Eine schlagkräftige Interessenvertretung

setzt einen schlagkräftigen Bildungspartner voraus.

Das Bildungswerk des Deutschen Gewerkschaftsbundes Bayern veranstaltet jährlich knapp 700 Seminare und steht vor Ort zur Seite. Vom Altenpfleger bis zur Werkzeugmechanikerin - das DGB Bildungswerk Bayern macht sich seit 40 Jahren für alle stark, die für ihre Interessen eintreten.

Aktuelle Seminare

Gefährdungsbeurteilung im Gesundheits- und Sozialwesen DGUV 2

Seminar im Auftrag von Verdi FB 3 Gesundheit, soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen Die Gefährdungsbeurteilung ist eine der wichtigsten Grundlagen für den...

Büro Landesstelle
vom 27.03.201729.03.2017

Kurz-Überblick über die neue Entgeltordnung VKA für den Bereich der Gesundheitsberufe

Seminar im Auftrag von Verdi FB 3 Gesundheit, soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen Am 1.1.2017 tritt die neue Entgeltordnung TVöD für den Geltungsbereich der...

Büro Landesstelle
am 27.03.2017

Arbeitszeit und Dienstplangestaltung speziell für das BRK

Heute Früh-, morgen Spät-, übermorgen Nachtschicht? Kann ich mich auf meine Dienst- bzw. Schichteinteilung verlassen? Wie lange im Voraus kann ich meine Arbeits-und...

Büro Landesstelle
vom 27.03.201729.03.2017

Burnout-Symptome erkennen - Gegenstrategien entwickeln

Gesundheitsprävention im Betrieb Steigende Arbeitsausfallzeiten und eine verringerte Arbeitsfähigkeit der Beschäftigten sind häufig die Folge von Burnout. Betriebliche...

Büro Oberbayern
vom 28.03.201729.03.2017

Beteiligung der Mitarbeitervertretung bei organisatorischen und sozialen Angelegenheiten

Seminar im Auftrag von Verdi FB 3 Gesundheit, soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen Die Mitarbeitervertretung hat im Bereich der organisatorischen und sozialen...

Büro Landesstelle
am 29.03.2017

Programm

Es gibt viele Möglichkeiten, sich unserem Seminarprogramm zu nähern. Sie können:
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Die Seminarsuche nutzen
Oder in Papierform bestellen

DGB Bildungswerk Bayern

TIBAY entwickelt Management-Verfahren für die Interessenvertretung

Auf der Basis eines Balanced Scorecard-Systems (ausgewogener Berichtsbogen) hat TIBAY ein Verfahren entwickelt, mit dem Betriebs- und Personalratsgremien ihre Ziele einfacher ordnen und erreichen können.

„Viele Gremien leisten hervorragende Arbeit, aber sie befinden sich leider andauernd in der Defensive. Das kann sehr frustrierend sein“, sagt Florian Feichtmeier von der gewerkschaftlichen Beratungseinrichtung TIBAY. „Mit Balanced Scorecard haben Betriebs- und Personalräte ein Werkzeug, um entlang einer definierten Strategie in die Offensive zu gehen, sich vom reagierenden zum agierenden Gremium zu entwickeln“, erklärt der TIBAY-Berater. Balanced Scorecard (BSC) zählt zu den wichtigsten Management-Werkzeugen des jungen 21. Jahrhunderts. Ausgehend von einem grundsätzlichen Unternehmensziel (wie Gewinnmaximierung, Markt- oder Technologieführerschaft) werden kritische Erfolgsfaktoren abgeleitet, die wiederum zur Steuerung des Unternehmens maßgeblich sind.

