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Sendling

Termin: 05.08.2017
Stadterweiterung im 19. Jahrhundert und ein verhindertes Villenviertel

Seminar-Nr: A046-17/2

Stadterweiterung im 19. Jahrhundert und ein verhindertes Villenviertel Nach der Eingemeindung erlebte das damalige Bauerndorf Sendling einen unglaublichen...

Nach der Eingemeindung erlebte das damalige Bauerndorf Sendling einen unglaublichen Wachstumsschub. Entlang der Lindwurm-, der Daiser- und der Kidlerstraße entstanden prachtvolle Mietshäuser. Der aufwendige Dekor in den Foyers ist leider sehr oft unbedachten Modernisierungen zum Opfer gefallen. Einige der schönsten Häuser im Viertel wurden vom Baubüro Rosa Barbist gestaltet, so das ehemalige Kaufhaus Gutmann Lindwurmstraße 205, dessen Besitzer 1942 im KZ ermordet wurden. An sie erinnert ein "Stolperstein". Es gibt viel zu entdecken: Entlang der alten Isarhangkante war ein neues Villenviertel geplant, das aber wegen einer dort angesiedelten Eisengießerei nicht zustande kam. Zum Chor der alten Sendlinger Kirche war eine Art "Spanische Treppe" geplant, ein großer Bierpalast wurde zu einer Kirche umgebaut, außerdem tragen der "Stemmerhof", einige Biergärten und auch die "Sendlinger Kulturschmiede" zur Lebensqualität des Viertels bei.

Datum:
Uhrzeit:
05.08.2017
14:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Treffpunkt Lindwurmstr. 205 (Ecke Daiserstraße)
Referent Dr. Dieter Klein
Bezeichnung Kunsthistoriker
Teilnahmegebühr 7.00 €

Sendling

anmeldung@bildungswerk-bayern.de

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