28. Oktober 2026, 19:00–20:30 Uhr
Antisemitismus und die AfD
Immer wieder attackieren Afd-Funktionär:innen unter Rückgriff auf antisemitische Stereotype prominente Vertreter:innen jüdischen Lebens, teilen antisemitische Verschwörungserzählungen oder relativieren die Verbrechen des Nationalsozialismus. Trotz der zahlreichen einschlägigen Skandale in ihrer noch jungen Parteiengeschichte wird dem Antisemitismus in der Analyse der AfD jedoch kaum Beachtung geschenkt.
In seinem Buch, das 2025 im Verbrecher-Verlag erschienen ist, widmet sich Stefan Dietl dieser Leerstelle und beschreibt den Antisemitismus als wesentliches Ideologieelement und Welterklärungsmodell der AfD. Dabei nimmt er die verschiedenen Erscheinungsformen des Judenhasses in der Partei ebenso unter die Lupe wie die Versuche der AfD, sich als Bollwerk gegen Antisemitismus und Fürsprecherin Israels zu inszenieren.
Referent: Stefan Dietl, Gewerkschafter, Journalist und Buchautor
Die Teilnahme ist kostenlos.