Eine schlagkräftige Interessenvertretung

setzt einen schlagkräftigen Bildungspartner voraus.

Das Bildungswerk des Deutschen Gewerkschaftsbundes Bayern veranstaltet jährlich knapp 700 Seminare und steht vor Ort zur Seite. Vom Altenpfleger bis zur Werkzeugmechanikerin - das DGB Bildungswerk Bayern macht sich seit 40 Jahren für alle stark, die für ihre Interessen eintreten.

Aktuelle Seminare

Pflegepersonal-Stärkungsgesetz (PpSG) in der betrieblichen Praxis

Seminar im Auftrag von Verdi FB 3 Gesundheit, soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen In der Pflege braucht es zusätzliches gut qualifiziertes Personal, um den...

Büro Landesstelle
am 02.09.2019

Umgang mit schwierigen Menschen

Konfliktvermeidung und Konfliktlösung im betrieblichen Alltag Viele Menschen streben danach, über andere Macht auszuüben, ohne dabei das Wohl der Firma im Blick zu...

Büro Oberbayern
vom 16.09.201918.09.2019

Arbeits- und Gesundheitsschutz II - Aufbauseminar

Das Seminar wendet sich an Betriebliche Interessenvertretungen mit Vorkenntnissen im Bereich Arbeits- und Gesundheitsschutz. Die wesentlichen Inhalte sind ein...

Büro Oberbayern
vom 16.09.201920.09.2019

Die Protokollführung

Sitzungsprotokolle können wichtige Beweismittel insbesondere in arbeitsgerichtlichen Verfahren sein. Das Seminar macht mit den wichtigsten Vorschriften für die...

Büro Oberbayern
am 16.09.2019

Rufbereitschaft und Bereitschaftsdienst nach AVR-Bayern

Ob Krankenhaus, Behinderten- oder Jugendhilfeeinrichtung - in vielen Einrichtungen der Diakonie Bayern gibt es Rufbereitschaft (RB) und Bereitschaftsdienst (BD). Die...

Büro Landesstelle
vom 16.09.201918.09.2019

Programm

Es gibt viele Möglichkeiten, sich unserem Seminarprogramm zu nähern. Sie können:
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DGB Bildungswerk Bayern

Seminarprogramm 2019 versendet!

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

mit unserem Bildungsprogramm für das Jahr 2019 wollen wir euch für die anspruchsvolle Arbeit in den Gremien der betrieblichen Interessenvertretung erneut den Rücken stärken. Ob Betriebs- oder Personalräte, Jugend- und Auszubildendenvertretungen, Mitarbeitervertretungen oder Schwerbehindertenvertretungen
– die Herausforderungen, mit denen man im betrieblichen Alltag konfrontiert wird, sind ebenso zahlreich wie vielfältig. Oft genug ist dieser Alltag auch gar nicht so alltäglich, wie zum Beispiel dann, wenn einschneidende Umstrukturierungen im Unternehmen oder in der Dienststelle anstehen.

Der Ausgang derartiger Prozesse ist meist ungewiss und sein erfolgreiches Bestehen im Interesse der Beschäftigten verlangt einem einiges ab. Neben theoretischem Wissen sind praktische Fähigkeiten, Erfahrung und Geschick erforderlich, aber auch solidarische Mitstreiterinnen und Mitstreiter.

Nicht alles hiervon lässt sich in Seminaren erwerben, aber vieles eben schon. Und oft hilft auch eine individuelle Beratung weiter, die auf die konkreten Bedarfslagen vor Ort eingeht. Mit mittlerweile 45-jähriger
Erfahrung steht euch das DGB Bildungswerk Bayern bei der erfolgreichen Bewältigung eurer Aufgaben kompetent zur Seite. Als gewerkschaftlicher Bildungsträger haben wir einen Ansatz, der sich nicht ausschließlich auf die betriebliche Ebene konzentriert, sondern immer auch die gesellschaftlichen Zusammenhänge berücksichtigt, in denen Interessenvertretungen stehen und handeln.

Unsere Arbeit verstehen wir als einen Beitrag zu einer gerechteren und demokratischeren Gesellschaft, in der abhängig Beschäftigte umfassende Möglichkeiten der Mitbestimmung wahrnehmen können. Wir hoffen, dass wir auch im Jahr 2019 eure Bildungsbedürfnisse erfüllen können und sowohl die „alten Hasen“, als auch die frischgewählten Neuzugänge in den Gremien von unserem Angebot profitieren werden.

