Umsichtig schreiten wir voran

Schrittweise Wiederaufnahme des Angebots

Ab sofort führen wir wieder Präsenzseminare für betriebliche Interessenvertretungen durch. Daneben haben wir verschiedene Webinare im Angebot, die Unterstützung bei den aktuellen Herausforderungen geben. Auch unser gewerkschaftspolitisches Programm ist teilweise in den virtuellen Raum umgezogen. Mit dem Münchenprogramm geht es im Juli wieder los.

Aktuelle Seminare

Rufbereitschaft und Bereitschaftsdienst nach AVR-Bayern

Seminar im Auftrag von Verdi FB 3 Gesundheit, soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen Ob Krankenhaus, Behinderten- oder Jugendhilfeeinrichtung - in vielen Einrichtungen...

Büro Landesstelle
vom 13.07.202015.07.2020

Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) - Überblick und Regelungsmöglichkeiten

Im Seminar werden grundlegende Informationen zu den Vorschriften des SGB IX und zur betrieblichen Umsetzung gegeben. Darüber hinaus werden die arbeitsrechtlichen...

Büro Oberbayern
vom 13.07.202015.07.2020

Wahlvorstandsschulung - Durchführung der JAV-Wahl

In der Zeit vom 1. Oktober bis 30. November 2020 findet die Wahl zur Jugend- und Auszubildendenvertretung statt. In Betrieben mit mindestens fünf Arbeitnehmern, die...

Büro Oberbayern
am 15.07.2020

Führen und Leiten von Betriebsrats- und Personalratsgremien sowie Mitarbeitervertretungen

Modul 3 Dieses Seminar richtet sich an Betriebsrats- und Personalratsvorsitzende sowie Vorsitzende der Mitarbeitervertretungen und ihre Stellvertreter. Eine gut...

Büro Oberbayern
am 21.07.2020

Lockdown, Home-Schooling, Grenzschließungen und Kurzarbeit - 2020 ist gewiss kein Urlaubsjahr wie jedes Andere!

Webinar In unserem Webinar werden die brennenden und hoch aktuellen Fragen rund um das Thema Urlaub in der Corona-Ausnahmesituation verständlich dargestellt und im...


am 21.07.2020

Programm

Es gibt viele Möglichkeiten, sich unserem Seminarprogramm zu nähern. Sie können:
Das PDF herunterladen
Die Seminarsuche nutzen
Oder in Papierform bestellen

Webinare

Unsere Webinare sind kein Frontalunterricht mit Videokamera, sondern ein lebendiger Austausch auf Augenhöhe. Unserere Referentinnen und Referenten vermitteln das Thema im Gespräch mit den Teilnehmenden. Betriebliche Erfahrungen und Fragen können dabei direkt eingebracht werden. Kommende Webinare

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DGB Bildungswerk Bayern

Münchenprogramm jetzt noch dicker

Das neue Programmheft des DGB Bildungswerks München ist ein ganzes Stück dicker als gewohnt: Diesmal deckt es den Zeitraum März bis Dezember 2016 ab.

Von 2017 an erscheint das Programmheft dann weiterhin halbjährlich. An unserem breiten Spektrum an Themen und Veranstaltungsformaten ändert sich dagegen nichts, so dass Sie auch in Zukunft ohne Probleme fündig werden dürften.

Abermals ist es gelungen, ein vielfältiges Angebot vorzubereiten: Stadtteilrundgänge, Betriebsbesichtigungen, Vorträge, Seminare und Workshops. Von „Amerikas Spuren in München“ über „Münchner Malerei in der neuen Pinakothek“ bis zur „Sonnenfinsternis der Vernunft“ hat das DGB Bildungswerk ein breites Themenspektrum zusammengestellt.

Interessierte können das Programm hier im PDF-Format herunterladen. Alle neuen Kurse erscheinen auch in unserer Kurssuche und können darüber bequem online gebucht werden. Wer das Münchenprogramm gerne im Papierformat vorliegen hat, sollte es im Foyer des DGB-Gewerkschaftshauses München und in ausgewählten Bibliotheken vorfinden.

Am Start: das gewerkschaftspolitische Bildungsprogramm 2016

Die ersten Termine für unsere politischen Seminare in München stehen fest.

