Eine schlagkräftige Interessenvertretung

setzt einen schlagkräftigen Bildungspartner voraus.

Das Bildungswerk des Deutschen Gewerkschaftsbundes Bayern veranstaltet jährlich knapp 700 Seminare und steht vor Ort zur Seite. Vom Altenpfleger bis zur Werkzeugmechanikerin - das DGB Bildungswerk Bayern macht sich seit 40 Jahren für alle stark, die für ihre Interessen eintreten.

Aktuelle Seminare

Psychische Belastungen am Arbeitsplatz: Bestandsaufnahme, Analyse, Handlungsmöglichkeiten

Stress, Leistungsverdichtung, Druck und Belastungen am Arbeitsplatz werden für immer mehr Beschäftigte zum Problem für die Gesundheit. Nicht nur die Vorgaben des...

Büro Oberbayern
vom 25.11.201927.11.2019

Rhetorik und Kommunikation für betriebliche Interessenvertreter

Seminar im Auftrag von Verdi FB 3 Gesundheit, soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen- neu- nun auch §16 MAVO Anerkennung Kommunikation ist und bleibt die...

Büro Landesstelle
vom 25.11.201927.11.2019

Einführung in das Mitarbeitervertretungsgesetz - Einstieg leicht gemacht

Seminar im Auftrag von Verdi FB 3 Gesundheit, soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen Sie sind in die Mitarbeitervertretung (MAV) gewählt worden. Nun stellen sich die...

Büro Landesstelle
vom 02.12.201906.12.2019

Führen und Leiten von Betriebsrats- und Personalratsgremien sowie Mitarbeitervertretungen

Modul 5 Dieses Seminar richtet sich an Betriebsrats- und Personalratsvorsitzende sowie Vorsitzende der Mitarbeitervertretungen und ihre Stellvertreter. Eine gut...

Büro Oberbayern
am 03.12.2019

Führen und Leiten von Betriebsrats- und Personalratsgremien sowie Mitarbeitervertretungen

Modul 5 Dieses Seminar richtet sich an Betriebsrats- und Personalratsvorsitzende sowie Vorsitzende der Mitarbeitervertretungen und ihre Stellvertreter. Eine gut...

Büro Oberbayern
am 03.12.2019

Programm

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DGB Bildungswerk Bayern

DGB Bildungswerk München gibt Amerika-Broschüre heraus

Wer kennt noch den US-Sender "Radio München"? Die Broschüre "Auf den Spuren Amerikas in München" des DGB Bildungswerks erinnert an die Meilensteine der Beziehung zwischen den USA und der bayerischen Landeshauptstadt. Sie wurde in Kooperation mit dem Amerika-Institut, dem Generalkonsulat der USA sowie dem Münchner Kulturreferat erstellt.

"Unser Ziel ist es, die Menschen in den USA und Bayern zusammenzubringen", sagte der US-Generalkonsul, William E. Moeller, zur Veröffentlichung der kompakten 48-seitigen Broschüre. Auch heute noch leben 14.000 Angehörige der amerikanischen Streitkräfte zusammen mit ihren Familien in Bayern, hinzu kommen 43.500 Amerikanerinnen und Amerikaner, die dauerhaft in Bayern leben."Lassen Sie uns die Geschichte der bayerisch-amerikanischen Freundschaft im 21. Jahrhundert gemeinsam fortschreiben", ermuntert der Generalkonsul die zukünftigen Leserinnen und Leser.

Das mit Quellenverweisen gespickte Werk beleuchtet die gemeinsame Geschichte von 1945 bis heute. "Es werden auch die aktuellen Gemeinsamkeiten - und Differenzen - zwischen US-amerikanischen Bürgerinnen sowie Bürgern und Deutschen angesprochen", sagt Sabine Eger, Geschäftsführerin des DGB Bildungswerks Bayern. Einen besonderen Dank richtet Eger auch an die Studierenden des Amerika-Instituts an der LMU, die entscheidend bei der Recherche und Aufbereitung der Broschüre mitgewirkt haben.