TIBAY hilft Gremien, sich auf eine gemeinsame Zielsetzung zu einigen

Das Prinzip lässt sich gut auf die Betriebs- und Personalratsarbeit übertragen – nur eben unter geänderten Vorzeichen. Das Hauptziel einer Interessenvertretung unterscheidet sich in der Regel von der Zielsetzung des Managements. Jahresschwerpunkt eines Betriebsrats ist nicht die Profitmaximierung, sondern beispielsweise die leichtere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Im Jahr der Betriebsratswahl könnte das Hauptziel „Betätigung im Amt“ lauten. In einem Krisenjahr liegt der Schwerpunkt womöglich auf dem Schutz der Beschäftigten vor den Auswirkungen der Krise. Da kein Gremium dem anderen gleicht, unterscheiden sich die Zielsetzungen der Gremien auch stark voneinander. TIBAY hilft Gremien im ersten Schritt des Verfahrens, das Hauptziel zu definieren.

Steht das Hauptziel fest, sieht das BSC-Verfahren von TIBAY vier veränderbare Perspektiven vor, die sich gemäß dem Hauptziel ausrichten lassen.

BSC-Perspektiven für Betriebs- und Personalräte

Jede Perspektive untergliedert sich wiederum in Unterziele, denen messbare Kennzahlen und konkrete Maßnahmen zugeordnet werden. Ist das Hauptziel beispielsweise „Bestätigung im Amt“, könnten die Unterziele auf der Karte „Kommunikation“ wie folgt ausbuchstabiert werden. Auf diese Weise wird für jede Perpektive ein Zielkatalog erstellt.

Beispiel-Karte für die Perspektive "Kommunikation"

Mit dem BSC-Verfahren können Betriebs- und Personalräte überprüfbare Marschrouten definieren, die sie ihrem Hauptziel Schritt für Schritt näherbringen. Das Ergebnis passt letztendlich auf ein loses Blatt Papier. Auf einen Blick lässt sich sehen und kontinuierlich überprüfen, wie nahe das Gremium seinem Ziel bereits gekommen ist. Eine BSC-Strategie besteht nicht aus Worthülsen, was sie von vielen anderen Management-Strategien deutlich unterscheidet. Betriebs- und Personalräte haben damit etwas ganz Konkretes in der Hand, um gezielter und strukturierter zu agieren.

13. Februar: Geld – Währung – Euro

Das DGB Bildungswerk Bayern veranstaltet ein Einführungsseminar mit Prof. Dr. Michael Heinrich (Hochschule für Technik und Wirtschaft / Berlin) zu Fragen des Geldes.

Nicht zuletzt die Rede von der „Eurokrise“ und die Auseinandersetzungen um diverse Austeritätsprogramme, die Griechenland in den letzten Jahren aufgezwungen wurden und das Elend beträchtlicher Teile der griechischen Bevölkerung erzeugt haben und noch fortsetzen werden, machen es erforderlich, sich mit all den Fragen, bei denen es um Geld, Finanzmärkte und Währungen geht, in den Gewerkschaften auseinander zu setzen. Unser Seminar versucht eine Einführung in die Thematik zu geben.
Dabei wollen wir uns zunächst mit der Frage beschäftigen, was Geld eigentlich ist, „der Kot des Satans“, wie der amtierende Papst in Anlehnung an frühe Kirchenväter formuliert, oder unverzichtbares Medium, in dem sich die Werte von Waren selbständig ausdrücken? Und was ist das Besondere am Geld in der Gestalt des Kapitals, des industriellen wie des zinstragenden Kapitals?

Eine große Bedeutung wird die Frage haben, was sich eigentlich in den verschiedenen Währungen, die Staaten als ihre jeweilige Währung garantieren, ausdrückt und wie sich die konkur-rierenden Währungen auf die einzelnen Volkswirtschaften auswirken. Die Gemeinschaftswährung Euro wird dabei im Seminar eine besondere Rolle spielen. Was war die Zwecksetzung bei seiner Einführung? Profitieren alle beteiligten Länder entsprechend der seinerzeitigen Glücksversprechen gleichermaßen vom Euro und sind also ökonomisch erfolgreich oder ist der Euro, wie manche mäkeln, eine prinzipiell falsche Kon-struktion? Unser Referent positioniert sich hier eindeutig: „Der Euro leidet nicht an einem oft beschworenen Konstruktionsfehler, den blinde Ingenieure irgendwie übersehen haben und jetzt nicht zugeben wollen. Die Konstruktion war so gewollt, nicht nur von der deutschen Regierung, sondern auch von anderen Regierungen, die ihre Länder für stark hielten und im Euro auch ein willkommenes Disziplinierungsinstrument nach innen sahen“ (Michael Heinrich).