„Ist die Konstruktion der Zukunft und das Fertigwerden für alle Zeiten nicht unsere Sache, so ist desto gewisser, was wir gegenwärtig zu vollbringen haben, ich meine die rücksichtslose Kritik alles Bestehenden, rücksichtslos sowohl in dem Sinne, dass die Kritik sich nicht vor ihren Resultaten fürchtet und ebenso wenig vor dem Konflikte mit den vorhandenen Mächten“ (Marx)


In diesem Sinne:

16. Januar: Pjotr Kropotkin
30. Januar: Nationalstaatsbildung und Kapitalismus im 18. und 19.
Jahrhundert
13. Februar: Geld - Währung - Euro
20. Februar: Die Architektur der Weltwirtschaft und ihre politische
Betreuung - Zu den Ursachen des Flüchtlingselends
5. März: Flucht, Flüchtlingspolitik und die deutsche Rechte
12. März: Adorno/Horkheimer: Dialektik der Aufklärung
9. April: Arbeiterbewegung und Nation
23. April: Grundgesetz und Rechtsstaat
4. Juni: Aktuelle gewerkschaftliche Strategiefragen
29. Juni: Zum 75. Jahrestag des Überfalls auf die Sowjetunion
9. Juli: Strategien der Weltordnung - USA, EU, China
24. September: Digitalisierung der Arbeit und Gewerkschaften
15. Oktober: Die Europäische Union - Identität und Krise
29. Oktober: Gewerkschaftliche Strategien gegen Rechts
12. November: Staatstheorie bei Gramsci und Paschukanis
26. November: Die Strategie der „Querfront“
3. Dezember: Faschismustheorien

Die Tagesseminare finden samstags ganztägig in München statt.
Zu jedem Tagesseminar erscheint ein gesonderter Flyer

12. Dezember: Schumpeter - Theoretiker des modernen Kapitalismus

Joseph Alois Schumpeter (1883 – 1950) war wohl neben John Maynard Keynes der wichtigste und innovativste Ökonom der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. In diesem Seminar wird der Sozialwissenschaftler Michael Wendl die Ideen des Theoretikers näherbringen.

Innerhalb der politischen Linken ist Schumpeter weniger bekannt. Vielen gilt er als Theoretiker des innovativen Unter-nehmertums und der „schöpferischen Zerstörung“ und damit als Vorläufer neoliberalen Denkens. Doch das sind Vorurteile, da Schumpeter bei diesen Analysen an die Akkumulationstheorie von Karl Marx anzuknüpfen versuchte. Manche rechnen ihn, weil er Österreicher war, auch fälschlich zu der österreichischen Schule der National-ökonomie.

Die großen Leistungen Schumpeters bestehen einmal in der Kritik der statischen Gleichgewichtsökonomie, wie sie sich aus der Grenznutzentheorie um die Jahrhundertwende herausgebildet hatte und in der Entwicklung einer dynamischen Theorie des Wachstums und der Konjunktur. Eine weitere innovative Leistung besteht in seiner Theorie des Geldes und des Kredits. Schumpeter begründet als erster die bereits bestehende Praxis der Geldschöpfung aus dem „Nichts“ aus wissenschaftlicher Sicht, eine Leistung, die auch heute noch aktuell ist, weil diese Erkenntnis sowohl in der Modellwelt der neoklassischen Ökonomie als auch in der politischen Ökonomie des Marxismus systematisch verdrängt worden ist.

Referent: Michael Wendl, Sozialwissenschaftler

Anmeldeschluss: Freitag, 4. Dezember 2015
Seminarbeginn: Samstag, 12. Dezember 2015, 10:00 Uhr
Seminarende: Samstag, 12. Dezember 2015, 17:30 Uhr
Teilnahmebeitrag: 5 Euro
Seminarort: DGB-Haus München, Schwanthalerstraße 64, 80336 München
Anmeldung:

Ausstellung: Gewerkschafter in Konzentrationslagern

Am 2. Mai 1933 besetzten Mitglieder der SA und der nationalsozialistischen Betriebszellenorganisation Büros der im ADGB organisierten Freien Gewerkschaften. Eine im Münchner DGB-Gewerkschaftshaus vom 6. Oktober bis 13. November gastierende Wanderausstellung erinnert an das Schicksal von Gewerkschafterinnen und Gewerkschaftern, die in Konzentrationslagern inhaftiert waren.

Die offizielle Eröffnung der Wanderausstellung findet am 6. Oktober um 19 Uhr mit Prof. Dr. Günter Morsch (Freie Universität Berlin) statt. Sie wurde vom Otto-Suhr-Instituts der freien Universität Berlin, der Gedenkstätte Sachsenhausen und der Hans-Böckler-Stiftung in Leben gerufen. Endlich ist sie nun auch in München zu sehen.

Die Anmeldung zur Eröffnung ist per (unter Angabe der Kursnummer D341*-15/3) oder online möglich und nötig. Anschließend ist die Ausstellung ohne Anmeldung Werktags von 8 bis 20 Uhr im DGB-Haus München kostenfrei zu besichtigen.

17. Oktober: Faschismustheorie der Kommunistischen Internationale

Die Kommunistische Internationale hat das Wesen und die Gefahr des Faschismus in einer bisweilen grotesken Art und Weise verkannt. Darüber spricht der Philosoph und Politikwissenschaftler Hendrik Wallat im kommenden Tagesseminar.