In besonderem Maße eignet sich die Begleitbroschüre als Ergänzung für Stadtrundgänge des DGB Bildungswerks München, das Herausgeber der Meilenstein-Sammlung ist. Beispielsweise führt eine Tour des gewerkschaftlichen Bildungsträgers durch die frühere "Amisiedlung" in Giesing. Die Broschüre kann aber auch ohne Tour für eine Schutzgebühr von 5 Euro zuzüglich Verandkosten bestellt werden.

27. Juni: Flucht und Flüchtlingspolitik

Dieses Seminar beschäftigt sich nicht zuletzt aufgrund aktueller Entwicklungen mit den Ursachen der weltweiten Fluchtbewegungen, der europäischen Flüchtlingspolitik und der öffentlich-medialen Besprechung der unübersehbaren Opfer der jüngsten Ereignisse.

Folgende Überlegungen werden im Seminar begründet und diskutiert:
- Die toten Geflüchteten sind – auch wenn das niemand in Politik und Öffentlichkeit so sagen will – für die ökonomischen Interessen der führenden Staaten und ihrer Unternehmen unvermeidlich.

- Die Grenztoten sind nicht Opfer „gewissenloser Schleuserbanden“, die der Innenminister und andere Politiker pressewirksam verantwortlich machen wollen, sondern sie sind die Folge einer effizienten Abriegelung der europäischen Außengrenzen, für die nicht zuletzt Deutschland entschlossen einsteht.

- Die Toten sind nicht Opfer „unserer aller“ Gleichgültigkeit und Ignoranz gegenüber dem Leid der Flüchtenden, wie dies etwa Presse und Bundespräsident glauben machen wollen, sondern sie sind Resultate der ökonomischen, politischen und militärischen Erfolgsstrategie eines Staates, dem – allem Elend zum Trotz – die uneingeschränkte Loyalität der „vierten Gewalt“ gilt.

- Die toten Geflüchteten bezeugen nicht das „Scheitern der europäischen Flüchtlingspolitik“, sondern sie sind Ausdruck erfolgreicher Grenzsicherung.

- Die nun vielfach öffentlich präsentierte Betroffenheit gilt nicht den toten Geflüchteten. Scham und Trauer gelten dem weltweiten Ansehen des europäischen Staatenbündnisses, seiner Parteigänger und seiner oft gepriesenen überlegenen Werte.

Im letzten Teil des Seminars werden die aktuellen Positionen des DGB zu Flucht und Flüchtlingspolitik erläutert und besprochen.

Referent: Prof. Dr. Arian Schiffer-Nasserie Hochschullehrer für Politikwissenschaft an der Evangelischen Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe in Bochum.

Anmeldeschluss: Freitag, 19. Juni 2015
Seminarbeginn: Samstag, 27. Juni 2015, 10:00 Uhr
Seminarende: Samstag, 27. Juni 2015, 17:30 Uhr
Teilnahmebeitrag: 5 Euro
Seminarort: DGB-Haus München, Schwanthalerstraße 64, 80336 München
Anmeldung:

13. Juni 2015: Klassismus – Die Verachtung der unteren Klassen

Der Begriff des „Klassismus“ ist in der gewerkschaftlichen Diskussion bislang kaum präsent. Sebastian Friedrich, promoviert zum medialen Diskurs über Arbeitslosigkeit, wird in unserem Einführungsseminar Licht ins Dunkel einer gängigen Verächtlichmachung bringen.

Kurz gesagt bedeutet Klassismus die Diskriminierung und Unterdrückung von Menschen aufgrund ihres vorgeblichen oder wirklichen sozial- und bildungspolitischen Status. Diesen Menschen werden in der öffentlichen Diskussion – Presse, Fernsehen („Unter-schichtfernsehen“, Talkshows), Bezeichnungen („Hartzer“) oder Kabarett (z. B. Dieter Nuhr) – bestimmte kulturelle und soziale Verhaltensweisen (Alkohol, Gewalt, Jogginghosen etc.) unterstellt und in diskriminierender Absicht inszeniert. Unerheblich ist dabei, inwieweit bestimmte Verhaltensweisen klassenübergreifend zu beobachten sind.