Referent: Prof. Dr. Michael Heinrich, Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin

Anmeldeschluss: Freitag, 5. Februar 2016
Seminarbeginn: Samstag, 13. Februar 2016, 10:00 Uhr
Seminarende: Samstag, 13. Februar 2016, 17:30 Uhr
Teilnahmebeitrag: 5 Euro
Seminarort: DGB-Haus München, Schwanthalerstraße 64, 80336 München
Anmeldung:

Münchenprogramm jetzt noch dicker

Das neue Programmheft des DGB Bildungswerks München ist ein ganzes Stück dicker als gewohnt: Diesmal deckt es den Zeitraum März bis Dezember 2016 ab.

Von 2017 an erscheint das Programmheft dann weiterhin halbjährlich. An unserem breiten Spektrum an Themen und Veranstaltungsformaten ändert sich dagegen nichts, so dass Sie auch in Zukunft ohne Probleme fündig werden dürften.

Abermals ist es gelungen, ein vielfältiges Angebot vorzubereiten: Stadtteilrundgänge, Betriebsbesichtigungen, Vorträge, Seminare und Workshops. Von „Amerikas Spuren in München“ über „Münchner Malerei in der neuen Pinakothek“ bis zur „Sonnenfinsternis der Vernunft“ hat das DGB Bildungswerk ein breites Themenspektrum zusammengestellt.

Interessierte können das Programm hier im PDF-Format herunterladen. Alle neuen Kurse erscheinen auch in unserer Kurssuche und können darüber bequem online gebucht werden. Wer das Münchenprogramm gerne im Papierformat vorliegen hat, sollte es im Foyer des DGB-Gewerkschaftshauses München und in ausgewählten Bibliotheken vorfinden.

Am Start: das gewerkschaftspolitische Bildungsprogramm 2016

Die ersten Termine für unsere politischen Seminare in München stehen fest.

„Ist die Konstruktion der Zukunft und das Fertigwerden für alle Zeiten nicht unsere Sache, so ist desto gewisser, was wir gegenwärtig zu vollbringen haben, ich meine die rücksichtslose Kritik alles Bestehenden, rücksichtslos sowohl in dem Sinne, dass die Kritik sich nicht vor ihren Resultaten fürchtet und ebenso wenig vor dem Konflikte mit den vorhandenen Mächten“ (Marx)


In diesem Sinne:

16. Januar: Pjotr Kropotkin
30. Januar: Nationalstaatsbildung und Kapitalismus im 18. und 19.
Jahrhundert
13. Februar: Geld - Währung - Euro
20. Februar: Die Architektur der Weltwirtschaft und ihre politische
Betreuung - Zu den Ursachen des Flüchtlingselends
5. März: Flucht, Flüchtlingspolitik und die deutsche Rechte
12. März: Adorno/Horkheimer: Dialektik der Aufklärung
9. April: Arbeiterbewegung und Nation
23. April: Grundgesetz und Rechtsstaat
4. Juni: Aktuelle gewerkschaftliche Strategiefragen
29. Juni: Zum 75. Jahrestag des Überfalls auf die Sowjetunion
9. Juli: Strategien der Weltordnung - USA, EU, China
24. September: Digitalisierung der Arbeit und Gewerkschaften
15. Oktober: Die Europäische Union - Identität und Krise
29. Oktober: Gewerkschaftliche Strategien gegen Rechts
12. November: Staatstheorie bei Gramsci und Paschukanis
26. November: Die Strategie der „Querfront“
3. Dezember: Faschismustheorien

Die Tagesseminare finden samstags ganztägig in München statt.
Zu jedem Tagesseminar erscheint ein gesonderter Flyer

12. Dezember: Schumpeter - Theoretiker des modernen Kapitalismus

Joseph Alois Schumpeter (1883 – 1950) war wohl neben John Maynard Keynes der wichtigste und innovativste Ökonom der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. In diesem Seminar wird der Sozialwissenschaftler Michael Wendl die Ideen des Theoretikers näherbringen.