Hier kann das Seminar im PDF-Format heruntergeladen werden.

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15. September: Imperialismus – gibt es den heute noch?

Als politisches Schlagwort ist der Begriff „Imperialismus“ nie verschwunden. Als wissenschaftlicher Begriff hingegen galt er lange Zeit als veraltet. Die Rede von Globalisierung oder „Friedensdividende“ nach dem Ende der Systemkonkurrenz schien in den neunziger Jahren vielen geeigneter zur Charakterisierung der internationalen Beziehungen der Gegenwart. Ein Tagesseminar mit Prof. Dr. David Salomon.

Dies änderte sich nach dem 11. September 2001. Die Anschläge auf New York und Washington zogen nicht nur eine Vielzahl von teils bis heute andauernden Kriegen nach sich, sie revitalisierten auch die imperialismustheoretische Diskussion. Dabei waren es zunächst keineswegs nur kritische Sozialwissenschaftler/innen, die über Imperialismus sprachen. Gerade in den USA wurde der Begriff auch von Ideologen einer interventionsfreudigen Außenpolitik – und nicht in kritischer Absicht – verwendet. Gleichzeitig erlebte jedoch auch marxistische Imperialismustheorie eine Renaissance. Autoren wie Leo Panitch, Sam Gindin oder David Harvey legten neuere Imperialismusanalysen vor, die an Klassiker wie Kautsky, Lenin oder Rosa Luxemburg anknüpften. Dabei beschränkten sie sich jedoch nicht auf Textauslegung, sondern waren gerade am Neuen des zeitgenössischen Imperialismus interessiert.

Was marxistische Imperialismustheorie von sonstigen Verwendungsweisen des Begriffs freilich stets unterschied, war, dass sie sich nie auf den Bereich von Außenpolitik allein bezog. Vielmehr wurden und werden internationale Macht- und Gewaltverhältnisse stets im Zusammenhang mit Krisentendenzen des Kapitalismus diskutiert. Dies ist gerade in einer Krisenperiode bedeutsam, in der sich abermals zunehmend Tendenzen zu zwischenimperialistischen Konflikten abzeichnen.

Im Seminar sollen sowohl klassische als auch neuere Imperialismustheorien auf ihre Erklärungskraft befragt werden. Im Fokus steht der gegenwärtige Zusammenhang von kapitalistischer Krise und imperialistischer Gewaltpolitik.

Referent: Prof. Dr. David Salomon, Sozialwissenschaftler, Universität Hildesheim

Seminarbeginn: Samstag 15. September 2018, 10:00 Uhr
Seminarende: Samstag, 15. September 2018, 17:30 Uhr
Teilnahmebeitrag: 5 Euro
Seminarort: DGB-Haus München, Schwanthalerstraße 64, 80336 München
Anmeldung:

Fachtagung: Gewerkschaftliche Bildungsarbeit - Stand und Perspektiven

Das Ziel der Fachtagung zur gewerschaftlichen Bildungsarbeit ist es, einen Austausch zwischen den Akteurinnen und Akteuren in der gewerkschaftlichen Bildungslandschaft in Bayern zu ermöglichen, um voneinander zu lernen und Möglichkeiten der Zusammenarbeit zu erörtern.

Bildungsarbeit ist ein fester Bestandteil gewerkschaftlicher Arbeit seit den Anfängen der Bewegung im 19. Jahrhundert. Die damals in ganz Deutschland entstehenden Arbeiterbildungsvereine hatten ein Bildungsverständnis mit emanzipatorischem Ziel: Bildung sollte die Selbstbefreiung  der Arbeiter/innen aus gesellschaftlichen Herrschaftsverhältnissen vorantreiben. „Wissen ist Macht“ (Wilhelm Liebknecht) lautete die Parole, mit der sich die Bewegung ein ursprünglich bürgerliches Ideal anzueignen versuchte – mit all den damit verbundenen Widersprüchen.

