Technologie- und Innovationsberatung

TIBAY – Die Beratungseinrichtung

Ob im Betrieb, in einer Einigungsstelle oder vor Gericht. Die Sachverständigen von TIBAY helfen Betriebs- und Personalräten bei einer Vielzahl von Problemen. Zusammen mit unseren Partnern des bundesweiten TBS-Netzes entwerfen die TIBAY-Experten Betriebs- und Dienstvereinbarungen, Gutachten oder Stellungnahmen. Damit Technologie sozialverträglich eingesetzt wird.

Aktuelle Seminare

Wirtschaftsausschuss Kompakt II

Die moderne Betriebswirtschaft hält Einzug in die Unternehmen. Ob Produktions-, Dienstleistungs- oder Sozialbereich: Neue Finanzierungsformen, veränderte...

Büro Oberbayern
vom 28.09.202002.10.2020

Leistungs- und Verhaltenskontrolle mit IT-Systemen

Nahezu alle IT-Systeme können zur Leistungs- und Verhaltenskontrolle der Beschäftigten genutzt werden und fallen somit unter die betriebliche Mitbestimmung. Das...

Büro Oberbayern
vom 26.10.202028.10.2020

Datenschutz im Gremiumsbüro unter Berücksichtigung der neuen DSGVO

Seminar im Auftrag von Verdi FB 3 Gesundheit, soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen Das neue Datenschutzrecht ist nicht nur für Unternehmer mit großen Unsicherheiten...

Büro Landesstelle
vom 17.11.202018.11.2020

Förderung von Weiterbildung

Der Weiterbildungsinitiator des DGB Bildungswerk Bayern berät Beschäftigte zum Bayerischen Bildungsscheck. Informationen darüber finden sich hier.

 

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Neues aus dem Hause TIBAY

Kostenloser Online-Vortrag: Betriebliche Weiterbildung gestalten – Rahmenbedingungen und Fördermöglichkeiten

Eine Online-Veranstaltung für betriebliche Interessenvertretungen im Rahmen des Kooperationsprojekts „Weiterbildungsmentoren“ des DGB Bayern und der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit

Die Digitalisierung hat enorme Auswirkungen auf das Thema Qualifizierung. Infolge des technologischen Fortschritts trägt eine einmal gemachte Ausbildung heute nicht mehr durch das ganze Leben. Weiterbildung wird daher immer wichtiger, um den ständig neuen beruflichen Herausforderungen gewachsen zu sein. Damit sie auch im Interesse der Beschäftigten erfolgt, ist das Engagement betrieblicher Interessenvertretungen gefragt.

Die Veranstaltung gibt einen Überblick über das Thema und behandelt dabei v.a. folgende Punkte:

  • Was ist gute Weiterbildung aus Sicht der Beschäftigten?
  • Mitbestimmungsrechte und Informationsansprüche des Betriebsrats bzw. Personalrats in der Weiterbildung nach Betriebsverfassungsgesetz / Personalvertretungsgesetz
  • Fördermöglichkeiten und Unterstützungsangebote für Beschäftigte und Betriebe durch die Bundesagentur für Arbeit (das neue „Arbeit-von-morgen-Gesetz“)
  • Austausch und Ideenfindung für die eigene Arbeit: Konkrete Tipps aus der Praxis des Weiterbildungsinitiators beim DGB Bildungswerk Bayern und der Bundesagentur für Arbeit

Referent/innen: Dr. Christopher Franke, DGB Bildungswerk Bayern und Martin Jahna, Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit

Eine Veranstaltung für betriebliche Interessenvertretungen nach § 37 Abs. 6 BetrVG, Art. 46 Abs. 5 BayPVG, § 46 Abs. 6 BPersVG, § 96 Abs. 4 SGB IX. Die Teilnahme ist kostenlos.
Termine: 6.10. und 8.12.2020, 10:00 – 12.30 Uhr
Link zur Anmeldung erfolgt demnächst an dieser Stelle

    

Weiterbildung während Corona-Pandemie und Kurzarbeit

Das DGB Bildungswerk Bayern unterstützt betriebliche Interessenvertretungen weiterhin wie gewohnt bei beruflicher Weiterbildung.

Der Weiterbildungsinitiator des DGB Bildungswerks hilft bei der Planung und Umsetzung von beruflicher Weiterbildung im Betrieb.Für Fragen, wie auch in der speziellen Situation mit Corona oder im Zusammenhang mit Kurzarbeit berufliche Weiterbildung im Sinne der Kolleginnen und Kollegen im Betrieb geplant und umgesetzt werden kann, steht euch unser Weiterbildungsinitiator gerne zur Verfügung. 

