Eine schlagkräftige Interessenvertretung

setzt einen schlagkräftigen Bildungspartner voraus.

Das Bildungswerk des Deutschen Gewerkschaftsbundes Bayern veranstaltet jährlich knapp 700 Seminare und steht vor Ort zur Seite. Vom Altenpfleger bis zur Werkzeugmechanikerin - das DGB Bildungswerk Bayern macht sich seit 40 Jahren für alle stark, die für ihre Interessen eintreten.

Aktuelle Seminare

Arbeitsstättenverordnung - Die gesetzlichen Neuregelungen vom 03.12.2016

Seit 3. Dezember 2016 gilt die neue Arbeitsstättenverordnung. Dieses Seminar behandelt unter anderem die Aufnahme der Bildschirmarbeitsverordnung und der...

Büro Oberbayern
am 25.10.2018

Grundlagen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz

Der Arbeits- und Gesundheitsschutz gehört zu den grundlegenden Aufgaben betrieblicher Interessenvertretungen. Weit reichende Beteiligungs- und Mitbestimmungsrechte...

Büro Landesstelle
vom 29.10.201831.10.2018

Allgemeine Persönlichkeits- und Konflikttheorie - Konfliktvermeidung und Konfliktlösung im betrieblichen Alltag

Interessenvertreter sind oft mit Konflikten konfrontiert. Viele Probleme und Konflikte lassen sich mit den üblichen Mitteln - vom gesunden Menschenverstand bis hin zur...

Büro Oberbayern
vom 05.11.201807.11.2018

Führen und Leiten von Betriebsrats- und Personalratsgremien

Modul 4 Dieses Seminar richtet sich an Betriebsrats- und Personalratsvorsitzende sowie Vorsitzende der Mitarbeitervertretungen und ihre Stellvertreter. Eine gut...

Büro Oberbayern
am 06.11.2018

Betriebsverfassungsgesetz - Auffrischung und Vertiefung

Im Seminar werden die Grundlagen der Betriebsratsarbeit unter Berücksichtigung der neuesten Rechtsprechung aufgefrischt. Gerade für langjährige Betriebsratsmitglieder...

Büro Oberbayern
vom 06.11.201809.11.2018

Programm

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DGB Bildungswerk Bayern

19. Juli: Novemberrevolution 1918/19 und Rätebewegungen

Das vierte Seminar unserer Reihe zum hundertsten Jahrestag des Beginns des 1. Weltkriegs befasst sich mit der Novemberrevolution 1918/19 und ihren Folgen.

Dabei geht es in erster Linie darum, neben einer Skizze der wichtigsten Ereignisse die Positionen und das Verhalten der diversen Organisationen der Arbeiterbewegung in den Blick zu nehmen, selbstverständlich nicht zuletzt das Agieren der freien Gewerkschaften und ihrer Führungen.


Es soll versucht werden, dieses Verhalten zu analysieren, v. a. aber dessen theoretisch-ideologische Grundlagen und deren Defizite. Dieses Herangehen unterscheidet sich von moralischen Verurteilungen verschiedenster Art und von Verratsvorwürfen, die letztlich analytisch in der Sackgasse psychologischer Deutungen enden. Denn entscheidend ist doch dies: Warum hat eine Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegung, die als die kräftigste ihrer Zeit galt und international großes Ansehen genoss, einerseits von 1914 bis 1918 auf die nationale Karte gesetzt und welche waren die Motive und Gründe, die nach dem Krieg ein Bündnis mit den alten Eliten auf der Grundlage kapitalistischer Eigentumsstrukturen ermöglichten? Welche Vorstellungen von Ökonomie und Nationalstaat waren es, die solches ermöglichten? Und nicht zuletzt: Welche Schlüsse sind von uns daraus zu ziehen?


Der zweite Schwerpunkt des Seminars besteht in der Behandlung der Rätebewegungen dieser Zeit, mit besonderer Berücksichtigung der Entwicklung in München und Bayern und deren gewaltsamer Niederschlagung.
Der dritte Teil des Seminars widmet sich dem Übergang von der Novemberrevolution zur Gründung der bürgerlich-demokratischen Republik von Weimar, bevor am Ende des Seminars beide Referenten mit kurzen Thesen zur Einschätzung die Abschlussdiskussion einleiten.

Referenten:

Dr. Ernst Wolowicz, Sozialwissenschaftler
Wolfgang Veiglhuber, DGB Bildungswerk Bayern

Anmeldeschluss: Montag, 14. Juli 2014
Seminarbeginn: Samstag, 19. Juli, 9:30 Uhr
Seminarende: Samstag, 19. Juli, 17:30 Uhr
Seminarort: DGB-Haus München, Schwanthalerstraße 64, 80336 München
Anmeldung: siehe Flyer


24. Juni: Die Ursachen des 1. Weltkrieges im Lichte aktueller Kontroversen

Vortrag und Diskussion im Rahmen der Reihe 100 Jahre Beginn des 1. Weltkrieges mit dem Referent PD Dr. habil. Reiner Tosstorff im Münchner Gewerkschaftshaus.

