Eine schlagkräftige Interessenvertretung

setzt einen schlagkräftigen Bildungspartner voraus.

Das Bildungswerk des Deutschen Gewerkschaftsbundes Bayern veranstaltet jährlich knapp 700 Seminare und steht vor Ort zur Seite. Vom Altenpfleger bis zur Werkzeugmechanikerin - das DGB Bildungswerk Bayern macht sich seit 40 Jahren für alle stark, die für ihre Interessen eintreten.

Aktuelle Seminare

Kein Tarifvertrag

Rechte, Möglichkeiten und Probleme in Betrieben ohne Tarifvertrag Wenn es im Betrieb keinen Tarifvertrag gibt oder der Arbeitgebers aus dem Arbeitgeberverband...

Büro Oberbayern
vom 23.07.201924.07.2019

Beraten als Betriebliche Interessenvertretung: Zwischen Ohnmacht und Helfersyndrom

Betriebsrat, Personalrat und Mitarbeitervertretung beraten Beschäftigte unentwegt. Das Seminar soll erste Kompetenzen theoretisch, aber vor allem praktisch...

Büro Oberbayern
vom 24.07.201925.07.2019

Die goldenen Regeln der Betriebsratsarbeit

Organisation der Betriebsratsarbeit Betriebsräte sind in ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit besonderen Belastungen ausgesetzt. Als Vorreiter gerechterer...

Büro Oberbayern
vom 24.07.201926.07.2019

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz

Mit dem "Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz" (AGG) ergeben sich zahlreiche neue Rechte und Pflichten für betriebliche Interessenvertretungen. Es hat insgesamt...

Büro Oberbayern
am 24.07.2019

Betriebliche Weiterbildung im Zeichen des digitalen Wandels - Betriebs- und Personalräte als Weiterbildungsmentoren

Diese Veranstaltung wird gemeinsam mit der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit durchgeführt. Sie ist Teil des bayerischen Weiterbildungspakts Wir...

Büro Oberbayern
am 24.07.2019

Programm

Es gibt viele Möglichkeiten, sich unserem Seminarprogramm zu nähern. Sie können:
Das PDF herunterladen
Die Seminarsuche nutzen
Oder in Papierform bestellen

x
Zum Zwecke der Durchführung der Seminarsuche, der Seminar- und Kursbuchung verwendet diese Website Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

DGB Bildungswerk Bayern

30.09 - 02.10 in Hamburg: SAP-Fachtagung 2014 – für Betriebs- und Personalräte

Der Software-Hersteller im schönen Walldorf schläft nie, weshalb SAP die Interessenvertretungen vor immer neue Aufgaben stellt. Bei der SAP-Fachtagung vom 30. September bis zum 2. Oktober in Hamburg finden zahlreiche Vorträge und Workshops zum Thema statt. Eine Veranstaltung von TIBAY und des TBS-Netzes.

SAP wird in großen und zunehmend auch in mittelständischen Unternehmen und Organisationen eingesetzt. Damit sollen die einzelnen Geschäftsprozesse miteinander verbunden und so steuer- und auswertbar gemacht werden. Für die Interessenvertretungen bedeutet der Umgang mit dem SAP-Universum eine Fülle von Handlungsfeldern in Bezug auf Themen wie Beschäftigtendatenschutz, Leistungs- und Verhaltenskontrolle, aber auch Prozessveränderungen und Qualifizierungsmaßnahmen, um nur einige zu nennen.

Die SAP-Fachtagung für Betriebs- und Personalräte bietet Orientierung, Handlungshilfen, kompetente Beratungserfahrung und Erfahrungsaustausch. Das hier aufgeführte Programm stellt den aktuellen Stand der Planung dar und wird bei Änderungen umgehend aktualisiert.

Die Tagung ist eine Veranstaltung nach § 37.6 BetrVG in Verbindung mit § 40 BetrVG sowie nach entsprechenden Regelungen des BPersVG bzw. LPersVG, MVG bzw. der MAVO.

Veranstaltungsbeginn: 30. September 2014, 12:00 Uhr
Veranstaltungsende: 02. Oktober 2014, 14:00 Uhr
Veranstaltungsort: Lindner Hotel Am Michel, Neanderstr. 20, 20459 Hamburg

Näheres ist der Website der Fachtagung zu entnehmen

11. Mai 2014: Buchvorstellung – Einmal Palästina und zurück

Am Sonntag, dem 11. Mai, wird der Journalist und Shoa-Überlebende Karl Pfeifer sein neues Buch "Einmal Palästina und zurück – ein jüdischer Lebensweg" in München vorstellen. Im Buch beschreibt der Autor unter anderem seine Kindheitsjahre in Europa und wie er die Staatsgründung Israels erlebte.