Besonders das Qualifizierungschancengesetz, das durch die regional zuständigen Agenturen für Arbeit umgesetzt wird, bietet sehr gute Fördermöglichkeiten für eine solide berufliche Weiterbildung.

Hierbei kann es für Beschäftigte ohne (verwertbaren) Berufsabschluss um den Erwerb eines Berufsabschlusses gehen. Außerdem gilt für alle Beschäftigten unabhängig von Qualifikationseben oder Alter: Es können hochwertige Weiterbildungsmaßnahmen gefördert werden, die auf neue Anforderungen durch Digitalisierung oder Strukturwandel vorbereiten. Unsere Beratung ist kostenlos.

 Außerdem lesenswert: Weiterbildung in Zeiten von Corona mit dem Bayerischen Bildungsscheck

Kontakt:
Dr. Christopher Franke
Weiterbildungsinitiator / Bildungberater Digitalisierung

Zur freien Verfügung: TIBAY veröffentlicht BV-Formulierungsvorschläge für Mobile Arbeit in der Krise

Die gewerkschaftliche Technologieberatung in Bayern (TIBAY) hat heute Formulierungsvorschläge für eine Betriebsvereinbarung „Mobile Arbeit im Falle einer Pandemie oder Epidemie“ veröffentlicht. Eine unkomplizierte und schnelle Lösung.

Die vorliegenden Vorschläge ermöglichen die rasche Regelung der Arbeit von unterwegs oder von Zuhause aus, ohne das gesamte Instrumentarium der Arbeitsstättenverordnung in Anschlag zu bringen, erläutert Torsten Weber, Leiter der Technologieberatung TIBAY in München die veröffentlichten Regelungsvorschläge. „Mit diesen Bausteinen lässt sich die Mobile Arbeit schnell und unbürokratisch umsetzen, sie sorgen aber auch dafür, dass der betriebliche Ausnahmezustand kein Dauerzustand bleibt.“

Die Mitbestimmung nach § 87 (1) Nr. 6 BetrVG bliebe weitgehend erhalten, so Weber. „Wir wollen vermeiden, dass die Interessenvertretung mit Regelungen überfahren wird, die sich nicht mehr zurückdrehen lassen“ Es gehe dabei darum, die betrieblichen Ansteckungsgelegenheit zu reduzieren und Risiko-Gruppen zu schützen sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu gewährleisten, ohne die Interessenvertretung zu schwächen.

Ein Regelungsentwurf für die Teilnahme an Betriebsrats-Webinaren ist im Entwurf ebenfalls enthalten, außerdem ein Vorschlag zur Stärkung der Beschlussfähigkeit des Betriebsrates bei Video-Konferenzen. Hierbei stützt man sich auf den Vorschlag von Prof. Dr. Peter Wedde. Der Datenschutz-Spezialist hatte für den BUND-Verlag vor einigen Tagen einen Vorschlag erarbeitet, für dessen Wirksamkeit aber keine Haftung übernommen werden könne.

Neben von TIBAY entworfenen Regelungen sind die Formulierungsvorschläge von den Regelungsbausteinen „Betrieblicher Umgang mit einer Epidemie oder Pandemie“ der Technologie-Beratungsstelle NRW inspiriert. Darin sind zur Mobilen Arbeit wiederum aktuelle Vorschläge der IG Metall integriert. Zur weiteren betrieblichen Anpassung schlägt TIBAY unter anderem das Werk „Mobile Arbeit - Empfehlungen für die tarif- und betriebspolitische Gestaltung“ der Gewerkschaft Verdi vor.

Die Formulierungsvorschläge müssen unbedingt noch auf die betrieblichen Belange angepasst werden.

Download Formulierungsvorschläge

TIBAY: Was wir machen

Die Technologie- und Innovationsberatungsagentur in Bayern (TIBAY) ist heute eine Abteilung des DGB Bildungswerks Bayern und zugleich Teil des bundesweiten TBS-Netzes. Gegründet wurde das gewerkschaftsnahe Institut als gemeinsames Projekt des bayerischen Arbeitsministeriums und der DGB-Gewerkschaften im Jahre 1999. Seitdem berät TIBAY erfolgreich betriebliche Interessenvertretungen in Bayern.