Die Kommunistische Internationale (Komintern, KI) war eine Antwort auf die imperialistische Massenschlächterei des 1. Weltkriegs und das Versagen der sozialdemokratischen Massenparteien, diese zu verhindern. Nach der siegreichen Russischen Oktoberrevolution wurde die KI im März 1919 unter maßgeblicher Federführung Lenins gegründet. Sie sollte als „einheitliche kommunistische Partei der ganzen Welt“ (Statuten der KI 1920) die unmittelbar erwartete Weltrevolution (nach russischem Vorbild) organisieren.

Bekanntlich wurde dieser Traum nicht Wirklichkeit. Statt zur Weltrevolution kam es zur Konsolidierung der jungen Sowjetunion, die sich spätestens nach dem Tode Lenins 1924 zu einer bürokratisch-terroristischen Diktatur wandelte. Diese bediente sich zunehmend der KI als Instrument ihrer staatsstrategischen Außenpolitik. Aus einer diskussionsfreudigen Organisation des authentischen Weltbolschewismus wurde sie ein Mittel der stalinistischen Herrschaft, die sich ihrer, als es opportun erschien, dann auch 1943 im Zeichen des „Großen Vaterländischen Kriegs“ entledigte.

Diese Entwicklung der KI spiegelt sich in ihrer Diskussion des Faschismus wider. Diese beginnt frei und offen, verliert aber zusehends an Realitätsgehalt und wird vollständig der Staatsraison der SU unterworfen, was ihre bisweilen absurden Wendungen mit bedingt. Freilich, und das steht im Zentrum des Seminars, war die Faschismustheorie der KI bereits von Anfang an ihrem Gegenstand aus prinzipiellen theoretischen Gründen nicht gewachsen: Ihre (auf Lenin zurückgehende) ökonomistisch und personalistisch verkürzte Gesellschafts- und Politiktheorie hat das Wesen und die Gefahr des Faschismus in einer bisweilen grotesken Art und Weise verkannt. Dies war nicht bloß das zufällige Resultat von Machtkämpfen in den stalinistischen Apparaten, sondern ist im Marxismus-Leninismus selbst begründet.

Referent: Hendrik Wallat, Philosoph und Politikwissenschaftler

Anmeldeschluss: Freitag, 9. Oktober 2015
Seminarbeginn: Samstag, 17. Oktober 2015, 10:00 Uhr
Seminarende: Samstag, 17. Oktober 2015, 17:30 Uhr
Teilnahmebeitrag: 5 Euro
Seminarort: DGB-Haus München, Schwanthalerstraße 64, 80336 München
Anmeldung:

Artikelaktionen

Hygienekonzept

Zum Schutz vor einer Ansteckung mit SARS-CoV-2 gilt auf Veranstaltungen des DGB Bildungswerk Bayern folgendes Hygienekonzept. Zur Ansicht

Gute Weiterbildung gestalten!

 

Mit der Digitalisierung sehen sich Beschäftigte und Unternehmen immer neuen Anforderungen ausgesetzt. Wie muss Weiterbildung gestaltet sein, damit die Arbeitenden nicht zum Spielball wechselnder Marktanforderungen werden? Welche Möglichkeiten gibt es für betriebliche Interessenvertretungen, gute Weiterbildung vorausschauend mitzugestalten?

Unser Beratungsangebot

Zum Übersichts-Flyer

Alphabetisierung jetzt!

In Deutschland gibt es über 6,2 Millionen Menschen zwischen 18 und 64 Jahren, die nicht gut lesen und schreiben können.
Das DGB Bildungswerk Bayern baut deshalb kollegiale Netzwerke für Grundbildung und Alphabetisierung in den Betrieben auf.

Weitere Informationen

Überblick und Ansprechpersonen in Bayern

 


MAV katholische Kirche

DGB Bildungswerk Bayern präsentiert 2020 in Zusammenarbeit mit ver.di FB 3 (Gesundheit, soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen) erstmals ein eigenes Jahresprogramm für die Mitarbeitervertretungen der katholischen Kirche. Zu allen Seminaren im Jahresprogramm liegen Anerkennungen nach § 16 MAVO vor.

Zum Programm

DGB Bayern

03.07.2020. Mobilität in der Ausbildung – Online-Umfrage der DGB-Jugend Bayern geht in die Endphase

10.06.2020. „Black Lives Matter“-Bewegung: DGB Bayern zeigt sich solidarisch

03.06.2020. Arbeitsmarkt: Corona-Bremsspur in Bayern unübersehbar

IG Metall Bayern

02.07.2020. Horn: "Airbus muss seine unternehmerische Irrfahrt beenden und gemeinsam mit der IG Metall vernünftige Alternativen finden"

23.06.2020. ZF-Beschäftigte wehren sich gegen Stellenabbaupläne

22.06.2020. IG Metall-Umfrage: Lage in bayerischen Betrieben spitzt sich weiter zu

ver.di Bayern

23.06.2020. Tag des öffentlichen Dienstes

18.06.2020. München: ver.di-Aktionstag Luftverkehr am 19.06.

15.06.2020. „Tag der Reinigung“: ver.di fordert Rekommunalisierung