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Der Nationalsozialismus in Nachkriegsfilmen der besiegten "Achse"

Termin: 22.09.2021
"Deutschland im Jahre Null" und "Der Arzt von Stalingrad"

Seminar-Nr: C246*-21/2

"Deutschland im Jahre Null" und "Der Arzt von Stalingrad" Das "Dritte Reich" im Film Im Jahr 2004 löste der Film "Der Untergang" (Regie: Oliver Hirschbiegel) eine...

Das "Dritte Reich" im Film
Im Jahr 2004 löste der Film "Der Untergang" (Regie: Oliver Hirschbiegel) eine kontroverse Debatte aus. Während die schauspielerische Leistung von Bruno Ganz als Adolf Hitler gelobt wurde, kritisierten einige Kommentatoren, dass Hitler viel zu menschlich, als fürsorgliche Vaterfigur, gezeigt wurde. Die Debatte zeigt, dass es den Kritikern weniger um den Film und seine Kinematografie ging, sondern vielmehr darum, wie im 21. Jahrhundert in der Populärkultur an den Nationalsozialismus erinnert wurde.
Historische Filme werden oftmals nach ihrer Authentizität beurteilt. Dabei gerät in Vergessenheit, dass sie meist eher die Epoche widerspiegeln, in der sie produziert wurden, als das eigentliche historische Ereignis, das sie nacherzählen. Die Vorträge (C245*-, C246*-, C247*-21/2) untersuchen, wie seit den 1940er Jahren ausgewählte Filme den Nationalsozialismus darstellen. Es werden Filme aus Europa und den USA herangezogen und in ihre sozialen, politischen und wirtschaftlichen Kontexte eingebettet. Ziel ist es, Kinofilme als historische Quelle zu erschließen und deren Stellenwert in der Erinnerungskultur und Vergangenheitsbewältigung der NS-Verbrechen einzuordnen.


C246*-21/2
"Deutschland im Jahre Null", Italien 1947, Regie: Roberto Rossellini
Erzählt wird die Geschichte des zwölfjährigen Edmund, der im zerbombten Nachkriegs-Berlin unablässig - und häufig vergebens - damit beschäftigt ist, den Lebensunterhalt seiner Familie zu sichern.
"Der Arzt von Stalingrad", BRD 1958, Regie: Géza von Radványi
Stabsarzt Dr. Fritz Böhler gerät nach der Schlacht von Stalingrad in sowjetische Kriegsgefangenschaft. Der Alltag im Lager ist hart, doch Böhler versucht trotz aller Widrigkeiten, seinen mitgefangenen Kameraden zu helfen und erringt so schließlich auch den - fragilen - Respekt seiner Feinde.

Datum:
Uhrzeit:
22.09.2021
18:00 Uhr bis 19:30 Uhr
Ort

Treffpunkt MVHS im Gasteig, Rosenheimer Str. 5
Referent Dr. Tobias Hof
Bitte beachten Im Rahmen von Arbeit und Leben München
Teilnahmegebühr 6.00 €

Der Nationalsozialismus in Nachkriegsfilmen der besiegten "Achse"

anmeldung@bildungswerk-bayern.de

https://www.bildungswerk-bayern.de/muenchenprogramm/seminare/c246-21-2 b90c911d4ee145bba2441931d582d4f2 muenchenprogramm C246*-21/2 C246*-21/2 6.00.CaCEjKv0i0Qu8l--FaoMBJbB4cg

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