Vor 100 Jahren wurde der 1. Weltkrieg begonnen. Der entsetzliche millionenfache Tod von Soldaten und Zivilisten wird hinsichtlich der Verursacher bis heute kontrovers diskutiert. Weniger diskutiert wird allerdings über seine Ursachen. Gerade publikumswirksame Buchveröffentlichungen der jüngsten Zeit haben Diskussionen hervorgerufen, denen die Relativierung der politischen Verantwortung des Deutschen Kaiserreichs für diesen Krieg allzu deutlich anzumerken ist.


Für die Gewerkschaften ist es zudem von besonderer Bedeutung, das damalige Verhalten der Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegung und deren Repräsentanten kritisch zu reflektieren. Wie förderte der positive Bezug auf Nation, Volk und Vaterland die Zustimmung zum Krieg mit all den grausamen Konsequenzen?

Dr. Reiner Tosstorff, Historiker an der Universität Mainz, wird in seinem Vortrag die Ursachen des 1. Weltkrieges umreißen, die aktuellen Kontroversen bewerten und einen besonderen Blick auf das seinerzeitige Verhalten von SPD und Gewerkschaften werfen. Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit zur Diskussion.

Uhrzeit: Dienstag, 24. Juni 2014, 19:00 – 22:00 Uhr
Seminarort: DGB-Haus München, Schwanthalerstraße 64, 80336 München

Zerschlagung der Mitbestimmung 1933

Führung durch die Ausstellung "Zerschlagung der Mitbestimmung 1933" und anschließender Workshop "Betriebsverfassung 2014 - Mitbestimmung als Basis einer demokratischen Gesellschaft" am 16.07.2014 im Münchner Gewerkschaftshaus

Bevor die Nazis im Frühjahr 1933 die Gewerkschaften zerschlugen, beseitigten sie die Mitbestimmung in den Betrieben. Mit ihrem Gesetz vom 4. April 1933 über Betriebsvertretungen und wirtschaftliche Vereinigungen wurden die Betriebsratswahlen ausgesetzt und die eigenmächtigen, terroristischen Absetzungen freigewerkschaftlicher Betriebsräte legitimiert. Nach der Zerstörung der parlamentarischen Demokratie mit dem Ermächtigungsgesetz vom 24. März 1933 war mit dem Ende der Betriebsdemokratie das Schicksal der Weimarer Republik besiegelt.
Nach dem Besuch der Ausstellung der Hans-Böckler-Stiftung wird die Frage diskutiert, inwiefern eine betriebliche Mitbestimmung die Basis einer demokratischen Gesellschaft ist. Und warum eine konsequente Interessenvertretung eine der Lehren aus der Zeit von 1933 - 1945 ist.

Eine Freistellung nach § 37.7 BetrVG ist beantragt.

Ausstellung: 08.07. - 01.08.2014
Führung & Workshop: 16.07.2014 von 14:00 - 18:00 Uhr
Die Teilnahme am Workshop kostet 5 Euro €
Referenten: Werner Milert, Historiker und Kurator der Ausstellung, Wolfgang Veiglhuber, DGB Bildungswerk, Dr. Alexander Klier, Sozialwissenschaftler
Ort: Gewerkschaftshaus München, Schwanthalerst. 64, Raum bitte erfragen.
Anmeldung: online oder unter der Telefonnummer: 089 / 559336-40

Bild: Jakob Steinhardt - Der Betriebsrat (1927). Israel Museum Jerusalem. Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Hans-Böckler-Stiftung.

20. - 21.10.2014: Kongress "Betriebsratshandeln in Krisenzeiten"

Ein Kongress des DGB Bildungswerks Bayern, des kda und des Ruth-Cohn-Instituts München für Betriebs- und Personalräte sowie Mitarbeitervertretungen.

Das DGB Bildungswerk Bayern, der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt und das Ruth-Cohn-Institut München verbindet bei dieser Kooperationsveranstaltung die Tatsache, dass sie Visionen einer humanen Arbeitswelt haben. In Krisenzeiten scheinen diese Visionen, weit in die Ferne zu rücken. Krisen fordern andererseits zu vielschichtigem Handeln auf. Schnell verlieren Beteiligte den Überblick und müssen doch unter Druck entscheidende Schritte in die Wege leiten.


Welche Aufgaben kommen dann auf den Betriebsrat zu, wenn er erfolgreich agieren will? Wie können Betriebsräte Themen der Belegschaft positionieren, als Gremium konstruktiv zusammen arbeiten und sicher verhandeln? Wie navigiert ein Betriebsrat durch Krisenzeiten und wie kann das Betriebsratshandeln sich immer wieder neuen Gegebenheiten anpassen?