1928 in Baden bei Wien geboren, wächst Karl Pfeifer als Sohn einer jüdischen Familie auf. Er besucht die öffentliche Volksschule, ansonsten bleibt die „kleine jüdische Gemeinde“ – auch aufgrund des herrschenden Antisemitismus – „mehr oder weniger unter sich“. Diese isolierte Existenz begünstigt zionistische Hoffnungen. Gleichzeitig lassen sich die Eltern von der antisemitischen Stimmung noch nicht vertreiben, „die Zeichen waren an der Wand aber man wollte oder konnte sie nicht sehen.“

Nach dem Anschluss im März 1938 geht alles sehr schnell: Ein Urlaub soll es werden, in Wirklichkeit führt die Flucht vor den Nazis über die Schweiz, Italien und Kroatien nach Ungarn. Der 10jährige Karl kommt ins Internat und lernt Ungarisch. Später in Budapest erlebt er wieder antisemitische Angriffe. Karl schließt sich dem HaSchomer Hatzair, einer zionistisch-sozialistischen Bewegung, an und kann 1943 unter falschem Namen mithilfe der Jugend-Alijah nach Eretz Israel flüchten. Drei Jahre wird Karl im Kibbuz erzogen. 1946 tritt er einer Eliteeinheit der Hagana bei und erlebt von 1946 bis 1949 als Soldat des Palmach die Kämpfe um die Geburt des Staates Israel. Auf der Suche nach einer Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeit kehrt er nach Europa zurück, wird in Frankreich wegen illegalen Aufenthalts gefasst und schließlich per Zug nach Österreich zurückexpediert.

„Einmal Palästina und zurück“ (Edition Steinbauer, Wien 2013) nennt Karl Pfeifer seine Erinnerungen, die er geschickt mit den Zeitläufen verbindet. Pfeifer arbeitet seit 1979 als Journalist in Wien, schreibt u. a. für die „Illustrierte Neue Welt“ (Wien) sowie die Berliner Zeitungen „Jüdische Allgemeine“ und „Jungle World“.

Eine gemeinsame Veranstaltung des DGB Bildungswerks Bayern, der Deutsch-Israelischen Gesellschaft e.V. Arbeitsgruppe München sowie der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern.

Veranstaltungbeginn: Sonntag,11. Mai 2014, 19:00 Uhr
Seminarort: Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18

Immer auf Ballhöhe – Mit dem WM-Faltplaner des Bildungswerks

Die Fußball-Weltmeisterschaft naht. Und mit dem WM-Planer des DGB Bildungswerks Bayern sind Sie über die aktuellen Verläufe jederzeit gut informiert. Sie erhalten den WM-Planer derzeit zusammen mit unseren Seminareinladungen.

Im Hinblick auf die Fußball-WM setzt das DGB Bildungswerk Bayern auf die sportliche Fairness der bayerischen Unternehmen. Es sollte möglich sein, dass alle Beschäftigten jene Spiele live verfolgen können, für die sie sich am meisten interessieren. Denn eine gute Stimmung im Team ist bekanntlich der beste Garant für den Erfolg.

Fairness bleibt dabei oberstes Gebot. Probleme wie in Brasilien oder sklavische Ausbeutung wie in Katar verdienen konsequent die rote Karte für die Verantwortlichen. Denn es sind die Beschäftigten, die auf den Baustellen oder an den Ticketschaltern diese sportlichen Großereignisse erst möglich machen. Sie müssen deshalb unter allen Umständen vor groben Fouls geschützt werden.

Das DGB Bildungswerk Bayern wünscht in diesem Sinne eine hochklassige Weltmeisterschaft, in der Sport, Spaß und ein solidarisches Miteinander im Vordergrund stehen. Gemeinsame Ziele verbinden: Deshalb hoffen wir auf einen guten Teamgeist zwischen Beschäftigten und Verantwortlichen, zwischen Spielern und Trainern. Und darauf, dass die Fußballfans und Nichtfußballfans aller Länder und über alle Gesellschaftsschichten hinweg näher zusammenrücken.

Den WM-Planer im akkusparenden Papierformat erhalten Sie derzeit mit unseren Seminareinladungen oder an unserem Stand am 1. Mai in München.

26. April 2014: Marx für Anfänger - Ein erster Überblick

Vor dem Hintergrund der allen auf-fallenden Krisenprozesse und vielfachen Proteste gegen die vor allem sozial-politischen Folgen der europa- und weltweiten ökonomischen Entwicklungen werden wir der Frage nachgehen, welche wesentlichen Analysen zur und Einwände gegen die Welt von Lohnarbeit, Kapital und Gewinn uns von Marx angeboten werden.

Eines fällt auf: auch viele Kritiker/innen an den diversen krisen-haften Erscheinungsformen haben an den Grundsätzen von Ware, Geld, Arbeit, Gewinn und Märkten nichts auszusetzen, sondern bemühen sich ausschließlich um ein möglichst gerechtes und soziales Zurechtkommen der Leute in schwierigen Zeiten. Da ist dann viel von „Gier“, „Heuschrecken“, „Haifisch-Kapitalismus“ oder „den“ „Reichen“ die Rede, ohne dass diese Erscheinungsformen syste-matisch und begrifflich auf den Punkt gebracht werden.
Im Seminar soll gezeigt werden, dass all das nicht Marxens Sache war.
Das Seminar bietet interessierten Kolleginnen und Kollegen einen ersten Überblick über „Das Kapital“ Band 1 und soll die Teilnehmenden motivieren, sich intensiver mit den angesprochenen Themen zu befassen.

