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Ein Gespenst geht um in Bayern

das gewerkschaftspolitische Seminarprogramm

Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, manchmal muss auch ein guter Vortrag her. Deshalb gibt es selbstverständlich 2017 wieder zahlreiche Angebote zu gesellschaftskritischen Themen. Hier eine Übersicht.

18. April: Emanzipatorisches Denken in Krisenzeiten

Über die Diskussion um Krise und Alternativen wird der Historiker und Philsoph Professor Jan Hoff sprechen.

Das Thema „Emanzipation“ scheint vielfach wieder in Mode zu sein und dazu auch die diversen Theorien. Es wird wieder offen darüber nachgedacht, wie eine befreite Gesellschaft jenseits der kapitalistischen Produktionsweise aussehen könnte. Deshalb soll im Seminar eine Zusammenfassung und Bewertung der internationalen emanzipationstheoretischen Diskussion gegeben werden.

Interessierten Kolleginnen und Kollegen wird eine Hilfestellung dazu gegeben, sich auf fundierte Weise ein Urteil zu bilden. Bei den dargestellten Theorien handelt es sich um Denkansätze, die entweder innerhalb sozialer Bewegungen verortet werden können oder auf soziale Bewegungen verwiesen sind. Dort findet ein bedeutender Teil der im Seminar vorgestellten Denker auch ein Publikum: Einige werden in diesen Bewegungen intensiv aufgenommen und üben einen beträchtlichen Einfluss auf sie aus; andere erhalten höchstens am äußersten Rande der Bewegungen eine gewisse Aufmerksamkeit.

Ein grundlegender Ausgangspunkt des Seminars besteht in der Annahme, dass innerhalb sozialer Bewegungen theoretisch-inhaltliche Lernprozesse von entscheidender Bedeutung für die politische Ausrichtung und die Weiterentwicklung sind.

Anmeldeschluss: Freitag, 10. April 2015
Seminarbeginn: Samstag, 18. April 2015, 10:00 Uhr
Seminarende: Samstag, 18. April 2015, 17:30 Uhr
Seminarort: DGB-Haus München, Schwanthalerstraße 64, 80336 München
Anmeldung: siehe Flyer.