Mit Hilfe der TZI (Themenzentrierten Interaktion) lassen sich Prozesse in Gruppen, Teams, Unternehmen und Organisationen besser analysieren, planen, steuern und gestalten. Dabei werden Kooperation, Persönlichkeitsentwicklung und verantwortliches Handeln bei der Bearbeitung sachlicher Anliegen und Aufgaben miteinander verbunden.

Anmeldeschluss: 2.10.2014
Kongressbeginn: 20.10.2014, 10:00 Uhr
Kongressende: 21.10.2014, 15:30 Uhr
Kongressort: Caritas-Pirckheimer-Haus in Nürnberg (CPH), Königstraße 64, 90402 Nürnberg, Tel. 0911/23460
Anmeldung: siehe Flyer
Website: www.betriebsratshandeln.de

21. Juni 2014: Kapitalismuskritik und die Frage nach den Alternativen

In diesem Tagesseminar erörtert Dr. Hermann Lueer, ob es um eine bessere Marktregulierung geht oder ob die Aufhebung des Kapitalismus anzustreben ist.

Fehler in der Erklärung der Ursachen einer störenden Wirkung setzen sich gewöhnlich in einem falschen Lösungsvorschlag fort. Wer sich Armut als Folge von Marktversagen erklärt, sucht nach Alternativen der Marktregulierung. Wer sich Armut als notwendige Folge der marktwirtschaftlichen Produktionsverhältnisse erklärt, will diese Verhältnisse abschaffen. Jede Alternative zur kapitalistischen Wirklichkeit ist daher nur so gut wie die ihr zugrunde liegende Erklärung der kapitalistischen Produktionsverhältnisse, zu denen sie eine Alternative sein soll. Dementsprechend geht es in diesem Seminar nicht darum, unabhängig von den Gründen für weltweit zu beobachtende Verarmungsprozesse eine bessere Welt auszumalen, sondern darum, aus der kritischen Erklärung des Kapitalismus die Grundprinzipien einer Ökonomie und Gesellschaft jenseits dieses Produktionsverhältnisses abzuleiten. Kritik und Alternativen werden so zusammengebracht.

Da die Frage nach der Alternative zur globalisierten marktwirtschaftlichen Gesellschaftsordnung gerne mit dem Hinweis auf das Scheitern des „Realsozialismus“ zurückgewiesen wird, bzw. dieses Scheitern in den Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegungen zu starker Verunsicherung geführt hat, soll die Auseinandersetzung mit den Fehlern der „Realsozialisten“ im Seminar ausführlich erfolgen. Dabei soll ausgiebig die Frage erörtert werden, ob es nur um eine bessere Marktregulierung geht oder ob die Aufhebung des Kapitalismus anzustreben ist.

Referent:  Dr. Hermann Lueer

Anmeldeschluss: Freitag, 13. Juni 2014
Seminarbeginn: Samstag, 21. Juni, 10:00 Uhr
Seminarende: Samstag, 21. Juni 2014, 17:30 Uhr
Seminarort: DGB-Haus München, Schwanthalerstraße 64, 80336 München
Anmeldung: siehe Flyer

Artikelaktionen

Alphabetisierung jetzt!

In Deutschland gibt es über 7,5 Millionen Menschen zwischen 18 und 64 Jahren, die nicht gut lesen und schreiben können.
Das DGB Bildungswerk Bayern baut deshalb kollegiale Netzwerke für Grundbildung und Alphabetisierung in den Betrieben auf. Hier können Sie sich über das Projekt informieren: MENTO!

DGB Bayern

22.10.2018. DGB-Jugend Bayern veröffentlicht Ausbildungsreport 2018

10.10.2018. Klare Kante gegen „Rechts“ – DGB Bayern setzt sich ein für „Respekt und Solidarität“

09.10.2018. „Verfassung ist Anspruch!“ – Ohne Mitbestimmung – ohne Worte!

IG Metall Bayern

20.10.2018. Textile Dienste: 3 Prozent mehr Stoff und Altersteilzeit

09.10.2018. Johann Horn ist ab 1. November Bezirksleiter der IG Metall Bayern

28.09.2018. "Dieselkrise endlich lösen!"

ver.di Bayern

15.10.2018. Erste Verhandlungsrunde in der Papierverarbeitung ergebnislos

01.10.2018. Amazon: ver.di ruft erneut zum Streik auf

26.09.2018. Mitmachen: Solidarität mit Ryanair-Beschäftigten zeigen

Qualitätsmanagement

Für den DGB Bayern ist das DGB Bildungswerk Bayern Akteur im Rahmen des Aktionsplans des Bayerischen Ministeriums für Umwelt und Gesundheit:
"Bildung für nachhaltige Entwicklung in Bayern"

Darüber hinaus hat sich das DGB Bildungswerk Bayern erneut einer Prüfung auf der Basis des EFQM-Modells unterzogen und den Qualitätslevel „Recognized for Excellence“ erzielt.