Innerhalb der politischen Linken ist Schumpeter weniger bekannt. Vielen gilt er als Theoretiker des innovativen Unter-nehmertums und der „schöpferischen Zerstörung“ und damit als Vorläufer neoliberalen Denkens. Doch das sind Vorurteile, da Schumpeter bei diesen Analysen an die Akkumulationstheorie von Karl Marx anzuknüpfen versuchte. Manche rechnen ihn, weil er Österreicher war, auch fälschlich zu der österreichischen Schule der National-ökonomie.

Die großen Leistungen Schumpeters bestehen einmal in der Kritik der statischen Gleichgewichtsökonomie, wie sie sich aus der Grenznutzentheorie um die Jahrhundertwende herausgebildet hatte und in der Entwicklung einer dynamischen Theorie des Wachstums und der Konjunktur. Eine weitere innovative Leistung besteht in seiner Theorie des Geldes und des Kredits. Schumpeter begründet als erster die bereits bestehende Praxis der Geldschöpfung aus dem „Nichts“ aus wissenschaftlicher Sicht, eine Leistung, die auch heute noch aktuell ist, weil diese Erkenntnis sowohl in der Modellwelt der neoklassischen Ökonomie als auch in der politischen Ökonomie des Marxismus systematisch verdrängt worden ist.

Referent: Michael Wendl, Sozialwissenschaftler

Anmeldeschluss: Freitag, 4. Dezember 2015
Seminarbeginn: Samstag, 12. Dezember 2015, 10:00 Uhr
Seminarende: Samstag, 12. Dezember 2015, 17:30 Uhr
Teilnahmebeitrag: 5 Euro
Seminarort: DGB-Haus München, Schwanthalerstraße 64, 80336 München
Anmeldung:

Artikelaktionen

Alphabetisierung jetzt!

In Deutschland gibt es über 7,5 Millionen Menschen zwischen 18 und 64 Jahren, die nicht gut lesen und schreiben können.
Das DGB Bildungswerk Bayern baut deshalb kollegiale Netzwerke für Grundbildung und Alphabetisierung in den Betrieben auf. Hier können Sie sich über das Projekt informieren: MENTO!

DGB Bayern

17.03.2017. Equal Pay Day: 24 Prozent Entgeltlücke - Stillstand in Bayern

13.03.2017. Ausbildungsqualität muss dringend verbessert werden!

07.03.2017. Zum Internationalen Frauentag: Gute Arbeit 4.0 für Frauen

IG Metall Bayern

23.03.2017. Robust, verbessert, gestiegen

22.03.2017. Aus dem Lot geraten

21.03.2017. Eigentümer kontra Betriebsrat

ver.di Bayern

21.03.2017. Engagiert, gut, unbequem

21.03.2017. Helios-Kliniken: Tarifergebnis für 24.000 Beschäftigte

17.03.2017. Equal Pay Day: Frauen fordern Löhne und Renten, die zum Leben reichen

Qualitätsmanagement

Für den DGB Bayern ist das DGB Bildungswerk Bayern Akteur im Rahmen des Aktionsplans des Bayerischen Ministeriums für Umwelt und Gesundheit:
"Bildung für nachhaltige Entwicklung in Bayern"

Darüber hinaus hat sich das DGB Bildungswerk Bayern erneut einer Prüfung auf der Basis des EFQM-Modells unterzogen und den Qualitätslevel „Recognized for Excellence“ erzielt.