Eine schlagkräftige Interessenvertretung

setzt einen schlagkräftigen Bildungspartner voraus.

Das Bildungswerk des Deutschen Gewerkschaftsbundes Bayern veranstaltet jährlich knapp 700 Seminare und steht vor Ort zur Seite. Vom Altenpfleger bis zur Werkzeugmechanikerin - das DGB Bildungswerk Bayern macht sich seit über 45 Jahren für alle stark, die für ihre Interessen eintreten.

Aktuelle Seminare

Gewalt und sexuelle Belästigung

Seminar im Auftrag von Verdi FB 3 Gesundheit, soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen In vielen Berufen ist in den letzten Jahren eine große psychische Belastung...

Büro Landesstelle
vom 27.01.202029.01.2020

Betriebsräte II a - Mitbestimmungsrechte in sozialen Angelegenheiten

Grundlagenseminar Im Seminar werden schwerpunktmäßig die Struktur der betriebsverfassungsrechtlichen Beteiligungsrechte, Tarifvorbehalte und...

Büro Oberbayern
vom 27.01.202031.01.2020

Betriebsräte I - Einführung in Betriebsverfassungsgesetz und Betriebsratsarbeit

Grundlagenseminar In diesem Seminar werden die Grundlagen des Betriebsverfassungsgesetzes intensiv behandelt, insbesondere die Rechte und Pflichten der Betriebsräte im...

Büro Oberbayern
vom 03.02.202007.02.2020

Dienstplangestaltung in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen

Seminar im Auftrag von Verdi FB 3 Gesundheit, soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen Die Schichtpläne in den unterschiedlichen Abteilungen stecken voller Rätsel und...

Büro Landesstelle
vom 04.02.202006.02.2020

Führen und Leiten von Betriebsrats- und Personalratsgremien sowie Mitarbeitervertretungen

Modul 1 Dieses Seminar richtet sich an Betriebsrats- und Personalratsvorsitzende sowie Vorsitzende der Mitarbeitervertretungen und ihre Stellvertreter. Eine gut...

Büro Oberbayern
am 05.02.2020

Programm

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DGB Bildungswerk Bayern

Zerschlagung der Mitbestimmung 1933

Führung durch die Ausstellung "Zerschlagung der Mitbestimmung 1933" und anschließender Workshop "Betriebsverfassung 2014 - Mitbestimmung als Basis einer demokratischen Gesellschaft" am 16.07.2014 im Münchner Gewerkschaftshaus

Bevor die Nazis im Frühjahr 1933 die Gewerkschaften zerschlugen, beseitigten sie die Mitbestimmung in den Betrieben. Mit ihrem Gesetz vom 4. April 1933 über Betriebsvertretungen und wirtschaftliche Vereinigungen wurden die Betriebsratswahlen ausgesetzt und die eigenmächtigen, terroristischen Absetzungen freigewerkschaftlicher Betriebsräte legitimiert. Nach der Zerstörung der parlamentarischen Demokratie mit dem Ermächtigungsgesetz vom 24. März 1933 war mit dem Ende der Betriebsdemokratie das Schicksal der Weimarer Republik besiegelt.
Nach dem Besuch der Ausstellung der Hans-Böckler-Stiftung wird die Frage diskutiert, inwiefern eine betriebliche Mitbestimmung die Basis einer demokratischen Gesellschaft ist. Und warum eine konsequente Interessenvertretung eine der Lehren aus der Zeit von 1933 - 1945 ist.

Eine Freistellung nach § 37.7 BetrVG ist beantragt.

Ausstellung: 08.07. - 01.08.2014
Führung & Workshop: 16.07.2014 von 14:00 - 18:00 Uhr
Die Teilnahme am Workshop kostet 5 Euro €
Referenten: Werner Milert, Historiker und Kurator der Ausstellung, Wolfgang Veiglhuber, DGB Bildungswerk, Dr. Alexander Klier, Sozialwissenschaftler
Ort: Gewerkschaftshaus München, Schwanthalerst. 64, Raum bitte erfragen.
Anmeldung: online oder unter der Telefonnummer: 089 / 559336-40

Bild: Jakob Steinhardt - Der Betriebsrat (1927). Israel Museum Jerusalem. Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Hans-Böckler-Stiftung.

20. - 21.10.2014: Kongress "Betriebsratshandeln in Krisenzeiten"

Ein Kongress des DGB Bildungswerks Bayern, des kda und des Ruth-Cohn-Instituts München für Betriebs- und Personalräte sowie Mitarbeitervertretungen.

Das DGB Bildungswerk Bayern, der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt und das Ruth-Cohn-Institut München verbindet bei dieser Kooperationsveranstaltung die Tatsache, dass sie Visionen einer humanen Arbeitswelt haben. In Krisenzeiten scheinen diese Visionen, weit in die Ferne zu rücken. Krisen fordern andererseits zu vielschichtigem Handeln auf. Schnell verlieren Beteiligte den Überblick und müssen doch unter Druck entscheidende Schritte in die Wege leiten.