Es liegt auf der Hand, dass sich Klassismus mit anderen Formen der Diskriminierung überschneidet, bspw. mit Rassismus oder Sexismus. Im neoliberalen Diskurs der härteren Sorte (vgl. Sarrazin und andere) wird diese Diskriminierung zu einem Gebräu aus Genetik, Migration, persönlichem Versagen und sozialer Schädlichkeit verdichtet. Der klassenstrukturelle Aspekt ökonomischer und sozialer Verwerfungen in kapitalistischen Gesellschaften wird dabei vollständig ignoriert. Angesagt ist Bestrafung und Degradierung der Betroffenen, begleitet vom warnenden Zeigefinger gegenüber den noch Integrierten, den Pfad des Wohl-verhaltens und der Unterordnung bei Strafe des sozialen Abstiegs ja nicht zu verlassen.

Parallel dazu zeigen die Bielefelder Studien von Heitmeyer und anderen die Zunahme der „rohen Bürgerlichkeit“ und des schieren Hasses u. a. gegenüber deklassierten Menschen (bspw. Umgang mit Bettlern und Obdachlosen). Und die klassische Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegung? Welche Stellung nimmt sie ein zu diesem Phänomen? Anders gefragt: Werden diese Phänomene im Gewerkschaftsbereich – im besten Fall – als Gründe für eine humane Sozialpolitik gesehen oder als Ausdruck persönlichen Versagens begriffen oder im Rahmen einer Kritik der ökonomischen Verhältnisse reflektiert? Und was bedeutet das jeweils für die Organisationspolitik einerseits und die Möglichkeiten der Selbstorganisation der Betroffenen andererseits?

Referent: Sebastian Friedrich, Redakteur bei „ak – analyse & kritik“ und „kritisch-lesen.de“. Promoviert zum medialen Diskurs über Arbeitslosigkeit und Arbeitslose in der Bundesrepublik Deutschland (1949 – 2005).

Anmeldeschluss: Freitag, 5. Juni 2015
Seminarbeginn: Samstag, 13. Juni 2015, 10:00 Uhr
Seminarende: Samstag, 13. Juni 2015, 17:30 Uhr
Teilnahmebeitrag: 5 Euro
Seminarort: DGB-Haus München, Schwanthalerstraße 64, 80336 München
Anmeldung:

9. Mai 2015: Kulturindustrie und Ideologie

Wie war es möglich, dass eine Wirtschaftskrise weltweit zu ökonomischen und sozialen Verwerfungen führte, ohne dass die bestehende kapitalistische Ordnung ins Wanken geriet? Und spielte dabei die Ausdehnung der kapitalistischen Massenproduktion auf Kunst, Alltagskultur und Medien eine Rolle?

Die Entwicklung nach dem Börsencrash 1929, der Aufstieg des Nationalsozialismus und der von Deutschland begonnene 2. Weltkrieg stellen gerade kritische Menschen vor die Frage, „warum die Menschheit, anstatt in einen wahrhaft menschlichen Zustand einzutreten, in eine neue Art von Barbarei versinkt“, wie es die Sozialphilosophen und Begründer der Kritischen Theorie der „Frankfurter Schule“ Max Horkheimer und Theodor W. Adorno 1944 formulierten. Ihr an die Ideologiekritik der Marxschen Theorie angelehntes Konzept der Kulturindustrie versucht zu erklären, warum der damalige Kapitalismus anstelle einer widerständigen Arbeiterklasse vor allem eines produzierte: Kritiklosigkeit.

Die Ausdehnung der kapitalistischen Massenproduktion auf Kunst, Alltagskultur und Medien ähnele ihre Erzeugnisse einander immer weiter an. Deren standardisierter, gleichförmiger Charakter fessle die Menschen an die bestehenden Verhältnisse. Denn mit den Werken ändere sich auch deren Aufnahme durch die Menschen: an die Stelle aktiver Auseinandersetzung trete passiver und oberflächlicher Konsum. Dadurch stabilisiere die Kulturindustrie die bestehenden Herrschaftsverhältnisse und entziehe sie der Kritik. Der Konsum ihrer Produkte entwöhne die Menschen eigenständiger gedanklicher Tätigkeit und übe sie stattdessen in schematische Denk-, Wahrnehmungs- und Handlungsweisen ein. Die Kulturindustrie gebe ihnen vor, wie sie sich zu verhalten haben, um gesellschaftlich erfolgreich zu sein, ja wie sie überhaupt ihre materielle Existenz aufrechterhalten können.

