tagesseminar am Samstag, 07.05.2022 in München

Als Gegenentwürfe zur jeweils herrschenden Gesellschaftsordnung bilden Utopien seit der Antike ein wichtiges Element der Kritik bestehender Verhältnisse und der Suche nach gesellschaftlichen Alternativen. In der politischen und akademischen Sprache der Gegenwart kommt den Worten ‚Utopie‘ und ‚utopisch‘ jedoch fast nur noch ein abwertender und negativer Sinn zu. Utopien gelten hier primär als verhängnisvolle Illusionen und Träumereien, die in einen klaren Gegensatz zur ‚Realpolitik‘ und zur ‚sachlichen Analyse‘ gestellt werden. Angesichts akuter gesellschaftlicher Krisen, die grundlegende politisch-ökonomische Transformationen immer dringlicher erscheinen lassen, gibt es aber auch vermehrte Forderungen nach neuen Utopien.     

Das Seminar setzt sich mit der Rolle und Problematik des utopischen Denkens in klassischen und neueren Ansätzen der Gesellschaftstheorie auseinander und fragt nach dessen aktueller (gewerkschafts-)politischen Rolle. Diskutiert werden aber auch die Probleme und Gefahren, die mit einem blinden Utopismus ebenso verbunden sind, wie mit dem Utopieverlust in einer Politik der vermeintlichen Alternativlosigkeit.

Referent: Dr. Tino Heim, Institut für Soziologie der Technischen Universität Dresden

Termin: Samstag, 07.05.2022, 10:30 – 17:00 Uhr
Ort: Eine-Welt-Haus München, Schwanthalerstr. 80, 80336 München
Teilnahmebeitrag: 10 Euro (inkl. Mittagsimbiss)
Anmeldung per .

Die modernen Wanderarbeiter*innen - Arbeitsmigrant*innen im Kampf um ihre Rechte

Buchvorstellung mit Diskussion am Dienstag, 04.05.2022 in München

Sie arbeiten in Schlachthöfen, in der Pflege, auf dem Bau, in der Logistikbranche oder der Landwirtschaft, aber auch im industriellen Sektor und ihre Ausbeutung bildet zunehmend die Grundlage des deutschen Exportmodells: Zeitlich befristete Arbeitsmigrant*innen, die regelmäßig für einige Wochen oder Monate ihre Heimat verlassen, um in Deutschland zu arbeiten.

Obwohl sie überall präsent sind und ohne sie die Produktion in zahlreichen Wirtschaftszweigen zum Erliegen kommen würde, bleiben sie doch meist gesellschaftlich unsichtbar. Gekennzeichnet ist die Arbeit dieser modernen Wanderarbeiter*innen durch lebensgefährliche Arbeitsbedingungen, systematischen Lohnraub und die Umgehung arbeitsrechtlicher Normen.

Kathrin Birner und Stefan Dietl beschreiben eindringlich die prekären Arbeits- und Lebensverhältnisse, die den Alltag von Arbeitsmigrant*innen in Deutschland prägen und die zuletzt, beispielsweise in der Fleischindustrie und im landwirtschaftlichen Sektor, auch medial für Aufsehen sorgten. Daneben beschäftigen sie sich mit dem Widerstand der Betroffenen, berichten von Baustellenbesetzungen, Streiks oder Demonstrationen und skizzieren die bisher wenig beachteten Ansätze der gemeinsamen Organisierung von Wanderarbeiter*innen im Kampf für ihre Rechte. Ihr Buch ist im Unrast-Verlag erschienen.

Termin: Mittwoch, 04.05.2022, 19:00 – 21:00 Uhr
Ort: Eine-Welt-Haus München, Schwanthalerstr. 80, 80336 München
Die Teilnahme ist kostenlos.
Anmeldung per .

Russlands Krieg gegen die Ukraine

Online-Vortrag mit Diskussion am Dienstag, 05.04.2022, 20:00-21:30 Uhr

Der Krieg ist zurück in Europa. Seit Russland am 24. Februar die Ukraine überfallen hat, werden auch auf dem europäischen Kontinent wieder Städte mit Raketen und Artillerie beschossen, sterben Tausende Menschen, müssen Millionen fliehen. Wie kam es zu dem zweiten völkerrechtswidrigen Angriffskrieg in Europa seit 1990? Hätte er sich verhindern lassen? Welche Rolle spielte die NATO im Vorfeld des Krieges? Welche langfristigen Folgen wird er – über das Leid der Betroffenen und über die Zerstörungen hinaus – haben?

Referent: Jörg Kronauer, Journalist und Buchautor, Redaktionsmitglied von German Foreign Policy.

Die Teilnahme ist kostenlos. Erforderlich ist eine Anmeldung per .

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