Sie sind hier: Startseite // Politische Bildung // Archiv // 14. März: Frühbürgerliche Denker - Thomas Hobbes und John Locke

Theorie für eine verändernde Praxis

das gewerkschaftspolitische Seminarprogramm

In Zeiten rasanter und tiefgreifender gesellschaftlicher Umbrüche ist theoretische Orientierung nötiger denn je. Mit unserem Bildungsangebot möchten wir Räume zur Verfügung stellen, in denen Orientierungsprozesse in solidarischer Zu­sammenarbeit stattfinden können. Hier eine Übersicht der kommenden Veranstaltungen.

x
Zum Zwecke der Durchführung der Seminarsuche, der Seminar- und Kursbuchung verwendet diese Website Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

14. März: Frühbürgerliche Denker - Thomas Hobbes und John Locke

Thomas Hobbes (1588 – 1679) und John Locke (1632 – 1704) sind zentrale und bis heute relevante Denker in der langen Phase des aufkommenden Kapitalismus.

Sie sind als politische Denker nach wie vor im Gespräch, zum einen weil sie Riesen sind, auf deren Schultern die Nachfolgenden steigen konnten, zum anderen, weil Wesentliches ihrer Konzeptionen auch heute aktuell zu sein scheint. Im Tagesseminar wird der Historiker Leo Brux die grundsätzlichen Gedanken beider Denker für die aktuellen Debatten formulieren.

Hobbes ist für diejenigen attraktiv, die die Priorität sehen im Schutz des Individuums vor Gefahren für Leib und Leben und vor chaotischen Verhältnissen (dem „Naturzustand“), und zwar durch den Aufbau von absoluter Macht. Locke gehört ebenfalls zu den Vordenkern der „Markt-Gesellschaft“, setzt den Akzent aber anders. Regierung ist legitimiert nicht durch absolute Macht, sondern durch die Zustimmung derer, die über Eigentum verfügen.

Anmeldeschluss: Montag, 6. März 2015
Seminarbeginn: Samstag, 14. März, 10:00 Uhr
Seminarende: Samstag, 14. März, 17:30 Uhr
Seminarort: DGB-Haus München, Schwanthalerstraße 64, 80336 München
Anmeldung: siehe Flyer