Im Seminar werden die Begriffe Ideologie und Kulturindustrie ausführlich dargestellt und erörtert. Dabei soll die Tragfähigkeit der Ausarbeitungen der „Frankfurter Schule“ zu Ideologie und Kulturindustrie einer kritischen Überprüfung unterzogen werden.

Referenten:
Dr. Manuel Rühle (Philosoph und Erziehungswissenschaftler, DGB Bildungswerk Bayern)
Fabian Schmidt (Politischer Philosoph, Redakteur der Münchner Zeitschrift „Widerspruch“)

Anmeldeschluss: Montag, 4. Mai 2015
Seminarbeginn: Samstag, 9. Mai 2015, 10:00 Uhr
Seminarende: Samstag, 9. Mai 2015, 17:30 Uhr
Teilnahmebeitrag: 5 Euro
Seminarort: DGB-Haus München, Schwanthalerstraße 64, 80336 München
Anmeldung:

La Boom! Heraus zum 1. Mai!

TIBAY und das DGB Bildungswerk Bayern sind mit einem Stand bei der 1.Mai-Kundgebung in München vertreten. Das ist eine gute Chance, uns ordentlich die Meinung zu geigen. Tatsächlich: Wir freuen uns wie jedes Jahr auf Besuch und anregende Gespräche. Im Rahmen der Kundgebung werden Simone Burger (DGB München), Dieter Reiter (OB München) und Detlef Wetzel (Vorsitzender der IG Metall) sprechen.

Weitere Informationen zum 1. Mai-Abzeichen sowie dem Rahmenprogramm sind auf der Seite des DGB München zu finden.

Artikelaktionen

Digitalisierung begleiten!

Betriebs- und Personalräte können den digitalen Wandel in Unternehmen begleiten - damit die Beschäftigten nicht auf der Strecke bleiben. Wie das geht, erklären wir in unseren Seminaren für Weiterbildungsmentoren. Diese Seminare sind Teil des bayerischen Weiterbildungspakts und werden vom DGB Bildungswerk Bayern in Zusammenarbeit mit dem DGB Bayern und der Bundesagentur für Arbeit durchgeführt. Die nächsten Termine:

24. Juli (Nürnberg)
23. Oktober (Würzburg)

Gute Weiterbildung gestalten!

 

Mit der Digitalisierung sehen sich Beschäftigte und Unternehmen immer neuen Anforderungen ausgesetzt. Wie muss Weiterbildung gestaltet sein, damit die Arbeitenden nicht zum Spielball wechselnder Marktanforderungen werden? Welche Möglichkeiten gibt es für betriebliche Interessenvertretungen, gute Weiterbildung vorausschauend mitzugestalten?

Unser Beratungsangebot

Zum Übersichts-Flyer

Alphabetisierung jetzt!

In Deutschland gibt es über 7,5 Millionen Menschen zwischen 18 und 64 Jahren, die nicht gut lesen und schreiben können.
Das DGB Bildungswerk Bayern baut deshalb kollegiale Netzwerke für Grundbildung und Alphabetisierung in den Betrieben auf.

Weitere Informationen

Überblick und Ansprechpersonen in Bayern

 


DGB Bayern

10.11.2019. DGB-Jugend Bayern gedenkt Opfer des Nationalsozialismus

05.11.2019. DGB Bayern begrüßt Urteil zu Hartz-IV-Sanktionen

04.11.2019. Ein Jahr schwarz-orange Koalition – DGB Bayern sieht wenig Licht und viel Schatten

IG Metall Bayern

18.11.2019. 800 Osram-Beschäftigte demonstrieren vor Konzernzentrale für ein Zukunftskonzept

12.11.2019. Kein Kaputtsparen bei Osram!

07.11.2019. Betriebsrat erreicht Beschäftigungssicherung bis 2026 bei Bosch Bamberg

ver.di Bayern

12.11.2019. Lufthansa: 400 Euro Winterzulage pro Monat

07.11.2019. Organisiert zur Entlastung

04.11.2019. Jährliches Weiterbildungsbudget mit der ING vereinbart