Wir wollen uns im Rahmen der Tagung sowohl mit grundsätzlichen Fragen als auch mit aktuellen Herausforderungen befassen, u.a.:

  • Was sind heute Ziele und Grundsätze gewerkschaftlicher Bildungsarbeit?
  • Welche Bedeutung hat sie für die gewerkschaftliche Arbeit insgesamt?
  • Welche gesellschaftlichen Tendenzen sind hierbei besonders relevant?
  • Welche aktuellen Probleme gibt es, wie können Zukunftsperspektiven aussehen?

Das Ziel der Tagung ist es, einen Austausch zwischen den Akteuren in der gewerkschaftlichen Bildungslandschaft in Bayern zu ermöglichen, um voneinander zu lernen und Möglichkeiten der Zusammenarbeit zu erörtern. Die Veranstaltung richtet sich daher primär an Kolleginnen und Kollegen, die haupt- oder ehrenamtlich in der gewerkschaftlichen Bildungsarbeit aktiv sind.


Referent/innen
Prof. Dr. Klaus Weber, Hochschule für angewandte Wissenschaften München
Ursula Stöger, ver.di Landesbezirk Bayern
Jürgen Bänsch, IG Metall Bezirk Bayern
Johannes Specht, NGG Landesbezirk Bayern
Manuel Rühle, DGB Bildungswerk Bayern

Veranstaltungsbeginn: Samstag 29. September 2018, 10:00 Uhr
Veranstaltungsende: Samstag, 29. September 2018, 17:00 Uhr
Ort: DGB-Haus München, Schwanthalerstraße 64, 80336 München
Anmeldung:

 

Wir wollen uns im Rahmen der Tagung sowohl mit grundsätzlichen Fragen als auch mit aktuellen Herausforderungen befassen, u.a.:

- Was sind heute Ziele und Grundsätze gewerkschaftlicher Bildungsarbeit?

- Welche Bedeutung hat sie für die gewerkschaftliche Arbeit insgesamt?

- Welche gesellschaftlichen Tendenzen sind hierbei besonders relevant?

- Welche aktuellen Probleme gibt es, wie können Zukunftsperspektiven aussehen?

Das Ziel der Tagung ist es, einen Austausch zwischen den Akteuren in der gewerkschaftlichen Bildungslandschaft in Bayern zu ermöglichen, um voneinander zu lernen und Möglichkeiten der Zusammenarbeit zu erörtern. Die Veranstaltung richtet sich daher primär an Kolleginnen und Kollegen, die haupt- oder ehrenamtlich in der gewerkschaftlichen Bildungsarbeit aktiv sind.

Referent/innen

Prof. Dr. Klaus Weber, Hochschule für angewandte Wissenschaften München

Ursula Stöger, ver.di Landesbezirk Bayern

Jürgen Bänsch, IG Metall Bezirk Bayern

Johannes Specht, NGG Landesbezirk Bayern

Manuel Rühle, DGB Bildungswerk Bayern

07. Juli: Fragmentierung der Lohnarbeit

Die Lohnarbeit hat sich in den letzten Jahren enorm verändert – zumindest, was das Normalarbeitsverhältnis (NAV) der deutschen „Arbeitsgesellschaft“ betrifft. Die Soziologien Dr. Ana Cárdenas Tomažič stellt am 07. Juli die Transformationsprozesse dar und diskutiert über die Möglichkeiten gewerkschaftlichen Handelns.

Die Lohnarbeit hat sich in den letzten Jahren enorm verändert – zumindest, was das Normalarbeitsverhältnis (NAV) der deutschen „Arbeitsgesellschaft“ betrifft. Atypische Arbeitsverhältnisse, d.h. Teilzeitbeschäfti­gungen, Zeitarbeitsverhältnisse sowie befristete und geringfügige Beschäftigungen nehmen kontinuierlich zu. Der Niedrig­lohn­sektor hat sich als ein Arbeitsmarktsegment in Deutschland fest etabliert. Dieses ist das Ergebnis vielfältiger Transformationsprozesse auf der Ebene des Staates, der Unternehmen und der Erwerbsbevölkerung. Wie sind diese Transformationsprozesse genau zu ver­stehen?

Im Rahmen der sozialwissenschaftlichen Debatte sind verschiedene Begriffe und damit verbundene Thesen entstanden, die zur Diskussion dieser Frage beigetragen haben: Flexibilisierung, Entgrenzung und Prekari­sierung von Erwerbsarbeit. In diesem Seminar soll die Fragmentierung der Lohnarbeit als ein weiterer theoretischer Beitrag zu dieser Debatte kritisch diskutiert werden.