Welche Aufgaben kommen dann auf den Betriebsrat zu, wenn er erfolgreich agieren will? Wie können Betriebsräte Themen der Belegschaft positionieren, als Gremium konstruktiv zusammen arbeiten und sicher verhandeln? Wie navigiert ein Betriebsrat durch Krisenzeiten und wie kann das Betriebsratshandeln sich immer wieder neuen Gegebenheiten anpassen?

Mit Hilfe der TZI (Themenzentrierten Interaktion) lassen sich Prozesse in Gruppen, Teams, Unternehmen und Organisationen besser analysieren, planen, steuern und gestalten. Dabei werden Kooperation, Persönlichkeitsentwicklung und verantwortliches Handeln bei der Bearbeitung sachlicher Anliegen und Aufgaben miteinander verbunden.

Anmeldeschluss: 2.10.2014
Kongressbeginn: 20.10.2014, 10:00 Uhr
Kongressende: 21.10.2014, 15:30 Uhr
Kongressort: Caritas-Pirckheimer-Haus in Nürnberg (CPH), Königstraße 64, 90402 Nürnberg, Tel. 0911/23460
Anmeldung: siehe Flyer
Website: www.betriebsratshandeln.de

21. Juni 2014: Kapitalismuskritik und die Frage nach den Alternativen

In diesem Tagesseminar erörtert Dr. Hermann Lueer, ob es um eine bessere Marktregulierung geht oder ob die Aufhebung des Kapitalismus anzustreben ist.

Fehler in der Erklärung der Ursachen einer störenden Wirkung setzen sich gewöhnlich in einem falschen Lösungsvorschlag fort. Wer sich Armut als Folge von Marktversagen erklärt, sucht nach Alternativen der Marktregulierung. Wer sich Armut als notwendige Folge der marktwirtschaftlichen Produktionsverhältnisse erklärt, will diese Verhältnisse abschaffen. Jede Alternative zur kapitalistischen Wirklichkeit ist daher nur so gut wie die ihr zugrunde liegende Erklärung der kapitalistischen Produktionsverhältnisse, zu denen sie eine Alternative sein soll. Dementsprechend geht es in diesem Seminar nicht darum, unabhängig von den Gründen für weltweit zu beobachtende Verarmungsprozesse eine bessere Welt auszumalen, sondern darum, aus der kritischen Erklärung des Kapitalismus die Grundprinzipien einer Ökonomie und Gesellschaft jenseits dieses Produktionsverhältnisses abzuleiten. Kritik und Alternativen werden so zusammengebracht.

Da die Frage nach der Alternative zur globalisierten marktwirtschaftlichen Gesellschaftsordnung gerne mit dem Hinweis auf das Scheitern des „Realsozialismus“ zurückgewiesen wird, bzw. dieses Scheitern in den Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegungen zu starker Verunsicherung geführt hat, soll die Auseinandersetzung mit den Fehlern der „Realsozialisten“ im Seminar ausführlich erfolgen. Dabei soll ausgiebig die Frage erörtert werden, ob es nur um eine bessere Marktregulierung geht oder ob die Aufhebung des Kapitalismus anzustreben ist.

Referent:  Dr. Hermann Lueer

Anmeldeschluss: Freitag, 13. Juni 2014
Seminarbeginn: Samstag, 21. Juni, 10:00 Uhr
Seminarende: Samstag, 21. Juni 2014, 17:30 Uhr
Seminarort: DGB-Haus München, Schwanthalerstraße 64, 80336 München
Anmeldung: siehe Flyer

DGB-Gewerkschaften rufen zur Europawahl auf

Die DGB Gewerkschaften rufen dazu auf, am 25. Mai für ein soziales, gerechtes und demokratisches Europa zu stimmen.

Ende Mai wird in allen Staaten der Europäischen Union das Europäische Parlament gewählt. Der DGB Bundesvorstand rief indes dazu auf, sich rege an der Wahl zu beiligen. Bei den Europawahlen 2014 könne man gemeinsam die Weichen für den längst überfälligen Kurswechsel stellen, heißt es im Wahlaufruf. "Aus der Finanz- und Wirtschaftskrise ist längst eine tiefgreifende soziale Krise geworden", warnen die DGB-Gewerkschaften. Das Lohn-, Sozial- und Steuerdumping verschärfe zudem das Auseinanderdriften der Europäischen Union. Das Europäische Parlament müsse der "Motor für sozialen Fortschritt werden".Deshalb zähle jede Stimme für Kandidatinnen und Kandidaten, die sich für ein soziales, gerechtes und demokratisches Europa einsetzen.