TIBAY unterstützen Betriebs- und Personalräte sowie Mitarbeitervertretungen dabei, sich aktiv in betriebliche Veränderungs- und Gestaltungsprozesse einzubringen. TIBAY hat sich insbesondere auf die Begleitung digitaler Veränderungsprozesse spezialisiert – am Ende der Beratung steht zumeist eine Betriebs- oder Dienstvereinbarung.

Die Beratungs- und Bildungsangebote der Technologie-Beratungsstellen sind immer auch ein Gegengewicht zu Beratenden des Managements, die in Belegschaften vor allem einen Kostenfaktor sehen und einseitige technische Lösungen, Überwachung und Standortverlagerungen vor Nachhaltigkeit setzen.

Beratung für die Interessenvertretung

Nah am betrieblichen Problem, fachlich aktuell und vertrauensvoll in der Zusammenarbeit erarbeiten wir gemeinsam Strategien und stärken deren Position. Hierfür stellen wir Expertenwissen und praktische Erfahrungen zur Verfügung. Unsere Spezialistinnen und Spezialisten kommen zu Ihnen ins Unternehmen und unterstützen Sie bei der Erarbeitung möglicher Lösungsansätze, die an Ihren Anforderungen ausgerichtet sind.

Die Beratungen werden gemäß § 80.3 oder § 111 BetrVG bzw. nach entsprechenden Regelungen der Personalvertretungsgesetze der Länder und des Bundes sowie der Regelungen für Mitarbeitervertretungen der katholischen und evangelischen Kirchen durchgeführt und in der Regel vom Arbeitgeber bezahlt.

Inhouse- / Betriebsseminare

In Kooperation mit gewerkschaftlichen Bildungsträgern – die in der Regel den Seminarrahmen organisieren – sorgen unsere  Referentinnen und Referenten seit mehr als zwei Dekaden für eine professionelle Gestaltung von Seminaren für Einsteigende und Fortgeschrittene.

Betriebliche Seminare für Gremien eines Unternehmens oder einer Dienststelle sind stets problembezogen und lösungsorientiert ausgerichtet an der spezifischen betrieblichen Situation. Gemeinsam wird ein maßgeschneidertes Seminar entwickelt. In den Seminaren gehen die Referentinnen und Referenten auf konkrete Rahmenbedingungen ein und bieten gegebenenfalls die Möglichkeit, auch andere betriebliche Akteure und Experten einzubeziehen.

TIBAY berät und schult seit 1999 erfolgreich betriebliche Interessenvertretungen in Bayern. Wenden Sie sich jederzeit an uns, wenn Sie eine Beratung wünschen:

 

TIBAY Technologie- und Innovationsberatung
in Bayern beim DGB Bildungswerk
Schwanthalerstr. 64
D-80336 München
Tel.:  +49 (089) 54 34 46 - 14
E-Mail:

 

 

 

DGB-Index Gute Arbeit: Ein Drittel arbeitet ohne Wertschätzung der eigenen Person

Wie bewerten Beschäftigten die sozialen Beziehungen im Betrieb? Der aktuelle DGB-Index Gute Arbeit gibt Antworten.

Zu einem guten Betriebsklima gehören eine vertrauensvolle Kommunikation ebenso wie ein wertschätzendes Verhalten und soziale Unterstützungdurch Kolleg*innen und Vorgesetzte. Das Betriebsklima kann im positivenFall Motivation, Wohlbefinden und Gesundheit der Beschäftigten fördernund trägt dann zu einer guten Arbeitsqualität bei. Fehlende soziale Unterstützung und ein destruktives Führungsverhalten führen dagegen zu Stress und können die körperliche und psychische Gesundheit beeinträchtigen. Die Ergebnisse der repräsentativen Beschäftigtenbefragung zum DGB-In-dex Gute Arbeit 2018 zeigen, dass die Beschäftigten in Deutschland das Klima in ihren Unternehmen differenziert bewerten. Während die große Mehrheit der Befragten auf die Unterstützung durch Kolleg*innen zählenkann, ist die Kommunikation gegenüber den Vorgesetzten häufig von Angst geprägt.

Zu den Ergebnissen

Warum Industrie 4.0 ohne berufliche und politische Bildung, Mitbestimmung und Demokratie zum Scheitern verurteilt ist

Wer sich dafür interessiert, wie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Zeiten der großen Transformation, also in Zeiten von politischen und technischen Umbrüchen sich beruflich auf ihre Zukunft vorbereiten sollten, wie sie sich weiterbilden und am besten gemeinsam ihre Interessen vertreten, was Betriebsräte und Gewerkschaften neu, besser und anders machen sollten und wie in solchen Zeiten Bildungsarbeit wirksam gestaltet wird, konzeptionell wie organisatorisch — der sollte zu diesem Buch greifen.