Seminarbeginn: Samstag, 26. April 2014, 09:30 Uhr
Seminarende: Samstag, 26. April 2014, 17:30 Uhr
Seminarort: DGB-Haus München, Schwanthalerstraße 64, 80336 München

Bitte nicht mehr anmelden! Keine Teilnahme mehr möglich.

12. April 2014: Bolschewismus und Stalinismus

Die Idee der Revolution und einer sozialistischen Gesellschaft haben angesichts der Erfahrung mit dem realexistierenden Sozialismus schwersten Schaden erlitten. Zu Recht, hat doch das von Lenin und seinen Nachfolgern angeführte staatssozialistische Experiment einen einzigen Trümmerhaufen hinterlassen.

Zu Recht, hat doch das von Lenin und seinen Nachfolgern angeführte staatssozialistische Experiment einen einzigen Trümmerhaufen hinterlassen.Der Kommunismus steht seitdem für politische Unfreiheit, ökonomische Ineffizienz und Staatsterror, demMillionen von Menschen zum Opfergefallen sind. Angesichts dessen, wasman sich zu verwirklichen vornahm, die Errichtung einer klassenlosenGesellschaft und die Emanzipation der Menschheit, fällt die Bilanz katastrophalaus. Daran ist nicht zu rütteln.

Was jedoch gerne verdrängt und vergessen wird, ist die historische Tatsache, dass es bereits sehr früh eine radikale Kritik von Links am bolschewistischen Staatskommunismus gab. Diese war nicht bloß sehr hell- und weitsichtig, sondern stand auch für eine geschichtlich unterlegene Perspektive: Treue zur Idee radikaler Emanzipation von jeder Herrschaft bei gleichzeitig bedingungsloser Kritik autoritärer Befreiungsmodelle.

Das Seminar will diese von Staatskommunisten wie Antikommunisten in merkwürdiger Einigkeit bekämpfte oder ignorierte und entsprechend wenig bekannte Tradition vorstellen und auf ihre bleibende Aktualität hin befragen.

Seminarbeginn:Samstag,12. April 2014, 10:00 Uhr
Seminarende: Samstag,12. April 2014, 17:30 Uhr
Seminarort: DGB-Haus München,Schwanthalerstraße 64,80336 München


Zum Veranstaltungsflyer und weiteren Informationen zur Anmeldung

Artikelaktionen

Digitalisierung begleiten!

Betriebs- und Personalräte können den digitalen Wandel in Unternehmen begleiten - damit die Beschäftigten nicht auf der Strecke bleiben. Wie das geht, erklären wir in unseren Seminaren für Weiterbildungsmentoren. Diese Seminare sind Teil des bayerischen Weiterbildungspakts und werden vom DGB Bildungswerk Bayern in Zusammenarbeit mit dem DGB Bayern und der Bundesagentur für Arbeit durchgeführt. Die nächsten Termine:

24. Juli (Nürnberg)
23. Oktober (Würzburg)

Gute Weiterbildung gestalten!

 

Mit der Digitalisierung sehen sich Beschäftigte und Unternehmen immer neuen Anforderungen ausgesetzt. Wie muss Weiterbildung gestaltet sein, damit die Arbeitenden nicht zum Spielball wechselnder Marktanforderungen werden? Welche Möglichkeiten gibt es für betriebliche Interessenvertretungen, gute Weiterbildung vorausschauend mitzugestalten?

Unser Beratungsangebot

Zum Übersichts-Flyer

Alphabetisierung jetzt!

In Deutschland gibt es über 7,5 Millionen Menschen zwischen 18 und 64 Jahren, die nicht gut lesen und schreiben können.
Das DGB Bildungswerk Bayern baut deshalb kollegiale Netzwerke für Grundbildung und Alphabetisierung in den Betrieben auf.

Weitere Informationen

Überblick und Ansprechpersonen in Bayern

 


DGB Bayern

01.07.2019. Arbeitsmarkt: Bayerns Frauen weiter in atypischer Beschäftigung gefangen

27.06.2019. DGB Bayern kritisiert „Vergabegesetz light“ – Antrag von CSU und Freien Wählern geht nicht weit genug

11.06.2019. Bayerns Beschäftigte leisteten 2018 mehr als 139 Millionen unbezahlte Überstunden

IG Metall Bayern

15.07.2019. Mehr Geld jetzt – mehr frei 2020?

06.07.2019. IG Metall drängt auf mehr Mitbestimmung im Wandel

06.07.2019. Auszeichnung für die leise Kämpferin und den starken Sepp

ver.di Bayern

16.07.2019. Arbeitsniederlegungen bei Amazon

12.07.2019. ver.di und neue Autobahngesellschaft einigen sich auf Manteltarifvertrag

09.07.2019. Einigungen im Einzelhandel