Wenn die Arbeitsgesellschaft eine gewisse soziale Ordnung geschaffen hat, bedeuten diese Tendenzen dann, dass diese Ordnung sich in verschiedenen „Fragmente“ zer­splittert? Oder besteht die heutige Arbeits­gesellschaft eher aus alten und neuen Arbeitsmarktsegmenten bzw. -fragmenten, die untereinander konkurrieren oder sich sogar ergänzen? Wenn das so ist, welche Wechselverhältnisse sind zwischen diesen Arbeitsmarktfragmenten zu beobachten? Schließlich gehen wir der Frage nach, welche sozialen Konsequenzen und Herausforder­ungen mit der Frag­mentierung der Lohnarbeit verbunden sind. Dabei wollen wir vor allem die Möglichkeiten gewerkschaftlichen Handelns gemeinsam diskutieren.

Referentin: Dr. Ana Cárdenas Tomažič, Soziologin, Institut für sozialwissenschaftliche Forschung München

Seminarbeginn: Samstag 07. Juli 2018, 10:00 Uhr
Seminarende: Samstag, 07. Juli 2018, 17:30 Uhr
Teilnahmebeitrag: 5 Euro
Seminarort: DGB-Haus München, Schwanthalerstraße 64, 80336 München
Anmeldung:

17. Juli: Industrie 4.0 - zum Stand der gewerkschaftlichen Diskussion

Stichworte wie „Industrie 4.0“ und „Digitalisierung der Arbeit“ stehen für eine Dynamik der Produktivkraftentwicklung, die unsere Gesellschaft in den kommenden beiden Jahrzehnten enorm verändern wird. Wir werden mit weniger Arbeit denn je immer größere Mengen stofflichen Reichtums schaffen können. Macht das noch mehr Menschen systemlogisch „überflüssig“, so drohen riesige soziale Verwerfungen.

Doch es bieten sich auch ungeahnte Chancen. Massive Arbeitszeitverkürzungen könnten eine neue Antwort auf eine alte Frage ermöglichen: Was heißt Zugang zum gesellschaftlichen Reichtum? Wird die bisherige gewerkschaftliche Debatte der Dimension des Problems und den neuen Möglichkeiten gerecht?

Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit zur Diskussion.

Hier geht es zur Anmeldung.

 

 

Artikelaktionen

Digitalisierung begleiten!

Betriebs- und Personalräte können den digitalen Wandel in Unternehmen begleiten - damit die Beschäftigten nicht auf der Strecke bleiben. Wie das geht, erklären wir in unseren Seminaren für Weiterbildungsmentoren. Diese Seminare sind Teil des bayerischen Weiterbildungspakts und werden vom DGB Bildungswerk Bayern in Zusammenarbeit mit dem DGB Bayern und der Bundesagentur für Arbeit durchgeführt. Die nächsten Termine:

24. Juli (Nürnberg)
23. Oktober (Würzburg)

Gute Weiterbildung gestalten!

 

Mit der Digitalisierung sehen sich Beschäftigte und Unternehmen immer neuen Anforderungen ausgesetzt. Wie muss Weiterbildung gestaltet sein, damit die Arbeitenden nicht zum Spielball wechselnder Marktanforderungen werden? Welche Möglichkeiten gibt es für betriebliche Interessenvertretungen, gute Weiterbildung vorausschauend mitzugestalten?

Unser Beratungsangebot

Zum Übersichts-Flyer

Alphabetisierung jetzt!

In Deutschland gibt es über 7,5 Millionen Menschen zwischen 18 und 64 Jahren, die nicht gut lesen und schreiben können.
Das DGB Bildungswerk Bayern baut deshalb kollegiale Netzwerke für Grundbildung und Alphabetisierung in den Betrieben auf.

Weitere Informationen

Überblick und Ansprechpersonen in Bayern

 


DGB Bayern

31.07.2019. Arbeitsmarkt: DGB Bayern fordert Neuausrichtung der sozialen Absicherung

01.07.2019. Arbeitsmarkt: Bayerns Frauen weiter in atypischer Beschäftigung gefangen

27.06.2019. DGB Bayern kritisiert „Vergabegesetz light“ – Antrag von CSU und Freien Wählern geht nicht weit genug

IG Metall Bayern

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