Herausgeberin Irene Schulz, Geschäftsführendes Mitglied des Vorstandes der IG Metall, hält fest: „Politische und wirtschaftliche Demokratie sind zwei Seiten einer Medaille. Entsprechend stehen politische und berufliche Bildung, Aus- und Weiterbildung ebenfalls inhaltlich in einer engen Wechselwirkung und sind nicht voneinander zu trennen.“

Fast 70 Autorinnen, Autoren und InterviewpartnerInnen steuern in diesem Sammelband ihre Kompetenzen, Erfahrungen und ihr Wissen bei. Leiterinnen von Bildungsstätten und BildungsreferentInnen sind dabei, ebenso wie freiberufliche Coaches, Mediatorinnen und Organisationsberater, Experten für Digitalisierung, Betriebsräte und Vertrauensleute aus mittleren Unternehmen und aus Konzernen wie Ford, Daimler, BMW, John Deere, und Siemens, Bevollmächtigte der IG Metall und Wissenschaftler der Universität Bremen. Die Themen sind so vielfältig und nahe an dem betrieblichen Alltag wie die Autorinnen und Autoren es mit ihrer konkreten Tagesarbeit und Expertise sind: Es geht um die Gründung von Betriebsräten, um Tarifbindung, agiles Arbeiten, die Regulierung von mobiler Arbeit, um die Gestaltung von Digitalisierungsprozessen in den Unternehmen, um die neue Modulausbildung „Industrie 4.0 gestalten“ und das große Projekt „Arbeit und Innovation“ gezogen, an dem sich etwa 150 Betriebe beteiligen.  

Über allen Texten und Interviews liegt die entscheidende Frage: Worin besteht für die Beschäftigten das Leitbild der guten digitalen Arbeit 4.0? Und wie kann es im Betrieb durchgesetzt werden? 

Herausgeberin Irene Schulz: „Nur wenn wir die neuen Techniken so einführen und einsetzen, dass sie den Interessen der Beschäftigten und denen unserer demokratischen Gesellschaft entsprechen, kann aus dieser Transformation Fortschritt entstehen.“ Mit diesem gehaltvollen und perspektivenreichen Buch liefern die Bildungsarbeiter der IG Metall zu diesen Fragen eine Fülle an Informationen, Analysen und Deutungen.

Irene Schulz (Hrsg.) „Industrie im Wandel — Bildungsarbeit in Bewegung“, ein Praxishandbuch, Bund-Verlag, Frankfurt, 2019, 383 Seiten, 39,90 Euro

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14.08.2020. Corona-Überbrückungshilfe: Offizielles Formular verlinkt auf falsche Website

14.08.2020. Schule digital: Ohne Masterplan, aber mit Fortschritten

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12.08.2020. Priorität der IT-Sicherheit 2020: Datenlecks verhindern

07.08.2020. Digitale Barrierefreiheit: In Zeiten der Corona-Krise wichtiger denn je

06.08.2020. Exzellentes Kauf-Erlebnis statt Vertriebs-Exzellenz: Der Weg zum kundenzentrierten Vertrieb

03.08.2020. Mit Vorsprung aus der Krise: Umfassende Digitalisierungsstrategien für Unternehmen

Landesbeauftrage DS

06.07.2020. Neu: Informationspflichten bei der Rechnungsprüfung bayerischer öffentlicher Stellen

01.07.2020. Aktualisierung: Aktuelle Kurz-Information 31: Gemeindegenaue statistische Daten zu COVID-19-Erkrankungen?

01.07.2020. Aktualisierung: Aktuelle Kurz-Information 22: Identifizierung bei der Geltendmachung von Betroffenenrechten

25.06.2020. Aktualisierung: Sonderinformationen zum mobilen Arbeiten mit Privatgeräten zur Bewältigung der Corona-Pandemie

16.06.2020. Neu: Datenschutzfreundliches Grundkonzept der Corona-Warn-App - Freiwilligkeit darf nicht durch zweckwidrige Nutzung untergraben werden!

Kontakt

Torsten Weber

Leitung der Technologie- und Innovationsberatung

Tel. +49 (089) 54 34 46 - 14