Bild: Kongress der DGB-Jugend im Juli1952 in Frankfurt/Main unter dem Motto: "Lasst endlich Europa werden".


24. Mai 2014: Reihe zum 1. Weltkrieg: „Kriegssozialismus“

In diesem dritten Seminar unserer Seminarreihe zum Ersten Weltkrieg geht es um die Entwicklung der Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegung 1914 – 1918.

Diskutiert werden soll die Entwicklung von der für viele Zeitgenossen überraschenden und nicht selten als „Verrat“ gebrandmarkten Befürwortung des Krieges durch SPD und Gewerkschaften im Sommer 1914 bis zum Beginn der Novemberrevolution 1918, die den Frieden ermöglichte.

Auffällig sind dabei die plötzlichen Kurswechsel der Arbeiterbewegung: von angeblicher nationaler Euphorie zu Kriegsbeginn über wachsenden Unmut bis hin zu politischen Streiks und massenhafter Radikalisierung seit 1916. Blickt man tiefer, wird klar, dass der Krieg Widersprüche offenlegte, die schon länger angelegt waren. Trotz organisatorischer Einheit gab es die unterschiedlichsten Vorstellungen zum politischen Kurs der sozialistischen Bewegung, die im Krieg grell hervortraten. Doch durch die Dominanz der Kriegsfrage ergaben sich auch Kombinationen, die dem gewohnten rechts-links-Schema widersprechen: nicht nur bekannte Persönlichkeiten der Linken wie Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht, sondern auch Revisionisten und Zentrum der SPD wie Eduard Bernstein und Karl Kautsky sprachen sich gegen den Krieg aus. Die Auseinandersetzung war zudem nicht beschränkt auf die Flügelkämpfe in der SPD: es war die Gewerkschaftsbasis, die mit den Massenstreiks ab 1916 diewirksamsten Zeichen gegen den Krieg setzte und die Novemberrevolution vorbereitete.

Das Seminar will einen Überblick über Akteure, Ideen und Handlungen der Arbeiterbewegung von 1914 bis 1918 geben. Ziel ist dabei nicht das rückblickende Finden einer einzig richtigen Strategie, sondern das Nachvollziehen von Interessen und Konflikten, die zur Neuorganisation der politischen Landschaft führten.

Referent: Dr. Ralf Hoffrogge, Historiker

Anmeldeschluss: Montag, 19. Mai 2014
Seminarbeginn: Samstag, 24. Mai 2014,
9:30 Uhr
Seminarende: Samstag, 24. Mai 2014, 17:30 Uhr
Seminarort: DGB-Haus München Schwanthalerstraße 64 80336 München
Foto: ver.di-Archiv

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Artikelaktionen

Gute Weiterbildung gestalten!

 

Mit der Digitalisierung sehen sich Beschäftigte und Unternehmen immer neuen Anforderungen ausgesetzt. Wie muss Weiterbildung gestaltet sein, damit die Arbeitenden nicht zum Spielball wechselnder Marktanforderungen werden? Welche Möglichkeiten gibt es für betriebliche Interessenvertretungen, gute Weiterbildung vorausschauend mitzugestalten?

Unser Beratungsangebot

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Alphabetisierung jetzt!

In Deutschland gibt es über 6,2 Millionen Menschen zwischen 18 und 64 Jahren, die nicht gut lesen und schreiben können.
Das DGB Bildungswerk Bayern baut deshalb kollegiale Netzwerke für Grundbildung und Alphabetisierung in den Betrieben auf.

Weitere Informationen

Überblick und Ansprechpersonen in Bayern

 


MAV katholische Kirche

DGB Bildungswerk Bayern präsentiert 2020 in Zusammenarbeit mit ver.di FB 3 (Gesundheit, soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen) erstmals ein eigenes Jahresprogramm für die Mitarbeitervertretungen der katholischen Kirche. Zu allen Seminaren im Jahresprogramm liegen Anerkennungen nach § 16 MAVO vor.

Zum Programm

DGB Bayern

03.01.2020. Arbeitsmarkt: Qualifizierung der Beschäftigten muss stärker in den Fokus rücken – Politik und Arbeitgeber gefordert

13.12.2019. DGB Bayern fordert Entlastungen für Minijobbende

29.11.2019. Gemeinsam Langzeitarbeitslosigkeit reduzieren – Fokus auf Prävention

IG Metall Bayern

16.01.2020. Harman: Stoppt den Profitgier-Plan!

16.01.2020. IG Metall Bayern startet in Tarifrunde 2020 für die Metall- und Elektroindustrie

13.01.2020. Vorsprung durch Mitbestimmung

ver.di Bayern

20.01.2020. Provinzial NordWest: Sozial geschützt

20.12.2019. Tariflösung für Kaufhof und Karstadt

18.12.2019. Tarifabschluss in der Leiharbeit